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Management 2.0: Der intelligente Schwarm im Unternehmen

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Autor: Jörg Hoewner

Im Manager Magazin gibt es einen längeren Artikel zu „Führung und der intelligente Schwarz“, also um den Einsatz von Web2.0-Technologien in Unternehmen – Stichwort „Enterprise 2.0“.

In dem Artikel geht es um Chancen und Herausforderungen, die aus dem Einsatz resultieren. Sehr lesenswert.

Bemerkenswert ist besonders dieser Absatz:

„Der Harvard-Professor (McAfee) schätzt, dass über die Hälfte der Projekte als Fehlschlag enden. Ein weiteres Drittel der Betriebe scheitere an organisatorischen Untiefen, und gerade mal 10 Prozent der Unternehmen hätten ausreichende Erfolgschancen.

McAfee sieht dafür gleich mehrere Gründe: Damit eine neue Technik eine alte dauerhaft ersetzen könne, müsse diese zehnmal besser beziehungsweise leichter bedienbar sein. Des Weiteren zwängen Spezialisten den Plattformen oftmals ungeeignete Strukturen auf, deren Vorteile nur selten den Aufwand rechtfertigten. Auch konkrete Anreize, mit denen die Führungskräfte ihre Mitarbeiter zur aktiven Teilnahme bewegten, seien häufig Fehlanzeige. Und schließlich sei die Unternehmenskultur noch nicht reif, gravierende Einschnitte und die damit verbundenen Anwendungen zu akzeptieren.“

Die Fettungen sind von mir.

Autor: Joerg Hoewner

Jörg Hoewner: Jg. 1969, ist Geschäftsführender Partner der K12 Agentur für Kommunikation und Innovation und Consultant für moderne Unternehmenskommunikation in Düsseldorf. Seit 1995 berät er Kunden im Bereich Online Relations / Online-PR und war damit einer der ersten Berater in Deutschland auf diesem Feld. Jörg Hoewner hat in diesem Zeitraum zahlreiche Kunden beraten, viele Unternehmen (darunter DAX30-Unternehmen) und mehrere Verbände. Darüber hinaus ist er als Referent aktiv und Autor zahlreicher Fachbeiträge – online, in Zeitschriften und Büchern. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit dem Thema integrierte Kommunikation, deren Messbarkeit und der Auswirkung von Kommunikationstechnologien auf die interne und externe Unternehmenskommunikation. Kontakt: Jörg Hoewner (joerg.hoewner@k-zwoelf.com) – T. +49 (211) 5988 16 32 bzw. +49 (177) 4594974

2 Kommentare

  1. Ich könnte jetzt behaupten, die Hervorhebungen seien von mir. Sind sie aber nicht. Ich hätte sie jedoch an der gleichen Stelle gesetzt.

    Eine Kollegin und Projektleiterin hat vor einiger Zeit die Beendigung ihres Projekts so kommentiert „Dieses Unternehmen ist nicht bereit dafür“. Das Wort „Unternehmenskultur“ fiel dabei nicht. Hätte es aber sollen.

  2. Es wäre interessant, solche Fallstudien zu sammeln, um es dann den entsprechenden Entscheidern vor die Nase zu halten. Es wird ja zum Teil einfach nicht geglaubt, dass „weiche“ Faktoren mitentscheidend sind.

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