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PR? Nur, wenn Geld übrig ist….

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Autor: Jörg Hoewner

Kürzlich bin ich auf einen abstrusen Hinweis gestossen in einem Online-PR-Lexikon. Darin heißt es unter B wie “Budget”:

“In der Praxis haben sich verschiedene Modelle durchgesetzt, die auch in einer Mischform zur Begründung der Budgethöhe gewählt werden können. Ganz grob heißt es: zwischen 3 und 5 Prozent vom Nettogewinn eines Unternehmens oder eines einzelnen Produktes sollte man in die Öffentlichkeitsarbeit stecken. “

So, so. Das heißt, wenn man Verluste macht, sollte man gar nicht mehr kommunizieren? Ok, es soll ja nur eine Daumenregel sein. Aber: Leider sind tatsächlich noch viele der Meinung, dass Kommunikation ein Luxus ist und kommunizieren daher zyklisch, d.h. konjunkturabhängig. In einige Fällen ist das sogar nachvollziehbar.

Antithese: Dass in kritischen Zeiten der Kommunikationsdruck eigentlich steigen müsste illustriert Krisenblogger Roland Keller in “Keine PR in der Krise – Ist weniger mehr?”. Lesen.

Autor: Jörg Hoewner

Jörg Hoewner: Jg. 1969, ist Geschäftsführender Partner der K12 – Agentur für Kommunikation und Innovation und Consultant für moderne Unternehmenskommunikation in Düsseldorf. Seit 1995 berät er Kunden im Bereich Online Relations / Online-PR und war damit einer der ersten Berater in Deutschland auf diesem Feld. In den vergangenen 20 Jahren hat Jörg Hoewner zahlreiche Kunden beraten, viele Unternehmen (darunter DAX30-Unternehmen) und mehrere Verbände. Darüber hinaus ist er als Referent aktiv und Autor zahlreicher Fachbeiträge – online, in Zeitschriften und Büchern. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit dem Thema integrierte Kommunikation, deren Messbarkeit und der Auswirkung von Kommunikationstechnologien auf die interne und externe Unternehmenskommunikation.

Kontakt: Jörg Hoewner (joerg.hoewner@k-zwoelf.com) – T. +49 (211) 5988 16 32 bzw. +49 (177) 4594974

Ein Kommentar

  1. Im Ernstfall wär’s mir lieber wenn Unternehmen im Falle von Verlusten nicht kommunizieren, als dass sie von der PR noch Geld zurück wollen… Aber mal im Ernst, gerade Krisen sind prädestiniert für Situationen in denen ein Kommunikationsvakuum entsteht und die Unsicherheit steigt, was wiederum die Krise verstärken kann. Die Leere zu füllen und die vielen Fragen zu beantworten ist eine ganz wichtige Aufgabe der PR.

    Abgesehen davon geht mit der Krise ja noch ein Strukturwandel einher, dessen Konsequenzen ich kürzlich hier beackert habe.
    http://snurl.com/web20marketing

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