K12
re:publica 2014 into the wild

Die re:publica 2014 – eine Nachberichterstattung in drei Akten (1. Akt)

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Dem aufmerksamen und regelmäßigem Leser von Blogs, die sich mit dem Thema Online- und Social Media Kommunikation beschäftigen, kann es nicht entgangen sein: in den letzten drei Tagen fand in Berlin die re:publica 2014 statt. Und auch wir drei K12er wollen uns in den bunten Reigen der Nachberichterstattung einreihen. Nun ist es bei über 250 Sessions nahezu unmöglich, die Kernaussagen der re:publica in zwei, drei Sätzen zusammenzufassen (sehr gut in dem Zusammenhang der Artikel der ZEIT zur re:publica 2014). Wir werden es auch nicht versuchen, vielmehr wollen wir unsere individuellen Eindrücke vermitteln. Den Anfang mache ich:

Melanie, Online Marketing Managerin

Wie oft warst Du schon auf der re:publica?
Nach 2011 und 2012 war das meine dritte re:publica. Dieses Jahr konnte ich aber leider nur an zwei von drei Tagen teilnehmen.

Drei Sessions, die Du gerne gesehen hättest?
Da ich an Tag 1 leider noch nicht vor Ort war, entgingen mir einige spannenden Talks. Gerne hätte ich das Interview mit Sarah Harrison gesehen („WikiLeaks, Manning and Snowden: From USA to USB“ – natürlich kam man am Thema „Whistleblowing“ nicht vorbei und es ist schon spannend, jemand darüber reden zu hören, der so nah dran ist). Und klar, den Klassiker hab ich mir auch nur ungern entgehen lassen: Sascha Lobo´s „Rede zur Lage der Nation“. Wegen Überfüllung der Stage verpasste ich leider auch „Supergeiler First Kiss – Viralität nur gegen Kohle?“. Aber alles kein Problem, da man viele der Sessions online nachschauen kann.

Welche drei Sessions 2014 sollte man unbedingt nachschauen?

  • „Bye bye Gatekeeper: Wer bestimmt die Themen im Netz?“ Am Beispiel von #aufschrei und #schauhin wurde gezeigt, dass Agenda Setting sowohl spontan passiert, aber auch geplant initiiert werden kann. Und dass es nach wie vor Mainstream-Medien zur Aufbereitung der Inhalte, Streuung und Vermittlung in der breiten Bevölkerung benötigt.  
  • „Tales for GrownUps“ So wunderbar unterhaltsam kann modernes Storytelling in der PR funktionieren.
  • „Zahnbürste oder Longboard“ Der 13jährige Lorenzo, und damit jüngster Speaker, führte uns die Online-Lebens- und Nutzungswelt der Jugendlichen vor Augen. Und machte manchem Social Media Berater fast Angst um den eigenen Job, weil er aufzeigte, dass das was sich unsere Generation noch hartnäckig aneignen muss (Wie erstelle ich eine Fanage? etc.) für die Kids seiner Generation selbstverständlich ist.

Beschreibe in 140 Zeichen einen Eindruck bzw. Moment, der bezeichnend ist für die re:publica 2014…
Ein Mann in einem T-Shirt mit dem Aufdruck „Online: 140 characters, Offline: 1 character“

Was wünschst Du dir für die re:publica 2015?
Dass die Themenvielfalt beibehalten wird, aber innerhalb der Talks mehr Raum für Interaktion, Dialog und Diskussion geschaffen wird. Wie das hervorragend funktionieren kann, zeigte die Session „Betriebssystem Buch“.

Übrigens: Eine tolle Berichterstattung und Aufbereitung zur re:publica 2014 liefert der WDR. Hier folgt noch eine Gesamtaufstellung der Sessions, die wir besucht  haben (viele kann man auf dem YouTube-Kanal der re:publica nachschauen):

    • 15 journalistic start-ups you need to know
    • Betriebssystem Buch
    • Bye bye Gatekeeper: Wer bestimmt die Themen im Netz?
    • Crowdsourcing Design: the Good, the Bad and the Ugly
    • Das Manifest: Ihr nennt es Arbeit – wir unser Leben
    • Game Thinking – besseres Leben durch Spiele und Design
    • Get real, Netzgemeinde
    • Interview mit Gabriele Fischer von brand eins
    • Looking for Freedom
    • Opening Keynote for re:publica & MEDIA CONVENTION
    • Rede zur Lage der Nation
    • Sie werden nicht glauben, was Sie hier sehen!
    • Stimmen der Revolution – Zeitreise durch 200 Jahre Wiederstand
    • Social Engineering in sozialen Netzwerken – Angriffsszenarien und Möglichkeiten des digitalen Identitätsschutzes
    • Social Media & Recht: Saisonrückblick 2014
    • Stone age minds in a digital world – Evolutionspsychologische Perspektive auf die digitale Welt
    • Tales for GrownUps
    • WikiLeaks, Manning and Snowden: From USA to USB
    • Willkommen in meinem Wohnzimmer: Lifestyle-Blogs
    • Zahnbürste oder Longboard

 

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