Präsentation: „Enterprise 2.0 – Web2.0-Technologien in Unternehmen aus Sicht der Kommunikation“ zum Download
14. März 2007 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner Wie angekündigt: Hier downloaden (PDF, 7,2 MB).
Vortrag zu „Enterprise 2.0 – Web2.0-Technologien in Unternehmen aus Sicht der Kommunikation“
6. März 2007 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
In eigener Sache: Am 14.3. halte ich beim AMC (Assekuranz Marketing Circle) einen Vortrag zum oben genannten Thema. Da ich meinen Vortrag kenne, freue ich mich insbesondere auf die Diskussion und die beiden anderen Vorträge:
- „Social-Networking im Intranet“
Ronny Franke, Head of Business Unit Multimedia Agency Solutions, T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Dresden - Aus dem Intranet wird ein „Intraact“
Simon Kaatz, Mitglied der Geschäftsleitung, Aperto AG, Berlin
Man darf sich noch anmelden. Mehr Informationen zum Programm gibt es hier. Meine Charts werde ich hier nach dem 14.3. zum Download anbieten.
Gerüchteküche im Unternehmen: Tipps zur frühzeitigen Identifikation von Gerüchten und probaten Präventionsmaßnahmen
5. März 2007 · von Frederik Bernard · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Frederik Bernard | FBKB
Gerüchte im Unternehmen? Gab es schon immer – und wird es immer geben! Es geht um Meinungen, die von bestimmten Personen initiiert und bewusst gestreut werden. Teilweise unkoordiniert, oftmals aber sehr bewusst platziert. Meinungen, die das Verhalten einer ganzen Anzahl von Mitarbeitern beeinflussen können. Meinungen, die oftmals aus ungeprüften, nicht bestätigten Annahmen resultieren. Wer aber glaubt, Gerüchte sind lediglich ungeprüfte und damit irrelevante Aussagen einzelner Mitarbeiter, der verkennt die kommunikative Wirkung eben dieser Gerüchte im Unternehmen und riskiert die Kommunikationshoheit. Denn Gerüchte sind Kommunikation. Sie manipulieren die Meinung anderer Mitarbeiter und werden zur betrieblichen Realität. Eine Realität, die die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich beeinflussen kann. Im Guten wie im Schlechten.
Den ganzen Beitrag gibt es im PR-Guide
„Sensemaking“ pragmatisch: Sales und Pre-Sales-Mitarbeiter über Social Software vernetzen
20. Februar 2007 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
In einem Whitepaper (PDF, 5 Seiten) der australischen Change-Beratung „Anecdote“ wird beschrieben, wie über eine einfach aufzusetzende Blog/RSS-Kombination der Informationsaustausch zwischen Vertriebsmitarbeitern und denen im – ich sage mal – organisatorischen Backend verbessert und stimuliert werden kann.
Interessant ist der beschriebene Prozess:
- Blogs als Plattform werden im „Backend“ aufgesetzt, z.B. von den Produktmanagern oder einer Entwicklungsabteilung
- Der Vertrieb abonniert sich Feeds
- Feedback kommt über die Kommentarfunktion.
Wenn ich überhaupt so asymmetrisch an so eine Lösung herangegangen wäre, dann hätte ich die Richtung genau umgedreht, denn die, die den meisten Input liefern, sollte der Mann oder die Frau „an der Front“ sein: Hier bei den Salesleuten entsteht das relevante Kundenwissen, werden Trends frühzeitig erkannt und Schwächen treten zu Tage.
Strategic sensemaking und Enterprise 2.0
12. Februar 2007 · von Jörg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Jim McGee geht in „Strategic sensemaking and Enterprise 2.0 technologies“ davon aus, dass „Strategic sensemaking“ einer der treibenden Kräfte bei der Adoption von Enterprise2.0-Anwendungen in Unternehmen sein wird.
Was ist das überhaupt?
Unter „Sensemaking“ versteht man in diesem Zusammenhang die Konstruktion von Sinn in einem Meer aus Daten. Oder anders gesagt: „Sensemaking“ ist die strukturierte Verarbeitung von Daten zu Informationen und darüber hinaus die Bewertung dieser Informationen in Bezug auf den Einfluss von Umwelt- und organisationsinternen Faktoren auf die Organisation selbst.
Je chaotischer, widersprüchlicher, vielfältiger diese Informationen werden, desto wichtiger wird also das „Sensemaking“.
Hier kann nach McGee Social Software helfen, diese Verarbeitungprozesse skalierbar zu organisieren:
„One of the attractions in Enterprise 2.0 technologies is that they make these strategies more feasible and scalable. Blogs, wikis, tagging, etc. allow participation to scale beyond what face-to-face methods can support. They make it possible to generate and organize more extensive raw materials and inputs to planning/sensemaking processes. Wikis with good version tracking and refactoring capabilities make it both safer and easier to generate and work through alternative representations/sensemakings.“
In diesem Zusammenhang möchte ich noch mal auf den OODA-Loop hinweisen (siehe Beitrag „Corporate blogging als strategisches Werkzeug: Der OODA-Loop“). In der darin modellierten „Orient“-Phase findet genau das statt, was McGee unter „Sensemaking“ versteht.
Ein Anwendungsfall?
Man stelle sich ein mittelständisches Unternehmen vor, welches die Ergebnisse von Umweltbeobachtungen, der Innovations- und Trendbeobachtung abteilungsübergreifend (und pragmatisch) über Social Software erfasst und strukturiert. Z.B. ein Wiki für das Erfassen und strukturieren, Social Bookmarks für das Dokumentieren und Blogs für die organisationsinterne Vermittlung.
Bei der Implementierung eines solchen Systems ist die IT-Komponente nur ein Erfolgsfaktor. Wichtiger ist die Kommunikationskultur, ist das Commitment der Führungskräfte, das Engagement von internen Multiplikatoren, sind die Prozesse und die kommunikative Vermittlung, mit anderen Worten ein Change-Prozess.
Gibt es Beispiele aus dem Mittelstand? Oder nur aus grösseren Unternehmen?
