Relationship Measurement, Tools - Verfasst von Joerg Hoewner am Montag, 24.09.2007 11:25 - 2 Kommentare
Impactwatch angeschaut
Autor: Jörg Hoewner
The Bivings Group betreibt mit ImpactWatch einen Online-Monitoring-Service, der sich speziell an PR- und Corporate Communications-Fachleute richtet.
Im Rahmen von Recherchen habe ich mir mal einen kostenlosen Demo-Account bestellt, da ich die Screenshots auf der Homepage von Impact Watch sehr vielversprechend fand. Habe mich also eingeloggt:
Wie bei anderen Monitoring-Anbietern auch, landet man auf einer Startseite mit aktuellen Treffern und einer Filterfunktion, nach der man die Treffer selektieren kann. Daneben gibt es die üblichen Exportfunktionen (vermailen, Auswahl als PDF abspeichern usw.). Was mir bei denen gut gefällt:
- “Sentiments” (Meinungstendenzen) werden direkt angezeigt und man kann die Beiträge danach filtern.
- Beiträge sind getaggt (mit Schlagworten versehen) – auf diese kann man klicken und bekommt so nur Beiträge zum Schlagwort. Genau so sind Mediennamen und Autorennamen verlinkt. D.h. man klickt auf den Namen eines Journalisten und erhält alle Beiträge von ihm. Das ist sehr nützlich, um herauszufinden, über was wer schreibt.
- Key Medien werden in einer Rubrik “Most influential” zusammengefasst.
- Es gibt Statistikfunktionen und zahlreiche Grafiken, diese visualisieren Themen und Unterthemen, Anzahl der Beiträge sortiert nach Themen und medienspezifische Informationen (z.B. ist die Berichterstattung in der Washington Post positiv, negativ, neutral? Welche Themen bearbeitet die Post? Welche Journalisten schreiben dort zum Thema?). Diese Grafiken sind anklickbar. Beispiel: Klickt man in der Grafik unten auf das Tortenstückchen “negative”, erhält man genau die Beiträge der Chicago Tribune, deren Tendenz negativ ist, usw..
- Ergebnisse können via RSS abonniert werden
- Leistungsfähige Suchfunktion mit allerlei Filtern (nach Autor, Publikation, Stichworten, Zeitraum, Tags, …)
Unklar bleiben die Informationen auf der Website bzgl. Abdeckung europäischer Onlinemedien, Social Media, Einbau von Print-Medienbeobachtung oder der Preisstruktur.
Fazit: Für hiesige Bedürfnisse gibt es agile, fähige und bezahlbare Anbieter wie newsradar.de – aber ein paar Funktionen von Impactwatch machen einfach Spaß und wünschte ich mir auch bei den alternativen Monitoring-Lösungen.
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2 Kommentare
Joerg Hoewner
Danke! Interessant wäre eine aktuelle Marktübersicht mit Featurevergleich. Auch die Frage, inwieweit Webforen gemonitort werden, das machen noch sehr weniger Anbieter.
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- Konzeptionerblog
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- OpenInnovators.de – Community zu Open Innovation
- oz design – kommunikationsdesign
- Phainesthai
- PR Blogger
- pr-fundsachen
- Public Affairs
- Social Media Monitoring – Das Blog
- Social Media PReview
- «pro:campaigning»




Habe kürzlich eine Liste von Monitoring-Dienstleistern gefunden, die auch (manche auch ausschließlich) online anbieten:
Ausschnitt Medienbeobachtung, Berlin
Business Wire Europe, Frankfurt/Main
Cision, Kornwestheim
datanorm, Ostfildern
Ethority, Hamburg
General Media, Berlin
GESO, Bodenheim
GfK, Nürnberg
Ipsos, Hamburg/Mölln/Nürnberg
Landau Media Monitoring, Berlin / Bochum
Newsradar / pressrelations, Düsseldorf
PressWatch, Hamburg
TNS Infratest, München/Bielefeld
Ergänzungen sind natürlich willkommen.