Loop-Engineering: Ziele statt Anweisungen.

4. August 2026 · von Joerg Hoewner · 10 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Was sind Loops?

Die Ausgangslage kennt jede und jeder bei uns: Man öffnet Claude oder ChatGPT, tippt eine Anfrage, liest das Ergebnis, korrigiert nach, tippt erneut – bei jeder Aufgabe, jeden Tag. Man sitzt permanent daneben und schiebt die KI Schritt für Schritt voran. Genau hier setzt Loop Engineering an. Am meisten zitiert wird dazu Boris Cherny, der Entwickler von Claude Code:

„Ich prompte Claude nicht mehr. Bei mir laufen Loops, die Claude prompten und herausfinden, was zu tun ist. Mein Job ist es, Loops zu schreiben.“

Boris Cherny, Anthropic – zitiert u. a. The Pragmatic Engineer (Quellen, siehe unten)

Die einfache Definition: Ein Loop ist ein Arbeitszyklus, den die KI so lange selbstständig wiederholt, bis eine vorher definierte Abbruchbedingung erreicht ist. Statt „mach jetzt diesen einen Schritt“ sagt man: „arbeite weiter, bis dieses Ergebnis vorliegt“.

Der Unterschied klingt klein, ist aber grundlegend: Im ersten Fall wartet das System nach jedem Schritt auf einen Menschen. Im zweiten prüft es selbst, ob es fertig ist – und arbeitet weiter, wenn nicht.

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LinkedIn sortiert neu: Was Kommunikationsverantwortliche jetzt wissen sollten

13. Juli 2026 · von Juliane Howitz · 8 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Abstrakte KI-generierte Grafik mit neonfarbenen Datenlinien und Punkten auf dunkelblauem Hintergrund

Haben Sie es bemerkt? LinkedIn fühlt sich seit einigen Wochen anders an: weniger verlässliche Reichweite, mehr Beiträge von Menschen außerhalb des eigenen Netzwerks, mehr vorgeschlagene Inhalte, andere Dynamiken unter Posts. Das ist kein Einzelfall. Im Hintergrund verändert sich, wie LinkedIn Relevanz bewertet und Inhalte verteilt.

Eine Folge: Viele erfolgreiche Routinen der vergangenen Jahre verlieren an Wirkung. DerAufbau einer hohen Followerzahl, fast tägliches Posten und ein breites Themenspektrum funktionieren plötzlich weniger gut als noch vor wenigen Monaten.

Die gute Nachricht ist, dass LinkedIn nicht unplanbar geworden ist. Wer LinkedIn als Interessen- und Relevanzsystem versteht, kann Inhalte nun sogar noch gezielter planen. Die wichtigsten Veränderungen im Überblick:

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Der verborgene Erfolgshebel der Transformation: Warum Kultur über unternehmerische Handlungsfähigkeit entscheidet

9. Juli 2026 · von Christian Roberts · 6 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Ein Schwarm Fische unter Wasser

Unternehmen stehen unter wachsendem Druck: Sie müssen strategische Ziele schneller erreichen, Transformationen konsequenter um- und Ressourcen wirksamer einsetzen. Gleichzeitig bremsen sich viele Organisationen genau dort selbst aus, wo sie Handlungsfähigkeit am dringendsten brauchen. Entscheidungen dauern zu lange, Verantwortung ist unklar verteilt, Prioritäten konkurrieren miteinander, Initiativen verlieren an Wirkung.

Diese Symptome werden häufig als Frage von Haltung, Motivation oder Führung interpretiert. Aus langsamen Entscheidungen wird dann ein Mangel an Entscheidungsfreude. Aus unklarer Verantwortung wird fehlende Ownership. Aus stockender Umsetzung wird mangelnde Veränderungsbereitschaft.

Das kann im Einzelfall zutreffen. Häufiger liegen die Ursachen jedoch in den Bedingungen, unter denen Menschen handeln: Entscheidungsrechte sind nicht klar zugeordnet. Ziele sind unklar und nicht auf ein gemeinsames Ergebnis ausgerichtet. Persönliche Absicherung ist erfolgsversprechender als eigenständiges Handeln. Und Erfolg wird an Aktivität gemessen – nicht an Wirkung.

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Da geht noch mehr: fünf Hebel, mit denen Interne Kommunikation Kultur bewegt

9. Juli 2026 · von Jonas Wilmesmeier · 4 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Zwei Frauen und ein Mann schauen im Arbeitskontext auf ein Klemmbrett


Kultur ist immer da. Die entscheidende Frage ist: Ist sie funktional und trägt zur Handlungsfähigkeit eines Unternehmens bei – oder ist sie dysfunktional und bremst Erfolg und Veränderung aus?

Genau hier kann Interne Kommunikation deutlich mehr leisten, als nur Leitbilder zu verbreiten oder Kultur-Kampagnen zu begleiten. Wenn sie Kultur als erklärungs- und erlebnisbedürftiges Thema betrachtet, kann sie Kultur nicht nur sichtbar machen, sondern echten Dialog auslösen, die Führung aktivieren und Veränderung so messbar unterstützen.

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LinkedIn: Wo sind die Führungskräfte des Mittelstands?

9. Juli 2026 · von Juliane Howitz · 11 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Eine Frau im Businessoutfit telefoniert mit ihrem Handy

Der deutsche Mittelstand hat viele schöne Beinamen: Rückgrat der Wirtschaft, Jobmotor, Innovationskraft aus der Fläche und natürlich Hidden Champions. Viele mittelständische Unternehmen sind technologisch stark, international erfolgreich und als Arbeitgeber in ihrer Region wichtig. Sie bauen Maschinen, Komponenten, Software, Anlagen oder Dienstleistungen, ohne die viele Branchen kaum funktionieren würden. Sie bilden aus, halten Standorte am Laufen, lösen Spezialprobleme für Kund:innen auf der ganzen Welt. Warum bezeichnen wir sie eigentlich als „hidden“ – also versteckte – Champions?

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