Change, Enterprise 2.0, Kommunikationstechnologien, Stakeholder Involvement - Verfasst von Joerg Hoewner am Mittwoch, 23.05.2007 22:54 - 1 Kommentar
Verändert Web2.0 im Unternehmen die Unternehmenskultur?
Autor: Jörg Hoewner
Bei den Enterprise 2.0-Experten wird zur Zeit heftig darüber diskutiert, inwieweit Web2.0 im Unternehmen wirklich die Kultur eines Unternehmens verändern mag. Ausgangspunkt war ein Beitrag von Tom Davenport (Bekannt durch “The Attention Economy”), dessen zentrale Passage so geht:
”The absence of participative technologies in the past is not the only reason that organizations and expertise are hierarchical. Enterprise 2.0 software and the Internet won’t make organizational hierarchy and politics go away. They won’t make the ideas of the front-line worker in corporations as influential as those of the CEO. Most of the barriers that prevent knowledge from flowing freely in organizations – power differentials, lack of trust, missing incentives, unsupportive cultures, and the general busyness of employees today – won’t be addressed or substantially changed by technology alone. For a set of technologies to bring about such changes, they would have to be truly magical, and Enterprise 2.0 tools fall short of magic.”
Natürlich ändert sich durch neue Tools die Kultur nicht mit einem Wisch grundsätzlich, aber es ändern sich Wissensverhältnisse und damit – langsam – Machtverhältnisse. Und in der Tat sehe ich in kleinen, agilen Unternehmen größere Möglichkeiten. Oder umgekehrt: Eine Offenheit und Durchlässigkeit ist Voraussetzung für die Einführung von Enterprise 2.0, ohne diese Voraussetzung keinen Erfolg, ohne Erfolg verkümmern E2.0-Ansätze und dann wird es auch nix mit der Veränderung. Q.E.D.: Davenport hat (irgendwie) Recht.
Trotzdem gefällt mir die Replik auf Davenport von Hinchcliff hier. Bin ja (noch) Optimist.
Artikel teilen
1 Kommentar
Beitrag kommentieren:
Die beliebtesten Inhalte
- K12 @ re:publica 2013 – Tag 3
- K12 @ re:publica 2013 – Tag 2
- K12 @ re:publica 2013 – Tag 1
- Im Test: Fanpage Karma – Monitoring von Facebook & Twitter
- Persona: Der Zielgruppe Gestalt geben
- Leseliste Ende März: Mit Links zu UX und zur Agentur der Zukunft
- Content Marketing Conference 2013: Links und Ideen
- In eigener Sache: Schneller erfolgreiche Innovationen entwickeln
- Paywall ist der offizielle Name. Beim Aufrufen eines Artikels wird der Leser gef...
- Wie funktioniert denn das Paywall-System der taz? Oder war hier Paypal gemeint?...
- Hi, danke für die Linkliste der kostenlosen Presseportale. Ich kann mir nicht wi...
- @ Stavros Kourtidis : Wenn du das Keyword Tool bedienst, dann muss du es auch ri...
- So ich habe mal ein Bisschen tiefer geschaut!
Nun, außer chip de sind alle Se...
- Hi,
danke für die Antwort.
Nun, ich dachte schon, dass die Angaben im Keywor...
- Hi, in der Tat ist das komisch. Gerechnet ist das schon richtig und 30 Clicks be...
- Hi,
ich bin schon seit geraumer Zeit dabei meine Besucherquoten zu erhöhen. Und...
- Blog.50Hz.de
- Crossmediale Kommunikation
- Das Textdepot
- Digital News Service
- Eskrima/ Individual Combat System
- Frederik Bernard Kommunikationsberatung
- K12 – Agentur für Kommunikation und Innovation
- Knowledge Garden
- Kommunikationsblog
- Kontrollfeld/ Blogfeld
- Konzeptionerblog
- Kooperative Technologien
- OpenInnovators.de – Community zu Open Innovation
- oz design – kommunikationsdesign
- Phainesthai
- PR Blogger
- pr-fundsachen
- Public Affairs
- Social Media Monitoring – Das Blog
- Social Media PReview
- «pro:campaigning»


Na klar, werden wir durch Web 2.0 verändert. Das web wird immer wichtiger für uns allgemein, speziell für den Vertrieb.
Was früher am Telefon ging, geht nun per Mail und sogar im Chat.
See you,
Peter :-)