K12

Conosco: Erste Pressemitteilung 2.0 on line

| 3 Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Soeben bekomme ich von unseren Kollegen von „Conosco“ (ca. 300m von hier um die Ecke auf der Klosterstraße) eine Mail:

„Lieber Jörg Höwner,
wir haben es geschafft: Die erste „Pressemitteilung 2.0“ ist online. Hier der Link:
http://bildungsoffensive2006.mymediaroom.com/pressreleases/viewrelease.aspx?id=1320

Vor dem Versand in die Redaktionen am Donnerstag würden wir gern mit Ihnen und anderen Bloggern diskutieren: Sind wir mit dieser „Social Media Release“ in Deutschland viel zu früh? Ist ein „Baukasten“ für die meisten Journalisten zu kompliziert? Wie finden Sie die Umsetzung? Fehlt etwas Wesentliches, oder ist es viel zu viel? Verkompliziert die Festlegung von Standards die ganze Geschichte? Und wie soll „das Ding“ heißen? Pressemitteilung 2.0 ist ja kein wirklich guter Name.
In unserem Blog freuen wir uns auf Ihren Kommentar!
Dazu lade ich Sie ganz herzlich ein:
http://www.pr-kloster.de/2006/12/12/erste-pressemitteilung-20-in-deutschland/

Hiermit geschehen. ;-)

Erst einmal einen Glückwunsch zum Ersteinsatz in Deutschland (vermute mal, das ist so)!
Und wenn ich mir das Ergebnis so anschaue, muss ich sagen, dass das Ergebnis einen sehr serviceorientierten Eindruck macht und ich mir vorstellen kann, dass der Einsatz eine große Arbeitserleichterung für den Empfänger, also den Journalisten, bringen könnte.

Ich hoffe, dass auch die Akzeptanz da ist bzw. entstehen wird. Es hat Jahre gebraucht, bis Journalisten bereit waren, Pressemitteilungen via E-mail zu empfangen. Für die „Pressemitteilung 2.0“ (eigentlich ist es ja eine ganze Pressemappe… ;-) ) werden wir mindestens einen ebenso langen Atem brauchen.

Verwandte Beiträge dazu:
>>Edelman auch auf Pressemitteilung 2.0: Die Social Media News Release… bzw. StoryCrafter

Autor: Jörg Hoewner

Jörg Hoewner: Jg. 1969, ist Geschäftsführender Partner der K12 – Agentur für Kommunikation und Innovation und Consultant für moderne Unternehmenskommunikation in Düsseldorf. Seit 1995 berät er Kunden im Bereich Online Relations / Online-PR und war damit einer der ersten Berater in Deutschland auf diesem Feld. In den vergangenen 20 Jahren hat Jörg Hoewner zahlreiche Kunden beraten, viele Unternehmen (darunter DAX30-Unternehmen) und mehrere Verbände. Darüber hinaus ist er als Referent aktiv und Autor zahlreicher Fachbeiträge – online, in Zeitschriften und Büchern. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit dem Thema integrierte Kommunikation, deren Messbarkeit und der Auswirkung von Kommunikationstechnologien auf die interne und externe Unternehmenskommunikation. Kontakt: Jörg Hoewner (joerg.hoewner@k-zwoelf.com) – T. +49 (211) 5988 16 32 bzw. +49 (177) 4594974

3 Kommentare

  1. Danke für die Blumen. Die Akzeptanz ist genau das Kernproblem: Gerade diese Woche hat mir eine Journalistin der Rheinischen Post gesagt: „Wenn Sie sicher sein wollen, dass Ihre Pressemitteilung bei uns gelesen wird, schicken Sie sie per Fax und nicht per E-Mail“. Solange dies ein nicht unüblicher Zustand in deutschen Redaktionsstuben ist, können wir lange mit der Pressemitteilung 2.0 herumexperimentieren. Andererseits: Es gibt mittlerweile nicht mehr nur die klassischen Print-Journalisten, sondern auch Online-Redakteure und Blogger als Adressaten. Es wird sicher noch eine ganze Zeit dauern, in der wir klassische Pressemitteilung und Social Media Release parallel verschicken. Aber irgendwo muss ja mal ein Anfang gemacht werden. Ich bin auf die Redaktionen gespannt, wenn das neue Format an die ganz „normalen“ Journalisten in unserem Verteiler rausgeht.

  2. Finde die Idee ebenfalls klasse! Ich glaube, daß eine PM in der Form den Servicegedanken von PR wesentlich näher kommt. So hat man alles schön aufbereitet. Und wer Tagging, RSS und Social Bookmarks nicht nutzt oder nicht kennt, macht es halt nicht. Auf jeden Fall tausend mal besser, als wenn mir wieder jemand Mails mit zig Anhängen sendet.

  3. Wahrscheinlich wird es mittelfristig eine Koexistenz des klassischen PM-Formats mit der „Pressemitteilung 2.0“ geben – so wie wir heute noch Meldungen via Fax, Mail und in EInzelfällen sogar Post versenden müssen. Bin gespannt!

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