Change, Enterprise 2.0, Stakeholder Involvement - Verfasst von Joerg Hoewner am Mittwoch, 25.03.2009 8:37 - 1 Kommentar
McKinsey: Sechs Wege, Web2.0 in Unternehmen zu verankern
In der aktuellen McKinsey Quarterly gibt es einen schönen Beitrag zur Web2.0-Implementierung in Unternehmen: “Six ways to make Web 2.0 work”.
In der Vorbereitung zu den sechs Tipps gibt es eine Grafik, die den Nutzen partizipativer Medien und wo die sechs Tipps ansetzen, veranschaulicht:
Um diese Möglichkeiten zu eröffnen, empfiehlt McK die folgenden Schritte:
- Der Wandel hin zu einer bottom-up-Kultur erfordert die Hilfe von “oben” (“from the top”): Das Management muss unterstützen, Vorbild sein. In diesem Blog schon mehrfach genannt.
- Die nützlichsten Anwendungen kommen von den Nutzern selbst, aber sie brauchen später die Unterstützung des Managements, um weiter zu wachsen und breiter ausgerollt zu werden. McK sagt, dass die Web2.0 Anwendungen, die am Ende am meisten Nutzenbringen, nicht die sind, von denen das Management es vorher erwartet.
- Was in die Arbeitsabläufe passt, wird genutzt: Web2.0 im Unternehmen ist kein Selbstzweck. Die Akzeptanz steigt erheblich, wenn die Anwendungen sinnvoll und hilfreich in bestehende Arbeitsabläufe integriert werden können.
- Thema Incentives: Die Egos und Bedürfnisse der Nutzer ansprechen, nicht nur ihre Geldbörsen. Geld ist meist nur ein kurzfristig wirksamer Motivator.
- Die richtigen Lösungen kommen von den richtigen Nutzern: Die Auswahl der Teilnehmer an partizipativen Lösungen ist gerade in der Anfangsphase relevant, auch um eine kritische Masse an Inhalten (z.B.) zu bekommen und das Engagement zu nutzen, um die Anwendungen zu optimieren.
- Die “Top-down” und selbst-gemanagten Risiken ausbalancieren: Hier geht es um das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Selbstorganisation. McK meint, das komplettes Laissez faire nicht zielführend sei. Policies, Meldemechanismen für unpassenden Content etc. dienen dazu, sowohl die Qualität als auch andere Auswüchse zu managen.
Nicht alle diese Tipps sind neu, aber einige bringen einen neuen Spin hinein (speziell Punkt 6). Interessant am Beitrag ist, dass die einzelnen Punkte durch kurze reale Fallbeispiele illustriert werden. Lesen!
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- wie gei! (Aber warum konsumiere ich in einem Tag fast so viel Essen und Trinken ...
- Cool! Karte handgestrickt?...
- Hallo Birger, hallo Melanie,
mittlerweile ist es so, dass die hinter den Graf...
- Liebe Perdita, hoffentlich hilft es Dir auch – ich bin gespannt auf Dein Urteil!...
- Hallo Katharina, danke für den Tipp und die gute Rezension. War ansteckend und i...
- Hallo Birger,
da kann ich Christophe vollkommen zustimmen. Lediglich noch eine ...
- Hallo Birger,
ja dies ist möglich. Sogar im Corporate Layout der Agentur oder...
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