K12

Neu im Team: 12 Fragen an den K12-Zuwachs Phillip Richdale

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Was war vor K12?Phillip_Richdale

14 Jahre webzentrische Softwareentwicklung als Profi, anfangs als Entwickler, später in Senior Positionen. Einiges an Flash/ActionScript, der Rest Free Open Source Software, meist auf x86 (PC) Linux. Als Freelancer aber auch bei verschiedenen Unternehmen – Produktentwicklung, Custom ERP, Datenmigration, Schnittstellen, E-Learning, Spieleentwicklung, etc..

Progammiert habe ich hobbymäßig seit meinen Teens. Ich bin ein klassisches Computerkind der 80er. Commodore PET, Sinclair ZX81, ZX Spectrum, Sharp PC 1402, C64, etc… – die ganzen alten Geräte (*Schwärm*). In den 90ern war ich viel im Fidonet unterwegs – als das Internet und das Web noch ein exotisches Forschertool war und normale Menschen sich keinen Zugang leisten konnten.

In den 90ern habe ich eine künstlerische Bühnenausbildung gemacht. Sprachgestaltung, Schauspiel, Choerographie und Eurythmie – tanzen mit Gewändern wie im alten Rom und so … sehr komplex, sehr spirituell. Sehr schön. Geld gibt’s für sowas natürlich keins.

Wo liegt deine Superpower?

Ich erkenne Zusammenhänge und auch Lücken in einem Projekt sehr schnell – eigentlich sofort. Es ist wie ein sechster Sinn. Tatsächlich eine Art Superpower.

Wie lautet dein Masterplan?

Immer geschmeidig bleiben. Und nicht vergessen: Jeder nur ein Kreuz.

Was machst du bei K12?

Mein aktueller Lieblingsjobtitel ist “Berater & Softwarearchitekt” oder, noch cooler “Consultant & Software Architect”.

Zwischendurch helfe ich, die Entwicklungsprozesse zu Organisieren, und so etwas wie eine K12/40° interne Pipeline aufzustellen. Versionierung, Agile Entwicklung, Continuous Integration, etc..

Es wird nie langweilig.

Was ist deine große Leidenschaft?

Tango tanzen. Präziser formuliert: Zu schöner Musik in angenehmer Atmosphäre eine schöne Frau im Arm haben. :-)

Welche Figur aus der Muppetshow wärst du? 

Statler oder Waldorf (die beiden Alten in der Loge). Alles im Blick und immer einen lustigen Kalauer auf den Lippen.

Welche Lieder gehören zu deinem persönlichen Soundtrack?

Bei Programmieren höre ich manchmal gerne Chillout & Lounge – zeitgenössische Fahrstuhlmusik also. Cafe del Mar war damals meine Einstiegsdroge dazu. Elektronische Instrumentalmusik wie Tangerine Dream oder Jean Michel Jarre und Co. sind auch ganz nett.

Folk mag ich auch – Simon & Garfunkel, Passenger, The Weepies, usw..

Klassik ist mir aus der Bühnenausbildung geläufig, obwohl ich da ehrlich gesagt nicht sehr viel davon höre. Mein Vorsatz ist, häufiger in ein Konzert zu gehen.

Tangomusik habe ich, wenn ich tanzen gehe. Auch sehr schön.

Wenn ich Dampf ablassen will, höre ich Rave. Volle Lautstärke, mit Kopfhörern.

Meine Trumpfkarte in Musikgesprächen mit Indiesnobbs ist “The Police” – die Punk & Reggae Klassiker aus den 80ern – da kann ich zumindest so tun, als könnte ich mitreden.

Du sitzt vor einem leeren Blatt Papier – Kampf oder Herausforderung? 

Keines von beidem. Schlicht das beste Startwerkzeug, was es gibt. Für ein Projekt fange ich immer eine “Things List” an – welche Dinge gibt es, die Teil des Projekts sind? Ob das Funktionen, Vorgänge, Objekte,Prozesse, Akteure, UI-Elemente oder sonstwas sind – das spielt keine Rolle. Einfach losschreiben und kritzeln. Am besten noch mit jemandem, der in der Materie steckt und die Software am Ende benutzen wird. Wenn da keiner ist, auch kein Problem – bei mir liegen Ideen für ca. 200 Softwareprojekte auf Halde.

Dein Einstand für die K12-Leckermäuler steht an – dein Beitrag?

… Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Ich lass mir noch etwas einfallen.

Wann hast du gemerkt, dass dir kreative Arbeit liegt? 

Seit ich denken kann. Mein Cousin und ich haben uns als 9-jährige gegenseitig Wochenlang erzählt, was wir alles erfinden wollen, wenn wir groß sind. Heute ist er Ingenieur und ich Softwarehansel. Passt, würd ich sagen.

Kunst und Gestaltung liegen mir auch. Ich liebe die Arbeit mit UX, Typographie, Layout, Pixel-, und Vektorgrafik. Film sowieso. 3D, SFX und Compositing sind auch spannende Sachen, ein bißchen was hab ich da auch schon gemacht. Ich kenne das Blender Kernteam und hab sogar noch eine alte kommerzielle Blender Lizenz – von damals, als wir es noch nicht ge-open-sourced hatten.

Tanzen gehe ich auch sehr gerne und habe früher auch sehr gerne geschauspielert. Während der Bühnenausbildung habe ich sogar Gedichte geschrieben und vorgetragen … nee, echt jetzt!

Genug Kreativität für 5 Leben also.

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