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Neue Social Media Measurement-Modelle

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Laut AdAge haben OgilvyPR und Razorfish neue Metrics-Modelle vorgestellt, mit denen der Ruf und die Empfehlungsbereitschaft von Marken im Social Web quantitativ dargestellt werden sollen.

Die Ansätze basieren wohl auf dem Net Promoter Score. Leider gibt es weder bei Ogilvy noch bei Razorfish ausser PR-Sprech viel Substanzielles dazu zu lesen. Am meisten verrät noch AdAge:

„Perhaps the closest to a social-web-based Net Promoter Score is something Razorfish plans to introduce this week: the SIM score, which stands for social influence marketing. Razorfish hopes SIM, in fact, becomes a standard as big as a Net Promoter score. It’s a reflection of the total share of consumer conversations a brand has online and the degree to which consumers like or dislike the brand when they talk about it.“

Und zur Methode:

„Razorfish worked with TNS/Cymfony to capture social media content and the net sentiment of a brand: the positive and neutral conversations minus negative ones, divided by total conversations about the brand. That number is then divided by the net sentiment for the industry to get the SIM score, the idea being that the score isn’t meaningful until it is adjusted for its category; some industries, such as autos, have very high SIM scores, while industries such as pharma have very low ones.“

An Versuchen, Social Media-Metriken zu entwickeln gibt es ja keinen Mangel (Eine Linkliste dazu). Interessant ist dieser Ansatz hier alle mal, da der Net Promoter Score als probates Mittel zur Einschätzung der Empfehlungsbereitschaft geeignet ist. Die Frage ist, wie die Berechnung im Detail aussieht und inwiefern sich die Berechnung (wie der AdAge-Beitrag impliziert) automatisiert werden kann.

Leider findet sich bei Razorfish noch gar nichts zu deren „SIM“, bei OgilvyPR gibt es lediglich eine Pressemitteilung zum Thema.

Autor: Jörg Hoewner

Jörg Hoewner: Jg. 1969, ist Geschäftsführender Partner der K12 – Agentur für Kommunikation und Innovation und Consultant für moderne Unternehmenskommunikation in Düsseldorf. Seit 1995 berät er Kunden im Bereich Online Relations / Online-PR und war damit einer der ersten Berater in Deutschland auf diesem Feld. In den vergangenen 20 Jahren hat Jörg Hoewner zahlreiche Kunden beraten, viele Unternehmen (darunter DAX30-Unternehmen) und mehrere Verbände. Darüber hinaus ist er als Referent aktiv und Autor zahlreicher Fachbeiträge – online, in Zeitschriften und Büchern. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit dem Thema integrierte Kommunikation, deren Messbarkeit und der Auswirkung von Kommunikationstechnologien auf die interne und externe Unternehmenskommunikation. Kontakt: Jörg Hoewner (joerg.hoewner@k-zwoelf.com) – T. +49 (211) 5988 16 32 bzw. +49 (177) 4594974

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