Autor: Jörg Hoewner
Robin Good hat mein Interesse geweckt, in dem er in seinem Blog „Master New Media“ relativ euphorisch über Gather.com schreibt
for now Gather represents an interesting and powerful new example of how well-packaged user generated media can form a powerful publishing resource that appeals to authors, audiences and advertisers alike.
Gather.com ist ein Mix aus Opinio (das Projekt der RP-Online) und einem Verbraucherportal plus Wiki: Laienautoren können zu allen erdenklichen Themen Beiträge veröffentlichen, die wiederum von anderen Nutzern bewertet und anhand der Abrufzahlen gerankt werden. Professionelle Autoren schreiben dort anscheinend ebenfalls mit. Ausserdem gibt es die Möglichkeit, Bilder, Podcasts oder andere multimediale Inhalte mit einzubringen.
Insgesamt ist das ein weiterer, sehr interessanter Ansatz für CGM, allerdings sehe ich einen Schwachpunkt in der Aufbereitung der Inhalte: Lange, graue Texte dominieren das Portal, lange Artikellisten, wenig Schwerpunktsetzung, keine Illustrationen – nicht besonders motivierend….?
Ok, ok, hier sieht es auch nicht viel anders aus, aber es besteht ein Unterschied, in dem wir hier von vornherein über ein relativ abgrenzbares Thema schreiben (man sieht ja als Leser sofort, ob einen die Artikel interessieren oder nicht) – bei Gather.com dagegen muss sich der Nutzer erst einmal durchwühlen.
Aber das ist ja auch noch eine Beta-Version. Und dafür schon sehr beachtlich.
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