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Apps für Afrika: Die mobile Revolution auf dem Kontinent eröffnet neue Chancen für Prosperität und effiziente Entwicklungshilfe

3. Oktober 2014 · von Max Riemann · Keine Kommentare

Ständig klingelt irgendwo in Afrika ein Handy. Kein Wunder: 545 Millionen Menschen zwischen Kairo und Kapstadt konnten 2013 mit dem eigenen Mobile telefonieren. Mittlerweile dürften es noch einmal deutlich mehr sein, Schätzungen gehen von rund 600 Millionen Handybesitzern. Damit hat sich die Zahl der Nutzer nach Angaben der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) seit 2005 mehr als versechsfacht. Die Branche boomt, Netzbetreiber gehören vor allem im subsaharischen Afrika zu den profitabelsten Unternehmen. Mit einem Börsenwert von mehr als 20 Milliarden Euro ist die südafrikanische MTN Group der mobile Platzhirsch auf dem Schwarzen Kontinent. MTN ist Marktführer in neun afrikanischen Ländern, darunter Nigeria, Uganda, Ghana, Botswana und Kamerun, und mittlerweile auch im Iran aktiv.

Mit dem Handy telefoniert man – und macht Geschäfte

Handys sind Entwicklungsmotoren und helfen damit auch im Kampf gegen die Armut. Von der Weltbank veröffentliche Zahlen belegen, dass die mobile Revolution nicht nur der Branche selbst Nutzen bringt: Jedes weitere Handy pro 100 Menschen in einem Entwicklungsland sorgt für ein zusätzliches Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent-Punkten. In manchen Haushalten soll das monatliche Einkommen durch Smartphone und die ebenfalls immer beliebter werdenden Tablets um zehn bis 30 Prozent gestiegen sein. Die Gründe für den partiellen Wohlstand dürften auch mentalitätsbedingt sein: Das Handy wird im geschäftigen Afrika nicht nur zum Telefonieren benutzt – man macht Geschäfte damit.

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In eigener Sache: Das Labor für Innovation als Lieferant für Inhalte

1. Oktober 2014 · von Joerg Hoewner · Keine Kommentare

Unsere liebe Schwester 40° Labor für Innovation hat das Portfolio erweitert und liefert Fakten zu Innovations-, Research- und Trendthemen entweder schlüsselfertig formatiert (Whitepaper, Future News) oder roh. Als Impulsgeber oder als Content-Lieferant für die Unternehmenskommunikation. Einfach mal in die Präsentation blicken:

 

Buchtipp: “The Visual Organization” von Phil Simon

30. Juli 2014 · von Joerg Hoewner · Keine Kommentare

Kurzverdikt: Lesenswert.

Untertitel: Data Visualization, Big Data, and the quest for better decision

Infografiken, Datenvisualisierungen, Datenjournalismus: Kaum ein Thema ist so “en vogue”, wie die Frage, wie aus der Visualisierung komplexer Sachverhalte und/oder umfangreicher quantitativer Informationen ein Mehrwert an Erkenntnis gegenüber linearen oder textlichen Formen der Informationsvermittlung generiert werden kann.

Wie “Data Visualization” von Small und Big Data genutzt werden könnte, um sie betriebswirtschaftlich zu nutzen, geht es in diesem Buch. In drei Teilen widmet sich Phil Simon (Twitter: @philsimon) den Themen: Wie ist der Stand in Dingen Datenvisualisierung? Welche Rolle spielt dabei das semantische, visuelle, API-getriebene Netz? Welche Werkzeuge zur Analyse und Visualisierung stehen zur Verfügung? Wie sieht es der Praxiseinsatz aus (anhand dreier Fallbeispiele)? Wie wird eine Organisation “visuell”? Welche Hürden und Fallstricke gibt es, wie umgeht man sie?

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Böse, böser, PowerPoint?

16. Juli 2014 · von Philippe Kramer · Keine Kommentare

PowerPoint macht dumm. Das jedenfalls behauptet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in einem Artikel zu einer Studie des Münchener Bildungsforschers Dr. Christof Wecker. Eine ziemlich gewagte These der FAZ, denn anders als der Artikel es glauben macht, warnen Forscher keineswegs vor PowerPoint und das Programm mache auch nicht dumm. Das gibt die Meta-Analyse, die der Münchener Wissenschaftler anhand von 40 Studien zu dem Thema durchgeführt hat, auch nicht her. Stattdessen greift der Artikel das weit verbreitete Klischee „Todesursache: PowerPoint“ (besser bekannt als „Death by PowerPoint“) auf, und driftet dann auch noch ins Reich der Polemik ab, wenn die Rede davon ist, dass heutzutage sogar Bäckerei-Fachverkäuferinnen PowerPoint-Schulungen ertragen müssten.

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Wenn’s ums große Ganze geht: Präsentieren mit Prezi

4. Juli 2014 · von Diana Diroll-Biergans · Keine Kommentare

K12 entwickelt und gestaltet für seine Kunden professionelle Prezi-Präsentationen. Was es damit auf sich hat, für welche Inhalte sich Prezi am besten eignet und was den Unterschied zwischen Prezi und PowerPoint ausmacht, erklärt Julia Klasen, Beraterin für visuelle Kommunikation bei K12, in folgendem Interview.

jk

Julia Klasen, Beraterin für visuelle Kommunikation bei K12

Was ist Prezi genau?
J. Klasen: Prezi ist ein Programm, mit dem wir Präsentationen auf einem virtuellen Blatt Papier erstellen können. Anders als zum Beispiel bei PowerPoint-Folien gibt uns Prezi unbegrenzten Platz, um komplexe Geschichten zu erzählen – und auch die Möglichkeit, in Details abzutauchen. So lassen sich, ähnlich wie bei einer Mindmap, zahlreiche Verästelungen einbauen und Gedanken weiterverfolgen. Aus technischer Sicht ist Prezi eine flashbasierte, plattformunabhängige Software, die man flexibel nutzen kann: als Web-Anwendung oder offline, auf einem Windows-PC oder Mac. Es gibt sogar eine kostenlose App für das iPad.

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