K12

Buchtipp: „SEO for everyone“ von Rebekah Baggs & Chris Corak

SEO for Everyone

24. Juni 2022 · von Joerg Hoewner · Keine Kommentare

Kurzverdikt: Sehr empfehlenswert

Es gibt so kleine Fachverlage, die sind wirkliche Schmuckstücke: „A Book Apart“ ist so ein Beispiel. „A Book Apart“ veröffentlicht Bücher rund um Verhaltenspsychologie, Management von kreativen Produkten, UX/UI, Content Entwicklung, SEO und vertreibt diese als Hard Copy und Download über die eigene Website. Das Motto: „Brief books for people who design, write, and code. We shed light on the industry´s most essential topics in a format that´s practical and fun.“ Sagt eigentlich schon viel.

Die Bücher sind wirklich ansprechend und übersichtlich gestaltet und machen sich als Reihe im Buchregal besonders gut. Der Umfang der inzwischen 41 Bände liegt so zwischen 100 und 200 Seiten.

SEO for Everyone

„SEO for everyone“ klingt erst einmal nach einem Lariefarie-Einsteigerbuch, aber der Titel täuscht. Ja, es kann mit 170 Seiten Nettoumfang nicht mit einem 800-seitigen SEO-Kompendium mithalten. Aber die Autoren vermitteln ein fundiertes Mindset dazu, wozu SEO-Insights und vor allem wie die SEO-Daten im Sinne der Entwicklung einer stakeholderorientierten Kommunikation und Content-Strategie genutzt werden können. Also weniger die übliche Website-Optimierung ist hier zentral, sondern die etwas größere Perspektive.

Das gefällt mir.

Relevante Themen sind z.B.:

  • Was steckt in Suchergebnissen eigentlich an Insights drin?
  • Was ist Search Intent und wie kommt man einem Verständnis von Search Intent näher?
  • Wie können User Interviews genutzt werden, um einen Beitrag zu SEO-Maßnahmen zu leisten?
  • Wie identifiziere ich Content-Lücken?
  • Wie hängen Suchen und Stakeholder Journeys zusammen? Und was heißt das für Content? Welchen Beitrag leisten SEO-Daten zum User Journey Mapping?
  • Welche Insights liefern SEO-Daten für die Informationsarchitektur?
  • Wie können Suchdaten für die Inhalts- und Redaktionsplanung und für die Entwicklung passender Content-Formate genutzt werden?

Bei den klassischen SEO-Themen wie technische Optimierung usw.. bietet es in der Tat nur einen guten, aber kurzen Überblick. Aber das ist auch ok so. Content ist King.

Das Buch lässt sich hier beziehen: https://abookapart.com/products/seo-for-everyone.

In eigener Sache: Jobs für Berater:innen, Web Projekt Manager:innen, Social Media-Spezialist:innen und mehr

Jobs bei K12 Agentur für Kommunikation

22. Juni 2022 · von Joerg Hoewner · Keine Kommentare

Wir bieten viel Flexibilität, Freiräume und eine sehr menschliche Atmosphäre. Komm doch dazu. Wir suchen momentan in folgenden Bereichen:

Change/ Interne Kommunikation

Digitale Kommunikation

Redaktion / Content Creation

Kreation

Corporate Communications/ Unternehmenskommunikation

Teilen nicht erwünscht! Zur komplizierten Nachrichtenlage

22. März 2022 · von Joerg Hoewner · 1 Kommentar

Wer Social Media einigermaßen regelmäßig nutzt, kennt das: Lustige, spannende, interessante, empörende Stories oder Posts werden schnell weiterempfohlen, an Freund:innen, Verwandte, Arbeitskolleg:innen. Dadurch entsteht ein Schneeballeffekt, Nachrichten werden verstärkt in ihrer Sichtbarkeit und somit in ihrer Wirkung: Irreführung, Verunsicherung, die Bereitschaft, Verbrechen zu unterstützten etc..

Der Effekt ist nicht neu, aber gerade während des Krieges in der Ukraine gibt es geradezu eine Explosion unterschiedlichster Inhalte, deren Wahrheitsgehalt sich nur schwer überprüfen lässt. Das gilt für die Darstellungen beider Seiten, insbesondere auch deswegen, weil sich nur schwer nachverfolgen lässt, wer Urheber:in ist.

Nachzuverfolgen, was Fakt ist oder Fake, gehört klassischerweise zum Aufgabenspektrum von Journalist:innen. Seriöse Medien investieren umfassende Ressourcen in das Fact Checking. Aber in Zeiten der Hyperbeschleunigung passieren leider auch hier Fehler und Fake News oder möglicherweise nur teilweise richtige Informationen, schleichen sich auch hier ein.

Um so wichtiger, dass es Organisationen gibt, die sich dem Fact Checking und Debunking verschrieben haben und notwendige Sicherheit liefern. Hier einige wertvolle Quellen:

  • Eine in Spanien initiierte Plattform #Ukrainefacts sammelt laufend Falschmeldungen und belegt die Quellen bzw. die Gegenbeweise – erstaunlich wie viele davon mir als Leser schon untergekommen sind.
  • EU vs. Disinformation ist die sehr gut gemachte Seite einer Task Force im Europäischen Auswärtigen Dienst – auch vor dem Krieg eine Quelle über russische und chinesische Desinformationskampagnen.
  • Politifact ist ein Projekt des Poynter Institute, einer Non-Profit-Journalistenschule aus den USA. Eigentlich fokussiert sich die Plattform auf US-Politik, nimmt nun aber auch den Krieg in der Ukraine unter die Lupe.
  • Leadstories hat eine eigene Rubrik eingerichtet, wobei auch hier normalerweise die US-Politik und die Corona-Krise im Vordergrund stehen. Finanziert und betrieben wird das Ganze über eine Trendmonitoring-Software und durch Facebook.

Der Blick auf die Portale zeigt, wie vielfältig und wahnsinnig gefährlich viele Inhalte sind. Wenn zum Beispiel vermeintlich und fälschlicherweise NATO-Truppen beim Fallschirmabsprung in der Ukraine gezeigt werden, dann scheinen sich die Urheber:innen eine Eskalation herbeireden zu wollen.

Was kann man selber tun?

Nicht viel, aber man kann vermeiden, es schlimmer zu machen!

Grundregel: Vertrauenswürdige Quellen nutzen, d.h. Medien mit einer Marke, die für seriösen Journalismus steht.

Weil das nicht immer geht, hier unsere Empfehlung:

  1. Nicht! Sofort! Teilen!
  2. Fragen: Woher kommt die Nachricht (u.a. Quelle) und wer hat ein Interesse daran, dass Inhalte aufgenommen werden?
  3. Fact Checking-Site nutzen.
  4. Im Zweifel: Nicht teilen!

In so einer irren Zeit kann man nicht davon ausgehen, dass Nachrichten plausibel sind oder dass man den Wahrheitsgehalt aus einer Plausibilität herleiten kann. Insofern muss man sich bewusst machen, dass man sich durch das Teilen betreffender Inhalte zum Instrument derjenigen macht, die Böses im Schilde führen.

MediaCheck

Mit dem MediaCheck unterstützen wir selber gemeinsam mit pressrelations, Newsguard und Fraunhofer eine Lösung, die dazu beitragen kann und soll, dass Medienkompetenz gefördert wird und dass dazu entsprechendes Nachrichtenmaterial bereitgestellt wird. Hier gibt es einen Beitrag dazu:

MEDIA-CHECK – WIE EINE SUCHMASCHINE VOR FAKE NEWS SCHÜTZT

More to come.

Nähe auf der (Ton-) Spur

17. März 2022 · von Verena Waldbröl · 1 Kommentar

Zwei Jahre der Distanz haben mit uns Menschen etwas gemacht. Auf persönlicher Ebene, genauso auf mentaler und gesellschaftlicher. Persönliche und physische Nähe zu jenen, die wir schätzen? Möglich war’s nur im engsten Kreis, leider. Wir begegnen uns distanzierter und Nähe lässt sich nicht mehr so leicht herstellen, wie es oft vor der Pandemie gelang. Doch wir haben dabei unterschiedliche, individuelle Wege gefunden, damit umzugehen und Nähe zu spüren. Genau darum geht es in unserem Podcast „nahbar – der Nähe auf der (Ton-) Spur“. Warum wir uns für einen Podcast entschieden haben? Julia Küter, Beraterin für Interne Kommunikation und Change, hat die interne Projektleitung übernommen und auch selbst eine Folge eingesprochen.

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Retros für Kommunikationsprojekte

17. März 2022 · von Jonas Wilmesmeier · Keine Kommentare

Die Retrospektive, kurz Retro, ist ein beliebtes Werkzeug agiler Teams, um Teamarbeit und Projektleistung regelmäßig zu reflektieren und aus der Vergangenheit Lehren für die Zukunft abzuleiten. Wir bei K12 arbeiten zwar nicht immer agil, doch warum sollten wir dieses wirkungsvolle Tool nicht trotzdem auch für unsere Kommunikationsprojekte anwenden? Gesagt, getan. Herausgekommen ist unsere ganz eigene K12-Retromechanik. Hier unsere wichtigsten Erkenntnisse, Tipps und der Ablauf im Überblick.

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