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„Apps it yourself“ – Tools für iphone, ipad, augmented reality apps

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Es hat ja nun doch einige Zeit gedauert bis endlich Tools angeboten werden, mit denen auch Nicht-Tekkies zumindest einfache Anwendungen für iPhone, andere Smartphones, sowie iPad entwickeln können. Während man für die iPhone-App-Entwicklung zumindest Kenntnisse der Programmiersprache C voraussetzen muss, benötigt man mit diesen Tools nur ein Konzept und eine Idee, Inhalte und eine vernünftige Gestaltung.

Doch eines vorab: Richtig innovative, coole, individuelle Anwendungen, die die Möglichkeiten der neuartigen Endgeräte ausnutzen, sind damit nicht möglich. Hier muss man dann doch wieder richtig programmieren. Aber für erste Gehversuche sind die Mittel auf jeden Fall einen Blick wert:

  • GameSalad (dank an Sofian für den Tipp) ist eine Software (99 US $), mit der man relativ easy eigene Casual Games entwickeln kann, d.h. Spiele im Arcade-Style. Mitgeliefert wird eine Entwicklungsumgebung, die stark an den Automator von Apple erinnert und mit der Verhaltensweisen z.B. von Objekten aufgrund physikalischer Eigenschaften (beschleunigen, fallen, kollidieren, etc.) definieren kann. Für kleine Marketing-Spielchen, die man sonst eher in Flash umsetzen würde, eine interessante Plattform.
  • Mit MagCloud lassen sich aus PDF-basierten Publikationen iPad-optimierte Publikationen erstellen. Aber erst mit den scheinbar geplanten multimedialen Featues lassen sich iPad-Magazine erstellen, die medienadäquat reizvoll sind. Mehr zu den Möglichkeiten, siehe ReadWriteWeb.
  • Hoppala! Jetzt komm ich. Nein, das ist kein Scherz, sondern eine Anwendung, mit der Nutzer mobil (also unterwegs und nicht am Desk-/Laptop) Inhalte für den Layar-Browser erstellen können. Den gibt es für iOS und Android. Das Demo (siehe Link) verspricht, dass die Software einfach zu bedienen ist.
  • E-Composer: Eine für alle, bzw. richtig vielversprechend klingt die Pressemeldung vom Fraunhofer ESK, die den E-Composer ankündigt: „Auf der IFA 2010 stellt die Fraunhofer ESK den E-Composer vor: Mit dem Editor erstellt man mobile Applikationen ohne zu programmieren. Text, Audio und Video werden mit einem Baukastensystem individuell zu einer Anwendung zusammen gestellt. Dabei können die vom Handy erfassten Sensordaten, z.B. der jeweilige Standort, in die App einbezogen werden. Der E-Composer generiert die eigene Applikation wahlweise in Flash oder HTML 5 und macht sie damit automatisch für alle gängigen Smartphones kompatibel.“ Man muss sich immer wundern, was aus dem Laden Fraunhofer für innovatives Zeug kommt. Ich will den E-Composer kaufen. Jetzt.

Autor: Joerg Hoewner

Jörg Hoewner: Jg. 1969, ist Geschäftsführender Partner der K12 Agentur für Kommunikation und Innovation und Consultant für moderne Unternehmenskommunikation in Düsseldorf. Seit 1995 berät er Kunden im Bereich Online Relations / Online-PR und war damit einer der ersten Berater in Deutschland auf diesem Feld. Jörg Hoewner hat in diesem Zeitraum zahlreiche Kunden beraten, viele Unternehmen (darunter DAX30-Unternehmen) und mehrere Verbände. Darüber hinaus ist er als Referent aktiv und Autor zahlreicher Fachbeiträge – online, in Zeitschriften und Büchern. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit dem Thema integrierte Kommunikation, deren Messbarkeit und der Auswirkung von Kommunikationstechnologien auf die interne und externe Unternehmenskommunikation. Kontakt: Jörg Hoewner (joerg.hoewner@k-zwoelf.com) – T. +49 (211) 5988 16 32 bzw. +49 (177) 4594974

Ein Kommentar

  1. Ach ja, und den App Inventor for Android gibt es auch noch: http://appinventor.googlelabs.com/about/

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