K12

Videoproduktion für Social Media | K12 Podcast #5 mit Yannik Schulz

7. Oktober 2019 · von Saskia Kaufhold · Keine Kommentare

Drei von Fünf Videos werden online mittlerweile auf dem Smartphone geschaut; ein Großteil über Social Media-Plattformen, wie YouTube, Instagram (IGTV) oder Facebook (Watch). Viele Statistiken sprechen für die vermehrte Produktion von Video-Inhalten speziell für Social Media – und da natürlich auch für mobile Endgeräte. Wer immer noch mit dem altbekannten Imagefilm auffährt, braucht neue Inspiration, um sich von der Konkurrenz abzusetzen.
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Mit Daten zum richtigen Content

4. Oktober 2019 · von Joerg Hoewner · Keine Kommentare

Wie data-driven Content hilft, mit dem richtigen Format auf dem richtigen Kanal die Zielgruppe zu erreichen

Die Unternehmens- und Marketingkommunikation hat zwei Probleme: Zum einen wird es angesichts des Informationsüberflusses immer schwieriger, bei Stakeholdern im „Content Shock“ (Marc Schaefer) mit den eigenen Inhalten überhaupt wahrgenommen zu werden. Zum anderen stehen Kommunikatoren vor der Herausforderung, relevante Inhalte, Kanäle und Formate zu identifizieren – denn vor allem in Social Media vergrößert sich die Auswahl ständig.

Doch es gibt einen Lichtblick: Data-driven Content. Wer weiß, was die Zielgruppe will und wo sie sich aufhält, verbessert die Chance, mit dem richtigen Inhalt am richtigen Ort zu sein.

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E-Mobilität: eine große Herausforderung – auch für die Kommunikation

1. Oktober 2019 · von Britta Neisen · 1 Kommentar

Britta Neisen über die Rolle der Kommunikation im Umbruch.

Der Sommer 2019 stand ganz im Zeichen der E-Mobilität, ein großes Thema für viele Unternehmen und für die Öffentlichkeit. Was mit der Einführung der E-Scooter im Frühsommer begonnen hat, findet im Spätsommer seine Fortsetzung im Rahmen der IAA und Fridays for Future, bei denen E-Mobilität als Umwelt- und Zukunftsthema eine Rolle spielt.

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Buchrezension: „Digitalisierung und Kommunikation“ von Marcus Stumpf (Hg.)

30. September 2019 · von Joerg Hoewner · 3 Kommentare

Untertitel: „Konsequenzen der digitalen Transformation für die Wirtschaftskommunikation“
Die digitale Transformation der Kommunikation ist in unserer Branche ja momentan en vogue und so habe ich gehofft, dass dem eher dürftigen Literaturfundus zu diesem Thema durch diesen Band etwas abgeholfen wird. Schließlich verspricht der Titel irgendwie was zu diesem Thema zu sagen.
Nach der Lektüre bin ich ehrlich ratlos, was ich damit anfangen soll bzw. wie ich eine Bewertung ausdrücken soll. Daher beginne ich mit einer formalen Beschreibung. Es handelt sich um einen Sammelband mit Einzelbeiträgen aus – wenn ich richtig gezält habe – 28 Beiträgen auf beachtlichen rund 500 Seiten. Die Artikel generieren sich aus Konferenzbeiträgen der 17. interdisziplinären Tagung des Forschungsnetzwerkes Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation (EUKO). Die Schwerpunktkapitel:
  • Grundlagen der digitalen Transformation und Kommunikation
  • Industrie, Arbeit, Führung und Marketing 4.0
  • Compliance und rechtliche Konsequenzen digitaler Kommunikation
  • Ausprägungen digitaler Kommunikation
  • Beispiele digitaler Kommunikation und Kommunikation
Einige Beiträge wie z.B. der Einstiegsaufsatz sind gut geeignet, um einen Überblick über die wichtigsten Treiber der Digitalisierung zu bekommen und bieten somit einen guten systematisierenden Einstieg.
Die Hauptschwäche des Buches ist, dass die – vermutlich konferenz-bedingte –  sehr breite thematische Abdeckung dazu führt, dass viele Beiträge eher entfernt etwas mit dem Thema zu tun haben, andere wiederum so banal, dass sie gefühlt schon x mal abgehandelt wurden. Da gibt es Beiträge über technische Kommunikation (also quasi ohne Menschen), Community Management und Employer Branding von Start ups quasi nebeneinander. Natürlich hat das alles irgendwie mit Digitalisierung und Kommunikation zu tun, aber das gilt heutzutage für eigentlich alles. Mehr Fokus wäre gut gewesen.
Das führt dazu, dass in der Qualität der Beiträge extreme Unterschiede sichtbar werden, was Themenauswahl, Detailtiefe und methodische Qualität angeht. Es gibt Beiträge, die durchaus beeindrucken, aber es gibt Beiträge, die sind inhaltlich und handwerklich und von der Datenbasis her einfach sehr dünn.
Bei vielen Beiträgen, die mit Kommunikationsthemen im engeren Sinne zu tun haben, hat man den Eindruck, als habe es die Kommunikationswissenschaft nie gegeben oder sie wäre gerade entdeckt worden. Einige der Beiträge sind dem Erkenntnisstand der KoWi Jahre hinterher.
Es bleibt also ein zwiegespaltenes Gefühl: Ein so breites und komplexes Thema in einem Band abzudecken ist sicherlich eine Herkulesaufgabe, die schwer zu bewältigen sein dürfte. Wenn die Inhalte aus einer sehr heterogen besetzen Konferenz abgeleitet werden, dann wird es schwierig, den roten Faden herzustellen. Andererseits weckt der Titel Erwartungshaltungen zumindest in der Marketing- und Kommunikations-Community, die leider nicht eingelöst werden.

Buchvorstellung: “Einführung in die Webanalyse” von Tom Alby

24. September 2019 · von Joerg Hoewner · Keine Kommentare

Kurzverdikt: Pflichtlektüre
Dieses Buch ist keine Google Analytics oder Matomo-Einführung, wie es sie schon auf dem Buchmarkt gibt. Sondern ein Buch, dass zu Grunde liegende Konzepte (Wie misst man richtig? Was passiert da eigentlich im Hintergrund? Grundbegriffe) unabhängig von einzelnen Tools erläutert und somit hilft, die vordergründig so objektiven Reports in bestehenden Tools zu hinterfragen, besser zu verstehen und somit bessere Interpretationen zu ermöglichen.
Stichwort „Hinterfragen“ von Reports: Was ist zum Beispiel von der Sitzungsdauer zu halten, wenn man weiß, wie die Daten erhoben werden? Was steckt hinter einer Absprungrate, ist eine hohe Rate wirklich schlecht? Was ist von Signifikanzmaßen in A-/B-Testing-Tools zu halten und was bedeuten sie eigentlich?
Alby beschränkt sich nicht auf solch Grundlegendes, sondern zeigt auch auf, wie man beispielweise mehr Informationen aus Rohdaten herausholen kann, z.B. um daraus „datengetriebene Personas“ entwickeln kann.
Immer wieder fordert er den matheagnostischen Leser heraus, in dem er auf statistische Grundlage rekurriert, ohne dabei zu sehr in die Tiefe zu gehen. Aber auch diese Exkurse verhelfen zu einem notwendigen besseren Verständnis der erhobenen und analysierten Daten.
Das Buch umfasst 30 kurze Kapitel, die man linear durcharbeiten und ebensogut selektiv rezipieren kann. Anschaulich geschrieben und kurzweilig.
Unbedingt lesenswert, ich bin begeistert.