K12

Wie PR den Umsatz beflügelt

8. September 2008 · von Jörg Hoewner · 4 Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Scheinbar musste erst Joachim Klewes kommen, damit sich der „Meinungsführer PR“ Pleon wieder an der methodischen Weiterentwicklung der PR beteiligt (oder habe ich eine trübe Linse?): Im W&V-Magazin gibt es einen sehr interessanten Beitrag („Wie PR den Umsatz beflügelt“, Nr. 36/2008, S.42/43), in dem es darum geht, wie mit Hilfe des in der Werbewirkungsforschung üblichen Modelling-Verfahrens der Beitrag von PR am Umsatz von Center Parcs analysiert wird. Ein sehr interessanter (aber auch aufwendiger) Ansatz.

Immerhin: Bei den „durch Massenmedien beeinflusste Buchungen“ hat die „PR-Auflage“ einen Anteil von 30%, nach TV (62%).

Auf der Website von Pleon selbst gibt es aus einer kurzen Meldung zum Produkt (Pleon Performedia) noch nicht viel zu lesen.

Autor: Jörg Hoewner

Jörg Hoewner: Jg. 1969, ist Geschäftsführender Partner der K12 – Agentur für Kommunikation und Innovation und Consultant für moderne Unternehmenskommunikation in Düsseldorf. Seit 1995 berät er Kunden im Bereich Online Relations / Online-PR und war damit einer der ersten Berater in Deutschland auf diesem Feld. In den vergangenen 20 Jahren hat Jörg Hoewner zahlreiche Kunden beraten, viele Unternehmen (darunter DAX30-Unternehmen) und mehrere Verbände. Darüber hinaus ist er als Referent aktiv und Autor zahlreicher Fachbeiträge – online, in Zeitschriften und Büchern. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit dem Thema integrierte Kommunikation, deren Messbarkeit und der Auswirkung von Kommunikationstechnologien auf die interne und externe Unternehmenskommunikation. Kontakt: Jörg Hoewner (joerg.hoewner@k-zwoelf.com) – T. +49 (211) 5988 16 32 bzw. +49 (177) 4594974

4 Kommentare

  1. Thomas Pleil sagt:

    „Immerhin: Bei den “durch Massenmedien beeinflusste Buchungen” hat die “PR-Auflage” einen Anteil von 30%, nach TV (62%).“

    Ich habe leider den Print-Artikel der w&v nicht zur Hand, doch wie ich in der Pressemitteilung lese, beruhen die Angaben des PR-Effektes auf einem einzigen (!) Fallbeispiel.

  2. Jörg Hoewner sagt:

    Das ist richtig. Center Parcs scheint der erste Referenzkunde zu sein, für den das gemacht wurde. Die Frage ist, ob irgendwann einmal eine Art „Langzeit“-Durchschnittswert errechnet wird.

  3. Rainer Lang sagt:

    Der Modellingansatz für Center Parcs wurde als Pilotprojekt konzipiert und durchgeführt und wir konnten hier erstmalig die PR-Disziplin als erklärenden Faktor in die Analyse einbeziehen. Die Bildung einer diesbezüglichen Benchmark ist in jedem Fall wünschenswert und anzustreben, eine Übertragung der vorliegenden Ergebnisse, gerade aus der PR-Perspektive, auf andere Unternehmen, ist jedoch (noch) verfrüht. Daher lässt die PR-Wirkungsmessung, auch vor der Hintergrund der branchenindividuellen Ausrichtung des Modelling, zukünftig auf weitere spannende Erkenntnisse hoffen.

  4. Jörg Hoewner sagt:

    In der Tat spannend. Ich bin gespannt, ob wir da noch von Ihnen hören!
    Gruß nach Bonn!
    J.H.

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