Kommunikationstrends - Verfasst von Joerg Hoewner am Dienstag, 07.08.2007 14:03 - 2 Kommentare
Dienstleistungswüste Kommunikation
Autor: Jörg Hoewner
Diese Antwort bekam meine Frau per Mail, nachdem sie bei einem Streaming Media-Dienstleister bezüglich eines Angebots angefragt hatte. Ihr Fehler: Sie hat auf Englisch angefragt (in so manchem Unternehmen soll das – so habe ich gehört – offizielle Geschäftssprache sein), was natürlich einem Land, das 45% seines BIP mit dem Export von Gütern ins Ausland erwirtschaftet, total unüblich ist:
“Sehr geehrte Frau …,
sehr geehrte Damen und Herren,zunächst bin ich ein wenig erstaunt über Ihre englische Anfrage.
Da sie in Deutschland angesiedelt sind, bitte ich sie Ihre Anfrage entsprechend in deutscher Sprache zu rekonstruieren.
Aufgrund unserer internationalen Kontakte ist uns englische Korrespondenz nicht fremd, sehen aber zum jetzigen Zeitpunkt keinen Anlass, Anfragen deutscher Unternehmen in englischer Sprache zu beantworten.”
Ohne Worte.
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2 Kommentare
Andrea Gründer
Bitte lasst uns 1000 Leute finden, die gleichzeitig ein Angebot in Englisch absenden…
Mal schauen, ob das Unternehmen dann eine neue Abteilung einrichtet.
Name:
Bearbeitungsverwaltungstelle von Angebotsanfragen in englischer Sprache aus Deutschland.
Sieht super aus auf Visitenkarte.
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Ich finde, dieser Beitrag sollte unbedingt in Englisch eingestellt werden, damit andere ihn auch verstehen können ;-)