K12

PR? Nur, wenn Geld übrig ist….

19. November 2008 · von Jörg Hoewner · 1 Kommentar

Autor: Jörg Hoewner

Kürzlich bin ich auf einen abstrusen Hinweis gestossen in einem Online-PR-Lexikon. Darin heißt es unter B wie “Budget”:

“In der Praxis haben sich verschiedene Modelle durchgesetzt, die auch in einer Mischform zur Begründung der Budgethöhe gewählt werden können. Ganz grob heißt es: zwischen 3 und 5 Prozent vom Nettogewinn eines Unternehmens oder eines einzelnen Produktes sollte man in die Öffentlichkeitsarbeit stecken. “

So, so. Das heißt, wenn man Verluste macht, sollte man gar nicht mehr kommunizieren? Ok, es soll ja nur eine Daumenregel sein. Aber: Leider sind tatsächlich noch viele der Meinung, dass Kommunikation ein Luxus ist und kommunizieren daher zyklisch, d.h. konjunkturabhängig. In einige Fällen ist das sogar nachvollziehbar.

Antithese: Dass in kritischen Zeiten der Kommunikationsdruck eigentlich steigen müsste illustriert Krisenblogger Roland Keller in “Keine PR in der Krise – Ist weniger mehr?”. Lesen.

Autor: Jörg Hoewner

Jörg Hoewner: Jg. 1969, ist Geschäftsführender Partner der K12 – Agentur für Kommunikation und Innovation und Consultant für moderne Unternehmenskommunikation in Düsseldorf. Seit 1995 berät er Kunden im Bereich Online Relations / Online-PR und war damit einer der ersten Berater in Deutschland auf diesem Feld. In den vergangenen 20 Jahren hat Jörg Hoewner zahlreiche Kunden beraten, viele Unternehmen (darunter DAX30-Unternehmen) und mehrere Verbände. Darüber hinaus ist er als Referent aktiv und Autor zahlreicher Fachbeiträge – online, in Zeitschriften und Büchern. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit dem Thema integrierte Kommunikation, deren Messbarkeit und der Auswirkung von Kommunikationstechnologien auf die interne und externe Unternehmenskommunikation. Kontakt: Jörg Hoewner (joerg.hoewner@k-zwoelf.com) – T. +49 (211) 5988 16 32 bzw. +49 (177) 4594974

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