K12

Die re:publica 2014 – eine Nachberichterstattung in drei Akten (3. Akt)

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Hier folgt nun der dritte Beitrag zur re:publica von:

Eva, Junior Beraterin Digital

Wie oft warst Du schon auf der re:publica?
Für mich war es in diesem Jahr meine erste re:publica. Ich konnte an zwei der drei Tage teilnehmen.

Drei Sessions, die Du gerne gesehen hättest?
Ich hätte gerne den Beitrag von Sarah Harrison (“WikiLeaks, Manning and Snowden: From USA to USB”) am ersten Tag gesehen. Leider konnten ich erst am zweiten Tag teilnehmen. Die Session „Lohnt sich Onlinejournalismus überhaupt noch? Das Problem der Monetarisierung“ konnte ich leider wegen Überfüllung nicht besuchen. Es wurde der Wettbewerb zwischen den klassischen Onlinemedien und Blogs in Deutschland diskutiert und sich der Frage gewidmet, ob man große und komplexe Medienkanäle überhaupt noch kostendeckend betreiben kann und wenn ja, wie? Neben diesen beiden Sessions hätte mich der Workshop „Open Foresight – Vorhersagen über die Zukunft mit offenen Daten und frei verfügbaren Werkzeugen“ interessiert. Es wurde an praktischen Beispielen gezeigt, wie man mit frei verfügbaren Werkzeugen ohne tiefere Programmierkenntnis aus Datenquellen wie Twitter, Google Books oder Google Correlate Muster erkennt. Zur gleichen Zeit gab es jedoch noch einen anderen guten Vortrag.

Welche drei Sessions 2014 sollte man unbedingt nachschauen?

  • Betriebssystem Buch: Sascha Lobo und Dorothee Wernen hielten eine interessante Session zum Thema Betriebssystem Buch. Besonders inspirierend war die anschließende Diskussion darüber, wie der „Leseflow“ auch digital erlebt werden kann. Durch die Einbindung der Vortragenden von „Live-Hashtags“ und Twitter wurde die Session besonders interaktiv gestaltet.
  • Crowdsourcing Design: The Good, the Bad and the Ugly: Florian Alexander Schmidt beleuchtete in seinem Vortrag die Arbeit in der Crowd und setzte seinen Fokus auf den Bereich Design. Am Ende wurde kritisch diskutiert inwieweit sich diese Methode für den einzelnen Designer überhaupt noch lohnt.
  • Bye bye Gatekeeper: Wer bestimmt die Themen im Netz?: Es wurde die Frage diskutiert wie man die Gatekeeper umgehen kann und seine eigenen Themen auf die öffentliche Agenda setzt. Besonders interessant war es hier zu hören, wie es das Thema #aufschrei aus Twitter in die Massenmedien geschafft hat.

Beschreibe in 140 Zeichen einen Eindruck bzw. Moment, der bezeichnend ist für die re:publica 2014…
Steckdosen sind ein hohes Gut auf der re:publica.

re:publica 2014

re:publica 2014

Was wünschst Du dir für die re:publica 2015?
Etwas größere Räume wären toll. Es ist schade, wenn man Sessions verpasst, nur weil sie überfüllt sind. Ansonsten gerne auch etwas mehr Diskussion und Interaktion bei den Sessions.

 

Die re:publica 2014 – Eine Nachberichterstattung in drei Akten (1. Akt)

Die re:publica 2014 – Eine Nachberichterstattung in drei Akten (2. Akt)

 

Autor: Eva Spekl

Eva Spekl ist Beraterin Change / interne Kommunikation bei K12 - Agentur für Kommunikation und Innovation in Düsseldorf. Ob „daily business“ oder konzeptionelle Herausforderung: Sie stemmt ihre Projekte mit einer guten Portion Neugier, Begeisterungsfähigkeit und Spaß.

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