Public Relations, Relationship Measurement - Verfasst von Joerg Hoewner am Montag, 08.09.2008 19:44 - 4 Kommentare
Wie PR den Umsatz beflügelt
Autor: Jörg Hoewner
Scheinbar musste erst Joachim Klewes kommen, damit sich der “Meinungsführer PR” Pleon wieder an der methodischen Weiterentwicklung der PR beteiligt (oder habe ich eine trübe Linse?): Im W&V-Magazin gibt es einen sehr interessanten Beitrag (“Wie PR den Umsatz beflügelt”, Nr. 36/2008, S.42/43), in dem es darum geht, wie mit Hilfe des in der Werbewirkungsforschung üblichen Modelling-Verfahrens der Beitrag von PR am Umsatz von Center Parcs analysiert wird. Ein sehr interessanter (aber auch aufwendiger) Ansatz.
Immerhin: Bei den “durch Massenmedien beeinflusste Buchungen” hat die “PR-Auflage” einen Anteil von 30%, nach TV (62%).
Auf der Website von Pleon selbst gibt es aus einer kurzen Meldung zum Produkt (Pleon Performedia) noch nicht viel zu lesen.
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4 Kommentare
Jörg Hoewner
Das ist richtig. Center Parcs scheint der erste Referenzkunde zu sein, für den das gemacht wurde. Die Frage ist, ob irgendwann einmal eine Art “Langzeit”-Durchschnittswert errechnet wird.
Rainer Lang
Der Modellingansatz für Center Parcs wurde als Pilotprojekt konzipiert und durchgeführt und wir konnten hier erstmalig die PR-Disziplin als erklärenden Faktor in die Analyse einbeziehen. Die Bildung einer diesbezüglichen Benchmark ist in jedem Fall wünschenswert und anzustreben, eine Übertragung der vorliegenden Ergebnisse, gerade aus der PR-Perspektive, auf andere Unternehmen, ist jedoch (noch) verfrüht. Daher lässt die PR-Wirkungsmessung, auch vor der Hintergrund der branchenindividuellen Ausrichtung des Modelling, zukünftig auf weitere spannende Erkenntnisse hoffen.
Jörg Hoewner
In der Tat spannend. Ich bin gespannt, ob wir da noch von Ihnen hören!
Gruß nach Bonn!
J.H.
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“Immerhin: Bei den “durch Massenmedien beeinflusste Buchungen” hat die “PR-Auflage” einen Anteil von 30%, nach TV (62%).”
Ich habe leider den Print-Artikel der w&v nicht zur Hand, doch wie ich in der Pressemitteilung lese, beruhen die Angaben des PR-Effektes auf einem einzigen (!) Fallbeispiel.