Enterprise 2.0, Rest - Verfasst von Carina Waldhoff am Montag, 12.01.2009 15:22 - 7 Kommentare
Dell(e) des Vertrauens
Ich muss mir tatsächlich grad den Frust über die erste schlechte Dienstleistungserfahrung des Jahres von der Seele schreiben. Insbesondere, da es sich um eines der üblichen Parade-Beispiele für “nah am Kunden” handelt: Nämlich Dell.
Zu Weihnachten wollte ich mir selbst einen Rechner schenken und mein altes Laptop (JG 1997!) ins technikmuseum abschieben. Ein Dell sollte es sein, in Frühlingsgrün, denn nicht nur Mac-Nutzer mögen ihr elektronisches Dienstleistungs-Möbel gern attraktiv. Konfiguriert, bestellt, Bestätigung erhalten – und alles zurück. Was war passiert?
Den ursprünglichen Fehler habe ich gemacht, indem ich meine Privatadresse als Lieferadresse angegeben habe. Dass ich meinen kleinen grünen neuen Freund weder abholen könnte noch bei den netten Nachbarn abgeben lassen könnte im Notfall, war mir nicht klar. Als am 30.12. der UPS-Mann einen entsprechenden Vermerk an meienr Tür hinterließ (“muss persönlich quittiert werden”), schwante mir schon Böses.
Also bei UPS online versucht, die Lieferadresse zur Agentur zu verändern – denkste, nicht vorgesehen. Immerhin bekam ich von Dell eine mail mit einer nebulösen Aufforderung, die Lieferadresse nicht zu ändern, aber die ursprüngliche Adresse zu ändern (hab ich auch nicht verstanden), in einer Tabelle, die sich bei sachgemäßer Nutzung zerschoss.
Heute dann Nachtelefonat mit der Dell-Hotline: nein, mein Rechner wäre zurück gegangen, mein Geld würde zurück überwisen, ich könne ja erneut bestellen.
Bitte, wie? Dies ist ein reiner Direktvertrieb, und das Produkt ist nicht nur hochwertig, sondern auch noch individuell (frühlingsgrün, erweiterter Arbeitsspeicher). Ist es da wirklich zuviel verlangt, dass sich jemand die Mühe macht und meine Telefonnr. wählt und die Sache mit mir klärt?
Frühlingsgrün bin ich grad. Vor Wut auf Dell.
(Ein gutes neues Jahr allen Lesern dennoch, ich möchte mit diesem kleinen Wutausbruch nicht das Karma unseres Blogs beeinflusst haben …)
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7 Kommentare
Carina Waldhoff
Ich werde es vermutlich nie erfahren – aber als solide gelten sie schon …
Joerg Hoewner
Scheint aber eher ein ups-Problem, oder?
Carina Waldhoff
hm, nee, theoretisch kann man bei Dell eine Adresse ändern (bzw. scheinbar nur Tippfehler korrigieren?), das ging aber auch nicht. Die sollten ja eigentlich ein Interesse daran haben, ihre Kunden zu beliefern und nicht konfigurierte Rechner in einer Ausschuss-Ecke zu stapeln (was ich fast befürchte …)
kauf ‘ne mac!^^
“nen mac” )
Fredi
Habe gerade dasselbe Problem. Der ursprünglich von Dell gennante ‘voraussichtliche Liefertermin’ war der 24.12.2009….also alles bestens, da ich in der Woche Urlaub habe un daheim bin.
Vorgestern dann die ‘Versandnachricht’ von Dell: Ihre Bestellung hat das Werk verlassen – Änderungen können nicht mehr vorgenommen werden.
Toll, UPS kommt also (gestern) zu mir, wenn ich arbeiten bin. Bei UPS – auf die Frage nach Adressänderung auf eine Alternative-Adresse meiner Arbeitsstelle – erhalte ich die Auskunft: Wir haben Verträge mit Dell, dass wir die Adresse nicht ändern dürfen….tut uns leid.
Somit wird das Paket auch heute und morgen ins Leere fallen und dann wohl an Dell zurückgehen.
Mein Fazit: Bei einem solch Kundenunfreundlichen Unternehmen werde ich nicht ‘mal mehr ‘ne Schraube ordern.
Schade, leibe Fa. Dell, aber so vergrault man sich die Kundschaft…..aber sicher könnt ihr euch das leisten….
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- Kann Dir da nur beipflichten. Hab Herrn Lanier auf der UX Week in San Francisco ...
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- Interessant ist in dem Zusammenhang Flattr, damit kann man Micropayments machen ...
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vielen Dank für´s Feedback und die interessanten Links. Habe Hojo...
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Bauen die bei DELL so gute notebooks, dass sich der ganze Stress lohnt?