Digital Marketing, Kommunikationstechnologien, Online Relations, Stakeholder Involvement - Verfasst von Joerg Hoewner am Donnerstag, 19.01.2006 14:22 - 1 Kommentar
Das Ende von “Consumer generated content” in Deutschland? Teil II
Autor: Jörg Hoewner
Nachdem das Betreiben von Foren in Deutschland zu einer riskanten (oder kostspieligen) Unternehmung geworden ist (siehe “Das Ende von “Consumer generated content” in Deutschland?”), droht nun auch Gefahr für ein Projekt wie “Wikipedia”: Der Spiegel Online berichtet von einer einstweiligen Verfügung gegen Wikipedia in Deutschland, die den Effekt hat, dass die Domain Wikipedia.de vorläufig nicht genutzt werden kann. Nun sind einstweilige Verfügungen noch keine Urteile.
Aber es ist wieder einmal ein Signal mehr ins In- und Ausland: Sollte man das Risiko eingehen, ausgerechnet in Deutschland innovative Anwendungen und/oder Businessmodelle aufzubauen, hier zu hosten, etc.?
Oder mache ich das gleich im Ausland, in Sicherheit vor den deutschen Behörden? Dem deutschen User ist das nicht so wichtig – so lange er auf solche Angebote zugreifen kann. Nun ist ja auch das Zugänglichmachen von “illegalen” Inhalten rechtlich nicht umumstritten: Muss bald auch mein Provider den Zugriff auf de.wikipedia.org sperren, weil dort Inhalte zugänglich sind, die hier nicht rechtskonform sind? Sehe ich zu schwarz?
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>>Das Ende von “Consumer generated content” in Deutschland?
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Ergänzung: Der SPIEGEL ONLINE berichtet heute (20.1.)vertiefend über das Thema: >http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,396152,00.html