K12

Social Corporate Identity | K12 Podcast #10 mit Svenja Böhling

9. September 2020 · von Saskia Kaufhold · Keine Kommentare

Die Feeds unserer Netzwerke sind zu Hauf gefüllt mit Grafiken, Videos, Animationen, 3D-Ansichten und sonstigen visuellen Reizen. Mal Hand auf’s Herz: Wer kann sich an mehr als drei Bilder erinnern, die heute im eigenen Feed aufgetaucht sind? Gerade Unternehmen aber auch beruflich genutzte Personenprofile stellt das natürlich vor eine besondere Herausforderung: Inhalte sollen bei den Nutzer*Innen ankommen, bestenfalls auch noch überzeugen UND sie sollen sich daran erinnern, was sie gesehen haben. Und nicht nur das; visuelle Inhalte haben das große Potential auch einen Wiedererkennungswert zu schaffen.

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Siezt Du noch oder Duzen Sie schon? Die Anrede als kulturprägender Faktor in Unternehmen

7. September 2020 · von Arne Müller · Keine Kommentare

Du oder Sie?

„You can say you to me!“ Dieser Witz-Klassiker bringt das Dilemma vieler Deutscher in einer globalisierten Businesswelt auf den Punkt. Im Meeting eben noch beim kollegialen „Du“, wechselt die Anrede im Aufzug wieder zurück zum hierarchisch-formellen „Sie“: Diese kommunikative Hybris, auch „Suzen“ genannt, sorgt im beruflichen Umfeld für Irritationen und Verunsicherung auf allen Ebenen – ernstzunehmende Störfaktoren für eine moderne kollaborative Unternehmenskultur. Weiterlesen →

Buchtipp: “Public Relations und Digitalisierung” von Dieter Herbst und Thomas Schildhauer

31. August 2020 · von Joerg Hoewner · Keine Kommentare

Kurzverdikt: Lesenswert

Vorweg: Es geht nicht um die Digitalisierung der PR, sondern um die Rolle von Kommunikation in Digitalisierungsprozessen bzw. der digitalen Transformation. Wobei ich finde, dass „PR“ oder „Public Relations” hier einen Deutungsrahmen setzt, der zu sehr die Perspektive der externen Kommunikation impliziert – jedenfalls setzt das bei den meisten Leuten einen entsprechenden Trigger.

 

Inhaltlich-begrifflich passt „PR” nicht, da Digitalisierungsprozesse kommunikativ nach innen und nach außen begleitet und katalysiert werden müssen. Wir reden hier von Veränderungskommunikation (intern und extern) bzw. von Transformationskommunikation.

Gut ist: Im Buch spiegelt sich dieses ganzheitliche Verständnis von Kommunikation in Transformationsprozessen wider und eine Reihe von Positionen empfinde ich als erfrischend:

 

  1. Dass Transformationskommunikation von ihren Zielen her gedacht wird (Bekanntheit, Wissensvermittlung, Einstellung, Veränderungsbereitschaft und Aktivierung) und Erfolgskontrolle – häufig unterbelichtet – zentral ist.
  2. Als Haupthindernis werden emotionale und kulturelle Faktoren ausgemacht, die durch eine rein rationale und mono-modale Kommunikation nicht bearbeitet werden können.
  3. Zentral werden daher Kommunikationsformate, die mehrere Sinne (auch) emotional ansprechen können. Dazu gehören Storytelling-Formate („Storywelten” als Stichwort) und Erlebnis-Formate.
  4. Innerhalb dieser Formate spielen (distinktive) Bilder eine herausragende Rolle, wobei „Bilder” weit gefasst sind, gemeint sind sowohl sprachliche Bilder als auch „visuelle Bilder”.

 

Was mir neben dem Titel nicht so gefällt, ist, dass der Fokus zu sehr auf auf digitale Kommunikationskanäle gelegt wird. Klar, es gibt tolle Möglichkeiten beim digitalen Storytelling. Aber wenn es darum geht, sowohl Ratio als auch Emotio anzusprechen, sind Maßnahmen wie Live-Events (außer zu Corona-Zeiten), Erlebnis-Parcours oder wirkungsvolle Reden nach wie vor zentral und relevant.

 

Kurzum: Gutes Buch. Kann man an zwei Wochenendnachmittagen durcharbeiten …

 

32 der besten Tools und Bibliotheken zur Erzeugung von Visualisierungen, Infografiken und Diagrammen

11. August 2020 · von Jörg Hoewner · 5 Kommentare

Das Web ist voll von Werkzeugen, mit denen sich vermeintlich einfach ansprechende (interaktive) Visualisierungen, Infografiken und Diagramme erzeugen lassen. Der Punkt ist: Die Verfügbarkeit dieser Tools führt nicht automatisch dazu, dass jeder zum Informationsdesigner wird oder dass jeder in der Lage ist, bei den Kernaussagen einer Grafik auf den Punkt zu kommen. Gleichwohl ist die Schwelle niedriger und bestimmte Dinge, wie z.B. Kartendarstellungen, sind einfach schon als Basis fertig. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Anwendungen in diesem Bereich vervielfacht, gleichzeitig sind viele Werkzeuge, die wir im Blog vor einigen Jahren noch aufgelistet haben, wieder verschwunden.

Anmerkung: Der Originalbeitrag (“18 der besten Tools zur Erzeugung von Visualisierungen, Infografiken und Diagrammen”) stammt vom 23.8.2012 und wurde am 10.8.2020 aktualisiert. Von den damals vorgestellten 18 Werkzeugen, war 2020 nur noch die Hälfte online. 

Zur Arbeitserleichterung habe ich hier aus einer aktuellen Recherche und aus meinen Bookmarks heraus eine Liste von entsprechenden Tools zusammengestellt bzw. erweitert. Ergänzungen sind herzlich willkommen!

Werkzeuge zur Erzeugung von Landkarten, Infografiken oder Diagrammen: 

  • Etwas nüchterner geht es zu bei http://creately.com: Hier lassen sich Flowcharts und Diagramme erstellen. Sozusagen das Visio für den Browser.
  • In vielen Fällen möchte man Informationen geographisch codieren bzw. auf Landkarten darstellen. Marktanteile in Ländern, Standorte, etc.. Dafür besonders gut geeignet ist http://www.stepmap.de. Hier gibt es eine beeindruckende User-Galerie, ebenso wie beim Wettbewerber https://carto.com.
  • Verwandt damit ist Tableau Public, hier lässt sich kartenbasiertes Material ebenso visualisieren wie klassische Diagramme. Eine interaktive Darstellung sowie die Publikation ins Web sind auch möglich. Eigentlich ist Tableau ein leistungsfähiges Datenanalyseprogramm.
  • Wettbewerber mit etwas weniger Leistungsumfang, dafür einfacher zu bedienen und manchmal mit schöneren Visualisierungen sind https://rawgraphs.iohttps://www.visualizefree.com, https://flourish.studio, https://app.morph.graphics, https://www.datawrapper.de oder https://app.everviz.com.
  • Ein Online-Chart-Tools ist http://charts.hohli.com. Vorteil gegenüber Excel und Co.: Einige Diagrammformate gibt es in Excel nicht, sind schicker und vor allem onlinefähig (lassen sich in Webseiten einbauen). Nachteil: Der Datenimport ist nicht automatisierbar.
  • Kreativere Datenvisualisierungen bietet https://charticulator.com.
  • Beliebt sind nach wie vor Word Clouds oder Tag Clouds, der Großvater unter den entsprechenden Tools hats immer noch drauf: http://www.wordle.net.
  • Spezialisten für Netzwerkdiagramme (also Soziale Netzwerke) sind seit vielen Jahren die beiden offline-Tools Gephi und Touchgraph Navigator. Oder https://vis.occrp.org als Werkzeug eher für den journalistischen Gebrauch, um Beziehungsnetzwerke darzustellen.

 

Visualisierungsbibliotheken für Webanwendungen:

Spezialisiert auf den Bau von interaktiven Visualisierungen für den Webeinsatz sind diverse Bibliotheken, die wegen ihrer fertigen Bauteile Aufwand sparen können, aber die auch tiefergehende Programmierkenntnisse voraussetzen.

Whitepaper Employer Branding: Die Richtigen finden und dauerhaft binden

1. Juli 2020 · von Arne Müller · 1 Kommentar

Whitepaper Employer Branding

Ob kleines Start-up, traditionsreiches mittelständisches Unternehmen oder global agierender Konzern: Wer sein Unternehmen oder seine Organisation fit für die Zukunft machen will, braucht eine Arbeitgebermarke, die erfolgreich geeignete Kandidaten anzieht und dauerhaft an das Unternehmen bindet.

In unserem Whitepaper haben wir einige Anregungen, Tipps und Fragen zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, Ihr Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt besser zu positionieren – damit Sie mit der richtigen Mannschaft an Bord Ihre strategischen Ziele erreichen können.

Zum Whitepaper Employer Branding

Der Inhalt:

  • Was ist eigentlich Employer Branding?
  • Employer Branding Prozess: Strukturiert eine starke Arbeitgebermarke aufbauen
  • Checkliste Arbeitgeberversprechen (Employer Value Proposition)
  • Worauf es bei einer Stellenausschreibung ankommt
  • Mitarbeitende zu überzeugenden Kommunikatoren machen

Und noch mehr …