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	<title>Kommentare zu: media coffee in Köln</title>
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	<description>Unternehmen, Organisationen und klassischen Medien verlieren schrittweise ihre Informationshoheit – und wir sehen nicht wirklich, wo und wie sich jene darauf einstellen. Darüber wollen wir berichten, Quellen sammeln und Gedanken äussern.</description>
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		<title>Von: Marc Heckert</title>
		<link>http://www.moderne-unternehmenskommunikation.de/uncategorized/media-coffee-in-koln/comment-page-1/#comment-13313</link>
		<dc:creator>Marc Heckert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 08:39:09 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, neue Kommentarfunktion? Das nenne ich schnell. Eins zu null für die PR, würde ich sagen :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, neue Kommentarfunktion? Das nenne ich schnell. Eins zu null für die PR, würde ich sagen :-)</p>
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		<title>Von: Marc Heckert</title>
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		<dc:creator>Marc Heckert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 13:24:31 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;...was sich die Agenturen mit [...] zu wenig Berichtenswertem erklären&quot;.

Ein verblüffendes Statement, auch wenn ich zugegebenermaßen den Kontext nicht kenne (sitze halt auf der &quot;anderen Seite des Schreibtisches&quot;). 
Auf Seiten der Medien ist nämlich - zumindest empfinden ich und diverse Kollegen das so - der Einfluss der Wirtschaft und damit der PR auf die tägliche Arbeit deutlich gewachsen. Kaum eine Tageszeitung würde heute noch eine kritische Berichterstattung über die gut zahlenden Anzeigenkunden Lebensmitteldiscounter wagen. Und wer mag es sich schon mit dem Autohersteller verderben, wenn der sich für seine Vierfarbanzeigen zur Einführung eines neuen Modells ausbedungen hat, dass auf der entsprechenden Seite keine negative Berichterstattung über den Hersteller zu stehen hat? 
Die wirtschaftlichen Zwänge in der Branche zwingen Journalisten heute gelegentlich zum Katzbuckeln in einer Weise, die noch vor zehn, zwanzig Jahren undenkbar gewesen wäre.

Das sind die negativen Begleiterscheinungen des allgemeinen Rückgangs im Printgeschäft. Für die Verlage bleibt nur das, was Torsten Zarges von Kress ihnen auf dem &quot;Media Coffee&quot; ins Stammbuch geschrieben hat: &quot;Die großen amerikanischen Eisenbahngesellschaften sind untergegangen, weil sie dachten, sie wären im Eisenbahngewerbe. Tatsächlich aber waren sie im Transportgewerbe.&quot;

Mal sehen, was sich in den nächsten Jahren tun wird. Spannend bleibt es auf alle Fälle - auf beiden Seiten des Schreibtischs.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;was sich die Agenturen mit [...] zu wenig Berichtenswertem erklären&#8221;.</p>
<p>Ein verblüffendes Statement, auch wenn ich zugegebenermaßen den Kontext nicht kenne (sitze halt auf der &#8220;anderen Seite des Schreibtisches&#8221;).<br />
Auf Seiten der Medien ist nämlich &#8211; zumindest empfinden ich und diverse Kollegen das so &#8211; der Einfluss der Wirtschaft und damit der PR auf die tägliche Arbeit deutlich gewachsen. Kaum eine Tageszeitung würde heute noch eine kritische Berichterstattung über die gut zahlenden Anzeigenkunden Lebensmitteldiscounter wagen. Und wer mag es sich schon mit dem Autohersteller verderben, wenn der sich für seine Vierfarbanzeigen zur Einführung eines neuen Modells ausbedungen hat, dass auf der entsprechenden Seite keine negative Berichterstattung über den Hersteller zu stehen hat?<br />
Die wirtschaftlichen Zwänge in der Branche zwingen Journalisten heute gelegentlich zum Katzbuckeln in einer Weise, die noch vor zehn, zwanzig Jahren undenkbar gewesen wäre.</p>
<p>Das sind die negativen Begleiterscheinungen des allgemeinen Rückgangs im Printgeschäft. Für die Verlage bleibt nur das, was Torsten Zarges von Kress ihnen auf dem &#8220;Media Coffee&#8221; ins Stammbuch geschrieben hat: &#8220;Die großen amerikanischen Eisenbahngesellschaften sind untergegangen, weil sie dachten, sie wären im Eisenbahngewerbe. Tatsächlich aber waren sie im Transportgewerbe.&#8221;</p>
<p>Mal sehen, was sich in den nächsten Jahren tun wird. Spannend bleibt es auf alle Fälle &#8211; auf beiden Seiten des Schreibtischs.</p>
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