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	<title>Kommentare zu: &#8220;Silos&#8221; in Unternehmen und Unternehmenskommunikation im Web 2.0</title>
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	<description>Unternehmen, Organisationen und klassischen Medien verlieren schrittweise ihre Informationshoheit – und wir sehen nicht wirklich, wo und wie sich jene darauf einstellen. Darüber wollen wir berichten, Quellen sammeln und Gedanken äussern.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 07:43:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
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		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 22:39:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ein durchaus heikles Thema. Aber es wird vielleicht aus der Sicht der Marketing- und PR-Leute etwas falsch gesehen: Denn kein Unternehmen wird nur von seiner Marketingabteilung präsentiert. 

Ein vollkommen kohärentes und konsistentes Bild nach außen kann keine Firma abgeben, agieren doch ganz unterschiedliche Personen in der Öffentlichkeit: Vertrieb, Kundenservice, Rechtsabteilung (!), Einkauf - jede Einheit hat ihre Sicht der Dinge und tritt auch entsprechend auf. Dazu treten die Charaktere der Mitarbeiter.

Dennoch sollte man das Thema nicht ganz abtun. Es sollten schon gewisse Guidelines gelten, an die sich Blogger und andere Personen, die ein Unternehmen in der Öffentlichkeit vertreten, halten müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein durchaus heikles Thema. Aber es wird vielleicht aus der Sicht der Marketing- und PR-Leute etwas falsch gesehen: Denn kein Unternehmen wird nur von seiner Marketingabteilung präsentiert. </p>
<p>Ein vollkommen kohärentes und konsistentes Bild nach außen kann keine Firma abgeben, agieren doch ganz unterschiedliche Personen in der Öffentlichkeit: Vertrieb, Kundenservice, Rechtsabteilung (!), Einkauf &#8211; jede Einheit hat ihre Sicht der Dinge und tritt auch entsprechend auf. Dazu treten die Charaktere der Mitarbeiter.</p>
<p>Dennoch sollte man das Thema nicht ganz abtun. Es sollten schon gewisse Guidelines gelten, an die sich Blogger und andere Personen, die ein Unternehmen in der Öffentlichkeit vertreten, halten müssen.</p>
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		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.moderne-unternehmenskommunikation.de/digital-communications/online-relations/silos-in-unternehmen-und-unternehmenskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-13417</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 18:20:54 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt nichts Besseres als wenn möglichst viele Mitarbeiter eines Unternehmens sich im Web 2.0 engagieren, denn das ist aus meiner Sicht erst das authentische Bild einer Firma. Und in einem Großunternehmen wie IBM gibt es nun auch mal gegenläufige Tendenzen. Das ist normal. Wenn jemand etwas über die Unternehmensstrategie wissen will, fragt er eh den Vorstand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt nichts Besseres als wenn möglichst viele Mitarbeiter eines Unternehmens sich im Web 2.0 engagieren, denn das ist aus meiner Sicht erst das authentische Bild einer Firma. Und in einem Großunternehmen wie IBM gibt es nun auch mal gegenläufige Tendenzen. Das ist normal. Wenn jemand etwas über die Unternehmensstrategie wissen will, fragt er eh den Vorstand.</p>
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		<title>Von: Joerg Hoewner</title>
		<link>http://www.moderne-unternehmenskommunikation.de/digital-communications/online-relations/silos-in-unternehmen-und-unternehmenskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-13416</link>
		<dc:creator>Joerg Hoewner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 11:06:41 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Djure, es geht ja weniger darum &quot;seine Mitarbeiter in die Schranken der glatt geschliffenen Kommunikationsguideline zu weisen&quot;, sondern darum, einander widersprechende Aktivitäten zu vermeiden und Energien zu bündeln. Denn auch, wenn man eine &quot;bessere Firma&quot; ist, heisst es noch lange nicht, dass man auch als solche wahrgenommen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass man als solche wahrgenommen wird, steigt meiner Meinung nach nach wie vor durch ein kohärentes Bild nach außen - ob das Bild nun eher aus einem Mosaik, einer Kollage oder einer monochromen Farbfläche besteht, ist wieder eine andere Frage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Djure, es geht ja weniger darum &#8220;seine Mitarbeiter in die Schranken der glatt geschliffenen Kommunikationsguideline zu weisen&#8221;, sondern darum, einander widersprechende Aktivitäten zu vermeiden und Energien zu bündeln. Denn auch, wenn man eine &#8220;bessere Firma&#8221; ist, heisst es noch lange nicht, dass man auch als solche wahrgenommen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass man als solche wahrgenommen wird, steigt meiner Meinung nach nach wie vor durch ein kohärentes Bild nach außen &#8211; ob das Bild nun eher aus einem Mosaik, einer Kollage oder einer monochromen Farbfläche besteht, ist wieder eine andere Frage.</p>
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		<title>Von: 50hz</title>
		<link>http://www.moderne-unternehmenskommunikation.de/digital-communications/online-relations/silos-in-unternehmen-und-unternehmenskommunikation-im-web-20/comment-page-1/#comment-13415</link>
		<dc:creator>50hz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 08:33:13 +0000</pubDate>
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		<description>Dass ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern - oder auch ein kleineres - gegenüber seinen Anspruchsgruppen immer nur so konsistent auftreten kann, wie es tatsächlich konsistent ist, das ist ja nun nichts neues. Das war schon immer so.
Bislang mag es Marketing und PR vielleicht gelungen sein, gegenüber entfernteren Anspruchsgruppen die Kakophonie zu übertönen. Doch diese Zeiten sind nun wohl vorbei.
Es sei denn, ein Unternehmen entscheidet sich gegen offene und authentische Kommunikation und schafft es - wie auch immer - seine Mitarbeiter in die Schranken der glatt geschliffenen Kommunikationsguideline zu weisen.
Ich möchte weder in noch für ein solches Unternehmen arbeiten. Und dort lieber auch nichts kaufen.
Der Rat lautet wie immer in diesen Zeiten: Be a better company! Dann muss man sich um Konsistenz keine Sorgen machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ein Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern &#8211; oder auch ein kleineres &#8211; gegenüber seinen Anspruchsgruppen immer nur so konsistent auftreten kann, wie es tatsächlich konsistent ist, das ist ja nun nichts neues. Das war schon immer so.<br />
Bislang mag es Marketing und PR vielleicht gelungen sein, gegenüber entfernteren Anspruchsgruppen die Kakophonie zu übertönen. Doch diese Zeiten sind nun wohl vorbei.<br />
Es sei denn, ein Unternehmen entscheidet sich gegen offene und authentische Kommunikation und schafft es &#8211; wie auch immer &#8211; seine Mitarbeiter in die Schranken der glatt geschliffenen Kommunikationsguideline zu weisen.<br />
Ich möchte weder in noch für ein solches Unternehmen arbeiten. Und dort lieber auch nichts kaufen.<br />
Der Rat lautet wie immer in diesen Zeiten: Be a better company! Dann muss man sich um Konsistenz keine Sorgen machen.</p>
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