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Zwischen Puff, Filz und Aufklärung: Volkswagen-Führung zeigt gutes Krisenmanagement – wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten

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Autor: Frederik Bernard | FBKB

Wenn es drauf ankommt, dann geht es doch: Die Führung des Wolfsburger Volkswagen-Konzerns bewies nicht zuletzt durch restlosen Aufklärungswillen, wie Krisenkommunikation funktionieren kann. Schade nur, dass sich das Unternehmen die ersten Tage eher passiv verhalten hat und die aktive Steuerung zunächst den Medien sowie der Politik unter der Führung von Ministerpräsident Wulff überlassen hat.

Dennoch: Auch der designierte Vorstand Wolfgang Bernhard machte bei diesem Theaterstück der ganz besonderen Sorte eine gute Figur – er liess sich nicht treiben und griff zusammen mit Bernd Pischetsrieder aktiv zum Steuer. Was soll er auch anderes tun? Er muss in den nächsten Monaten das stark angeschlagene Schiff Volkswagen wieder auf Kurs bringen.

Diese Krise, die in dieser Form eine neue Qualität bei Deutschen Markenunternehmen darstellt, macht die Notwendigkeit einer präventiven Krisenkommunikation und eines durchgehenden Issues Managements deutlich. Und…. wie wär es denn mit einem Krisenportal auf der Volkswagen-Website? Mit regelmäßigen Infos und tagesaktuellen News, Diskussionforen für Journalisten etc.? Das wäre dann ganz weit vorne …

Schauen wir einmal, ob andere Unternehmen hiervon lernen konnten. Denn die nächste Krise kommt bestimmt.

Autor: Frederik Bernard

Frederik Bernard (Jahrgang 1974) ist geschäftsführender Partner bei K12 – Agentur für Kommunikation und Innovation GmbH in Düsseldorf. Der Diplom-Betriebswirt war zuvor u.a. Inhaber einer Agentur für Kommunikation (FBKB) in Münster, Senior Consultant bei ECC Online Relations (heute KetchumPleon), Consultant bei Kohtes Klewes Online Relations und Leiter Multimedia bei Brillux Lacke + Farben in Münster. Seine Beratungsschwerpunkte liegen auf Online-Kommunikation, Social Media und Crossmedia-Publishing. Zu seinen Kunden zählen u. a. Bauwens, ERGO Versicherungsgruppe, Francotyp Postalia, Hypo Vereinsbank, FAC‘T Facility Management, German Facility Management Association (GEFMA) und Stadtwerke Münster.

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