K12

Alle Jahre wieder… Mitarbeiterbefragung. Und alle machen mit!

6. November 2017 · von Katrin Greven · Keine Kommentare

Wie motiviert man möglichst viele Mitarbeiter, an einer alljährlichen konzernweiten Befragung teilzunehmen? Diese Frage haben wir für unserem Kunden TUI das dritte Jahr in Folge kreativ beantwortet. Dabei gilt es aufzuzeigen, dass die ehrlichen Antworten der Mitarbeiter nicht in einer Schublade verrotten, sondern dass ihr Feedback echte Veränderung anstößt. Und mehr noch: Dass jeder einzelne – inspiriert von den Ergebnissen der Umfrage – mit wenig Aufwand viel bewegen und so zum Helden werden kann.

Um maximale Aufmerksamkeit für die diesjährige TUIgether Mitarbeiterumfrage zu erzeugen, haben wir eine besondere Perspektive gewählt: Mit ausgewählten Mitarbeitern, die eine Erfolgsgeschichte aus ihrem Arbeitsbereich erzählen, haben wir an internationalen Standorten 360°-Videos gedreht. Diese Filme über die „TUIgether Heros“ sind das Herzstück der Vermarktungskampagne, die im Intranet und reichweitenstarken Kanälen der Internen Kommunikation konzernweit gespielt wird. Das unterhaltsame „Tiny World-Format“ verstärkt filmisch die Aussage, dass jeder in seinem kleinen Kosmos Großes erreichen kann.

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Data Storytelling: Möglichkeiten und Einsatzbereiche

6. November 2017 · von Jörg Hoewner · Keine Kommentare

Data StorytellingBei vielen neuen Themen, die für Kommunikationsarbeiter interessant sind, lohnt sich ein Blick auf den Journalismus. Hier ist der Veränderungsdruck größer als in der PR. Ein Beispiel ist der Datenjournalismus: Auf Basis von Daten generieren Journalisten Erkenntnisse, die anderweitig schwer herstellbar sind – und vermitteln sie eindringlich mit Hilfe von Visualisierungen. Weiterlesen →

Neu in der Unternehmenskommunikation: Kollege Bot

6. November 2017 · von Joerg Hoewner · Keine Kommentare

Bots in der UnternehmenskommunikationBots begegnen uns aktuell in Call-Centern, Auskunftsdiensten, bei Internet- und Bürgerservices – kurz: vor allem in der Kundenbetreuung. Überall da, wo klar definierte Kontexte vorliegen und die Inhalte im Wesentlichen aus Datenbanken kommen. Die ARAG zum Beispiel hat kürzlich einen Chatbot eingeführt, der über Reiseversicherungen informiert, der Buchungsassistent der Lufthansa „Mildred“ gibt via Messenger Auskunft über den Flugplan. Und an jeder Ecke hört man die Stimme von Apple’s Siri. Bots werden nie müde oder unfreundlich – und sie lernen aus Fehlern. Wie gut auf Algorithmen basierende Bots auf unsere Anliegen antworten, hängt hauptsächlich von der Qualität der zu Grunde liegenden Daten ab. Die Formulierungskunst der Bots ist bereits heute so, dass sie sprachlich mit uns Menschen mithalten können. Weiterlesen →

Buchtipp: “Digital Media & Society” von Simon Lindgren

31. Oktober 2017 · von Joerg Hoewner · Keine Kommentare

Kurzverdikt: Lesenswert.

Simon Lindgrens Buch ist ein Lehrbuch zur Soziologie der Digitalen Medien, das einen nahezu umfassenden Überblick über relevante Schlüsselbegriffe, Konzepte, Theorien zu liefern versucht. Es hat eine stark europäisch orientierte Perspektive, d.h. die Betrachtung des Digitalen wird in einen soziologischen Kontext eingebettet, der die Allerheiligen der Soziologie, wie Weber, Durkheim, Simmel, Habermas, ebenso umfasst, wie die Philosophen wie Bourdieu oder Anthropologen wie Malinowski. Doch Lindgren kennt nicht nur die Europäer, sondern ist eben auch mit den Diskussionen in den USA, Kanada oder Japan vertraut.

Mir gefällt gut, dass er versucht, den Bogen zu spannen zwischen bekannten Konzepten und dem neuen Umfeld. Webers Begriff des Sozialen Handelns lässt sich z.B. auf digitale Akte wie dem “Liken” oder dem “Sharen” übertragen, hier gibt es aktuelle Ansätze, die den Weberschen Begriff weiterentwickeln.

An anderen Stellen schafft Lindgren es, gegensätzliche Perspektiven zusammenfassend gegenüberzustellen und Synthesen vorzuschlagen. Zum Beispiel bei Themen wie “Digital Citizenship” oder “Digital Activism”: Hier kennen wir die positivistischen Erwartungen zur transparenten Echtzeit-Demokratie, an der jeder teilhaben kann. Die Diskussion um Filterblasen, Neue Rechte und Manipulation der politischen Willensbildung sind sozusagen der Gegenpol dazu.

Das Buch gliedert sich in vier Teile mit jeweils mehrere Kapiteln. In den ersten beiden Teilen geht es um Themen wie Digital Society, Social Media, Interaction and Identity, Digital Visuality, Citizenship, Power and Exploitation, Activism, Algorithms and Data. Im dritten Teil geht es vor allem um Ansätze zur Erforschung des Digitalen, mit einem sehr starken Fokus auf Digitale Ethnographie.

Im vierten Teil versucht Lindgren die vorher beleuchteten Themen in einer Theorie der Digitalen Medien und des Sozialen Wandels zu vereinigen. Wobei ich “Theorie” als Begriff hier schon sehr ambitioniert finde. Auf zehn Seiten entwickelt Lindgren vielmehr ein Modell, wie Aspekte des Digitalen – Technologien und die darauf basierenden Möglichkeiten – in Bezug auf Ihre Wirkungen betrachtet werden können. Demnach gibt es drei dieser Wirkungen (“Outcomes”), das sind “Digitally Analogue” (Beispiel E-mail, im Kern wie Post, nur eben anders distribuiert), “Digitally Enhanced” (Beispiel Online-Dating) und “Digitally Tranformative” (Beispiel Trolling oder OpenSource-Produktion, also soziale Praktiken, die sich vor allem im Digitalen konstituieren).

Insgesamt für den theoretisch interessierten ein sehr lehrreiches Buch, das einen schnellen Überblick liefert, wenn man nicht die Zeit hat, all die Originalliteratur zu lesen. Für den Nicht-Theoretiker ebenfalls spannend, wenn man daran interessiert ist, aktuelle Diskussionen in einem größeren Kontext zu betrachten und bewerten zu wollen.

 

Gesicht zeigen. Verantwortung übernehmen. Vorbild sein.

27. September 2017 · von Maike Liess · Keine Kommentare

Mit Reden für den Wandel begeistern.

Caroline Waldeck, Foto: Christine Blohmann

Überzeugen und motivieren – dazu braucht es ein Gesicht, eine Person, die Verantwortung übernimmt. Die sich an die Spitze der Veränderungsbewegung stellt. Insbesondere in Zeiten des Wandels sollten Führungskräfte klar Stellung beziehen. Wie das gelingen kann, erzählt Caroline Waldeck im Interview. Sie ist Redenschreiberin der Staatsministerin für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt, Prof. Monika Grütters MdB.

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