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	<title>Kommentare zu: Kindheitserinnerungen werden wach: Krisenvorbereitung</title>
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	<description>Unternehmen, Organisationen und klassischen Medien verlieren schrittweise ihre Informationshoheit – und wir sehen nicht wirklich, wo und wie sich jene darauf einstellen. Darüber wollen wir berichten, Quellen sammeln und Gedanken äussern.</description>
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		<title>Von: Patrick</title>
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		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2006 20:31:04 +0000</pubDate>
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		<description>Bei uns in der Schweiz pflegen wir unser Sirenensystem mit schöner Regelmässigkeit. Etwa so einmal im Jahr, ertönen alle Sirenen des Landes. Immer an einem Mittwochnachmittag um halb zwei. Wenn also jemand mal an einem MIttwochnachmittag um halb zwei die Schweiz angreift, so wird ganz sicher keiner reagieren. Denn Sirenen zu dieser Zeit beachtet niemand ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei uns in der Schweiz pflegen wir unser Sirenensystem mit schöner Regelmässigkeit. Etwa so einmal im Jahr, ertönen alle Sirenen des Landes. Immer an einem Mittwochnachmittag um halb zwei. Wenn also jemand mal an einem MIttwochnachmittag um halb zwei die Schweiz angreift, so wird ganz sicher keiner reagieren. Denn Sirenen zu dieser Zeit beachtet niemand ;-)</p>
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		<title>Von: Christof</title>
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		<dc:creator>Christof</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2006 11:20:04 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht zu Recht! Ich habe zwei Tage nach den gescheiterten Anschlägen am Hauptbahnhof in Berlin eine alleinstehende Tasche gesehen und Mitwartende darauf aufmerksam gemacht. Da rückt die verdrängte Angst sehr schnell ins Bewußtsein und wird konkret. 

Die Verdrängungsmechanismen stammen allerdings noch aus dem kalten Krieg. Wir wurden bewußt nicht konfrontiert mit Schadensszenarien. Warum auch? Im Falle einer atomaren Konfrontation wäre das ja angeblich überflüssig gewesen. Schon der Giftgasunfall in Bophal brachte seinerzeit die Diskussion zutage, dass in Deutschalnd mit wesentlich häufigeren Gifttransporten die medizinische Versorgung nicht annähernd so gut gewesen wäre wie in Indien damals.

Das hat sich sicherlich nicht geändert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht zu Recht! Ich habe zwei Tage nach den gescheiterten Anschlägen am Hauptbahnhof in Berlin eine alleinstehende Tasche gesehen und Mitwartende darauf aufmerksam gemacht. Da rückt die verdrängte Angst sehr schnell ins Bewußtsein und wird konkret. </p>
<p>Die Verdrängungsmechanismen stammen allerdings noch aus dem kalten Krieg. Wir wurden bewußt nicht konfrontiert mit Schadensszenarien. Warum auch? Im Falle einer atomaren Konfrontation wäre das ja angeblich überflüssig gewesen. Schon der Giftgasunfall in Bophal brachte seinerzeit die Diskussion zutage, dass in Deutschalnd mit wesentlich häufigeren Gifttransporten die medizinische Versorgung nicht annähernd so gut gewesen wäre wie in Indien damals.</p>
<p>Das hat sich sicherlich nicht geändert.</p>
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