K12

Keeping the spirit

| 1 Kommentar

Google hat’s getan. Apple macht es schweren Herzens. Konzerne weltweit tun es und fast jedes Unternehmen, das seine Dienstleistungen virtuell organisieren konnte: Sie alle schickten Mitte März ihre Mitarbeitenden ins Homeoffice. Auch wir arbeiten seit Monaten remote und ziehen ein positives Fazit. Was enorm geholfen hat: Von Anfang an haben wir nicht nur auf die Effizienz der Zusammenarbeit geachtet, sondern auch Formate geschaffen, die unseren besonderen Spirit in der virtuellen Welt abbilden.

Zugegeben: Wir hatten einen Vorsprung. Mobiles Arbeiten ist für uns kein neues Konzept und eine unserer Kolleginnen arbeitet seit mehr als einem Jahr im Homeoffice in Lissabon. Andere waren über längere Zeit vor Ort beim Kunden oder für Dreharbeiten unterwegs. Schon bevor alles losging, beschäftigte sich ein Team mit Lösungen für unser Wissensmanagement. Weitere wesentliche Schritte auf den Weg in eine komplette Remote-Welt waren also getan.
Dass wir von Anfang an auch den persönlichen Kontakt und unsere sehr interdisziplinäre Art der Zusammenarbeit gepflegt haben, war dennoch kein reiner Glücksfall, sondern von Mitarbeitenden und Geschäftsführung explizit gewollt und gefördert. Sehr schnell etablierten sich mehrere Formate, die im wöchentlichen Wechsel feste Termine in unseren Kalendern sind:

Der Breakfast-Status

Er ersetzt seitdem unsere monatliche Breakfast Hour. Statt in der Agentur-Küche treffen wir uns am Bildschirm zum gemeinsamen Kaffee, Tee, Müsli oder Brötchen. Gerade zu Beginn der Pandemie war der Hunger nach Informationen sicherlich noch größer als der Appetit auf Mettbrötchen, Obstjoghurt & Co. Gute 90 Minuten alle zwei Wochen und das Angebot eines persönlichen Nachschlags bei Bedarf stillen ihn zuverlässig. Wie gehen wir mit der Kontaktbeschränkung um? Wie entwickeln sich die Jobs und welche Erfolge können wir feiern? Welche Fragen liegen euch noch auf dem Herzen? Die Antworten kommen hier auf den Tisch. Nach jedem Breakfast-Status gehen wir gut gestärkt in die kommenden Wochen.
Als süße Zugabe gibt’s ein Lächeln in den Gesichtern der lieben KollegInnen, die man eigentlich von Anfang an einfach furchtbar vermisste. Wichtig für die Terminwahl: In den Kernarbeitszeiten kann so gut wie jeder die Teilnahme einrichten und ist nicht mehr als nötig zwischen Familienaufgaben und Job hin- und hergerissen.

Der Happy-Home-Chat

Unsere Happy Hours sind legendär – gemixt wird hier nicht nur der eine oder andere Longdrink, sondern vor allem die Teams. Natürlich sind sie nicht durch einen Videochat zu ersetzen. Aber der Austausch zu Themen jenseits der täglichen Arbeit – mit KollegInnen, mit denen man aktuell nicht zusammenarbeitet, war dennoch wichtig. Ob neueste Entwicklungen der Pandemie, Kultur-Events im Netz, die obligatorische Klopapier-, Mehl- und Desinfektionsmittel-Diskussion oder Erfahrungen mit dem Homeschooling, das so nicht genannt werden darf: Das alles ergibt einen Cocktail, der uns insbesondere in den unsicheren Zeiten, aber auch heute noch mit einem warmen Gefühl im Bauch einschlafen lässt.

Die Special Edition des Happy-Home-Chats: Das Kuiz

Endlich mal über etwas anderes als die aktuelle Lage sprechen? Die Gedanken ein wenig wandern lassen? Einige KollegInnen haben das bekannte Format „Kneipen-Quiz“ in K12-typischer Art und mit einer liebevollen Auswahl an Fragen für das gesamte Team aufbereitet. Das Kopf-an-Kopf-Rennen der einzelnen Gruppen macht unheimlich viel Spaß und lässt uns zum Teil ganz neue Seiten der K12-Experten sehen. Film-Enthusiasten haben hier ebenso ihre große Stunde wie Sport-Maniacs, Politik-Interessierte und Fashion-Lover.

Team-Spirit zwischendurch: Der virtuelle Coffee-Table

Wer zwischenzeitlich einen Durchhänger hat oder etwas Nettes teilen möchte, findet in Teams einen speziellen Bereich für den gemeinsamen Remote-Kaffee zwischendurch. Und damit wir uns nicht verpassen, haben wir zwei tägliche Termine, zu denen sich reinschauen besonders lohnt.

Distance-Learning per Masterplan

Die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und Neues zu lernen gehört ebenso wie der gute Zusammenhalt zu einem wesentlichen Charakteristikum der Arbeit bei K12. Das können wir seit einiger Zeit mit den Angeboten von Masterplan. Von Rhetorik über Zeitmanagement bis zu sehr konkreten fachlichen Kursen – all das deckt das Online-Portal ab und kann zeitunabhängig remote abgerufen werden.

Das Mood-Meter

Schnell und einfach mit ein paar Klicks ausgefüllt: In einer wöchentlichen Umfrage erkennt die Geschäftsführung auf einen Blick, wie sich die Stimmung im Unternehmen wandelt. Wesentliche Faktoren wie die Qualität der Zusammenarbeit und das Gefühl der Informiertheit sind hier Thema. Wer möchte kann dort ebenso anonym Hinweise geben, wo derzeit der Schuh drückt. Das Stimmungsbild fließt dann wiederum in den Breakfast-Status mit ein.

Das Corona-Care-Paket

Eine nette Geste, die Wertschätzung zeigt und Hilfreiches liefert: Rund um die Einführung der Masken-Pflicht bekamen wir das nötige Zubehör von K12. Mit im Paket waren ein Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsmittel, aber auch ein Snickers („Wenn’s mal etwas länger dauert“), ein Exit-Spiel, süße Weingummi-Geduldsfäden und vieles mehr. Alles eben im K12-Stil mit dem Augenzwinkern, das in diesen Zeiten mindestens genauso hilfreich ist, wie die „Hardware“.

Der Eis-Gutschein

Gleich zu Anfang des Lockdowns dankte die Geschäftsführung von K12 auch den Kindern ihrer Mitarbeitenden. Dafür, dass diese ihre Eltern so gut im Homeoffice arbeiten lassen, gab es eine Einladung zum Eisessen. Und an die Eltern ging das Signal: Wir sehen, was ihr derzeit alles unter einen Hut bringt.

Die Liste ließe sich noch um einiges weiterführen, denn kaum einer von uns möchte gerade in diesen Zeiten auf den Spirit verzichten, der K12 ausmacht. So gibt es in den einzelnen Teams weitere Formate, die den Austausch über die Distanz ermöglichen. Und auch wenn jetzt wieder immer mehr K12er tageweise zurück ins Büro kommen, können wir flexibel auf verschiedene Lebensumstände reagieren, ohne dass die Stimmung darunter leiden müsste. Bei Bedarf geben wir tiefere Insights und Inspirationen natürlich gerne weiter oder entwickeln bedarfsgerechte Modelle für unsere Kunden. Spaß macht es auf jeden Fall – und belohnt wird es mit durchgängig guten Werten im Mood-Meter.

Autor: Maike Liess

Maike Liess ist Redakteurin bei K12 - Agentur für Kommunikation und Innovation in Düsseldorf. Nach Studium und 10 Jahren als freie Autorin in der Unternehmenskommunikation erkundet sie hier seit Juli 2012 unter anderem die Möglichkeiten des Corporate Publishing.

Ein Kommentar

  1. Was ich fast vergaß, als Winterkind: Die obligatorischen Geburtstagsgrüße aus der Agentur haben wir per Handy-Video aufgenommen und das Film-Unit machte daraus individuelle Best-Of-Kurz-Movies: herrlich, herzlich und humorvoll. <3

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


12 + 3 =