Digital Marketing, Online Relations, Stakeholder Involvement - Verfasst von Joerg Hoewner am Dienstag, 06.12.2005 22:39 - 1 Kommentar
Das Ende von “Consumer generated content” in Deutschland?
Autor: Jörg Hoewner
ibusiness meldet “Gericht nimmt Website-Betreiber für Forum-Beiträge in die Haftung”: Demnach hat das Landgericht Hamburg in einem Urteil entschieden, dass Forumbetreiber für im Forum gemachte Beiträge haftbar gemacht werden können, auch, wenn Sie von eventuell rechtswidrigen Beiträgen nicht informiert worden sind. Im Klartext: Die Forumbetreiber werden angehalten, sämtliche Beiträge zu überwachen.
Bedenkt man, dass einige Foren teilweise 100.000de von Beiträgen beinhalten, ist das für viele Betreiber aufwandtechnisch gar nicht machbar. Sollte das Urteil in höheren Instanzen Bestand haben, wäre das wahrscheinlich das Ende von vielen Gästebüchern, Foren oder anderem User generated content. Was soll aus Support-Foren werden? Darauf aufbauenden Geschäftsmodellen?
Auswandern?
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>>Consumer generated content und Brand Democratisation
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mittlerweile ist es so, dass die hinter den Graf...
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da kann ich Christophe vollkommen zustimmen. Lediglich noch eine ...
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ja dies ist möglich. Sogar im Corporate Layout der Agentur oder...
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Tja, das ist mal wieder typisch in diesem Land. Aktionismus da, wo ihn keiner braucht … (Opps, werde ich jetzt verhaftet?). Das Lustige an der ganze Geschichte – und das betrifft alle Aktionen, die sich gegen Meinungsvielfalt, Informations- und Contentsharing richten: Information will frei sein – das war immer so und das wird immer so bleiben. Demnach sind solche Stolpersteine, die von höchster Stelle geworfen werden, meiner Meinung nach nur von kurzfristiger Wirkung – dann wird es neue Möglichkeiten geben, den User generated Content zu distribuieren – Peer-to-peer, aus dem Ausland oder oder oder … Kommt mir irgendwie von den MP3-Tauschbörsen bekannt vor … Und? Hat´s was gebracht?