Kommunikationstechnologien, Kommunikationstrends, Online Relations, Public Relations - Verfasst von Joerg Hoewner am Sonntag, 24.09.2006 15:13 - 3 Kommentare
Text100 erklärt Virtuelle PR
Autor: Jörg Hoewner
Text100 ist bekanntlich die erste PR-Agentur, die ein virtuelles Büro auf “Second Life” gegründet hat. Second Life ist sozusagen eine nutzergetriebene Networking-Plattform in 3D mit über 300.000 “Einwohnern”. Text100 äussert sich jetzt in Form eines Videos bei YouTube über die Idee und die Möglichkeiten des Engagements der Agentur im zweiten Leben (gefunden bei Shel Holtz). Erwähnt werden virtuelle Pressekonferenzen oder “neue Wege”, Kunden von Klienten Produkte und Dienstleistungen zu vermitteln.
Einige Überlegungen dazu:
- Gut finde ich, dass hier eine PR-Agentur über neue Wege des PR-Engagements nachdenkt. Eine virtuelle Präsenz in einer ebensolchen Welt ist eigentlich der logische Schluss, wenn man über Online-PR nachdenkt.
- Allerdings finde ich die Formate “Virtuelle PR-Konferenz” und “Produkte präsentieren” nicht wirklich innovativ. Brauchen die Second Life-Nutzer das? Ok, mir fällt gerade auch nichts besseres ein. ;-)
- Ich habe auf Second Life recherchiert und kann das virtuelle PR-Büro einfach nicht finden… Vielleicht hilft mir jemand dabei? In der entsprechenden Pressemitteilung dazu findet sich leider auch kein konkreter Hinweis.
- Vielleicht geht es der Agentur daher auch weniger um das Büro selbst als um die PR drumherum, inklusive Aufmerksamkeit in der Blogosphäre und YouTube-Video…
Verwandte Beiträge dazu:
>>Beiträge über “PR2.0″
Artikel teilen
3 Kommentare
Joerg Hoewner
Vielen Dank für die Hinweise!
Hallo Herr Hoewner,
bitte verzeihen Sie, dass ich Ihre Kommentare erst so spaet entdeckt habe.
Hier ist zunaechst die URL unseres Bueros in Second Life: http://slurl.com/secondlife/Text%20100%20Island/185/74/91/?x=400&y=300&img=http%3A//static.flickr.com/90/224084427_44ca882e8d_m.jpg&title=Text%20100%20Island.
Was unsere Aktivitaeten anbelangt, ist es wahrscheinlich am einfachsten auf ein Beispiel zu verweisen:
http://text100.typepad.com/hypertext/2006/10/an_example_of_p.html
Vielen Dank fuer Ihr Interesse.
Beste Gruesse
Georg Kolb
Beitrag kommentieren:
Die beliebtesten Inhalte
- “Mastering Search Analytics” von Brent Chaters
- Das Werk zum Thema “Information Graphics” Sandra Rendgen / Julius Wiedemann
- K12 @ re:publica 2012 – eine Infografik
- Social Media Metrics mit Google Analytics – Weiter geht´s
- Future of Gaming / Future of real-time information
- Testbericht: Social Media Monitoring mit “Talkwalker”
- Buchtipp: „Texten fürs Web“ von Stefan Heijnk
- Internet und Rechtschreibung: zwischen Konkurs und Konjunktur
- @Ralf Yep. Mit einer Mischung aus Illustrator, Photoshop und Dreamweaver und zwe...
- wie gei! (Aber warum konsumiere ich in einem Tag fast so viel Essen und Trinken ...
- Cool! Karte handgestrickt?...
- Hallo Birger, hallo Melanie,
mittlerweile ist es so, dass die hinter den Graf...
- Liebe Perdita, hoffentlich hilft es Dir auch – ich bin gespannt auf Dein Urteil!...
- Hallo Katharina, danke für den Tipp und die gute Rezension. War ansteckend und i...
- Hallo Birger,
da kann ich Christophe vollkommen zustimmen. Lediglich noch eine ...
- Hallo Birger,
ja dies ist möglich. Sogar im Corporate Layout der Agentur oder...
- Blog.50Hz.de
- Crossmediale Kommunikation
- Das Textdepot
- Digital News Service
- Eskrima/ Individual Combat System
- Frederik Bernard Kommunikationsberatung
- K12 – Agentur für Kommunikation und Innovation
- Knowledge Garden
- Kommunikationsblog
- Kontrollfeld/ Blogfeld
- Konzeptionerblog
- Kooperative Technologien
- OpenInnovators.de – Community zu Open Innovation
- oz design – kommunikationsdesign
- Phainesthai
- PR Blogger
- pr-fundsachen
- Public Affairs
- Social Media Monitoring – Das Blog
- Social Media PReview
- «pro:campaigning»


Ich denke nicht – und Text100 verneint das sogar explizit – dass die primäre Zielgruppe der Aktivitäten die Einwohnerschaft von Second Life ist. Diese Zielgruppe ist viel zu klein, um – heute – für eine globale PR-Firma interessant zu sein.
PR-mäßig sind aber mixed-Reality Projekte schon heute hochinteressant (Einbettung von Events in virtuellen Welten in web-basierte Projekte und klassische Kampagnen).
Was Text100 mit seinem Office beabsichtigt, ist, Position zu beziehen und sich potentiellen Kunden als kompetenter Dienstleister genau dafür zu präsentieren. Und sie wären keine PR-Agentur, wenn sie den PR-Effekt des First Movers nicht bewußt nutzen würden.
Das das Office von Zeit zu Zeit nicht aufzufinden ist, ist übrigens nichts Besonderes sondern kann ein Anzeichen für “geschlossene Veranstaltungen” sein. Dauerhafte Präsenz ist für Text 100 eben auch nicht nötig, da Second Life Residents eben NICHT die angesprochene Zielgruppe sind. Siehe dazu auch Forseti’s interessanten Beitrag http://blogs.electricsheepcompany.com/giff/?p=91