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Web 2.0 und die „Humanisierung des Netzes“

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Autor: Jörg Hoewner

In letzter Zeit lese ich desöfteren über das „Web 2.0“: Die Verbindung von Social Software (wie Wikis, Blogs, del.icio.us, etc.) plus neuen Technologien plus bestehenden Technologien würden aus dem Web (wie wir es bisher kannten) etwas Neues kreieren: das Web 2.0. Ich will das hier nicht bewerten, ist das nun das Web 1.1 oder eine Zwischenversion Web 1.5, am Ende wird hier einer Tatsache Rechnung getragen, dass noch stärker als bisher für Nutzer die Möglichkeit besteht, aktiv und interaktiv zu werden. Im Prinzip gab es diese Möglichkeiten im Web / Netz immer schon, aber die Hürden sind merklich geringer geworden. Ein paar Lesetipps und Kommentare von mir dazu:

  • Ein aktueller „Zeit“-Artikel, der das Thema schön zusammenfasst und on line ein paar interessante Links dazu anbietet. Hebt zwei aus meiner Sicht wesentliche Punkte hervor, die das „Web 2.0“ auszeichnet: 1. Die Qualitätskontrolle geht vom Nutzer aus, er/sie bestimmt, welche Information glaubwürdig und wertvoll ist und welche nicht. 2. Pseudonyme spielen immer weniger eine Rolle, zunehmend stehen Menschen mit ihrem richtigen Namen dazu, was sie tun. Zeit-Artikel.
  • Joël Céré in seinem Blog „Beyond PR“ führt uns wieder zu einer der interessantesten Fragen zurück: Wie populär sind Blogs/RSS eigentlich wirklich? Ist das nicht einfach nur ein Elitenphänomen? Er zitiert dort eine Forrester-Studie.
  • Wikipedia über „Web 2.0“. Ehrlich gesagt, ich finde den Beitrag eher unleserlich und zu technisch. Aber als Einstieg ganz geeignet. Vor ein paar Wochen wurde über die Einträge dort noch „disputed“. Interessant, dass sich jetzt alle Autoren einig sind darüber, was Web 2.0 ist. ;-)
  • Der „Erfinder“ des WWW Tim Berners-Lee äussert sich zum Thema Blogs auf BBC. Hier.

Autor: Jörg Hoewner

Jörg Hoewner: Jg. 1969, ist Geschäftsführender Partner der K12 – Agentur für Kommunikation und Innovation und Consultant für moderne Unternehmenskommunikation in Düsseldorf. Seit 1995 berät er Kunden im Bereich Online Relations / Online-PR und war damit einer der ersten Berater in Deutschland auf diesem Feld. In den vergangenen 20 Jahren hat Jörg Hoewner zahlreiche Kunden beraten, viele Unternehmen (darunter DAX30-Unternehmen) und mehrere Verbände. Darüber hinaus ist er als Referent aktiv und Autor zahlreicher Fachbeiträge – online, in Zeitschriften und Büchern. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit dem Thema integrierte Kommunikation, deren Messbarkeit und der Auswirkung von Kommunikationstechnologien auf die interne und externe Unternehmenskommunikation. Kontakt: Jörg Hoewner (joerg.hoewner@k-zwoelf.com) – T. +49 (211) 5988 16 32 bzw. +49 (177) 4594974

2 Kommentare

  1. Pingback: Moderne-Unternehmenskommunikation.de » Web 2.0 - Update

  2. Ergänzend dazu ist anzumerken, dass auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) eine Serie gestartet hat mit dem Titel Das zweite Web-Wunder. Die Serie beschäftigt sich vor allem mit den wirtschaftlichen Auswirkungen von Ebay, Google & Co. und weniger mit dem Thema „Social Software“. Sie ist allerdings noch nicht beendet.

    Michael Haasler

    (Dieser Beitrag ist vom Administrator wiederhergestellt, da ein Datenbankfehler den „Ur-Eintrag“ gelöscht hatte)

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