A model for weblog research
14. Februar 2006 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar
Autor: Jörg Hoewner Anjo Anjewierden von der Universität Amsterdam hat einen Vorschlag entwickelt, wie Blog-Konversationen gemessen werden können. Dabei werden anhand der Kriterien „Personen“, „Dokumente“, „Links“, „Begriffe“ und „Zeitablauf“ Konservationen analysiert und in einer Matrix dargestellt. Der Ansatz sieht sehr interessant aus, allerdings stellt sich die Frage der Automatisierung, weil die Analyse handish einfach sehr aufwendig ist. Der Autor ist schon seit einiger Zeit im Bereich Weblog Research unterwegs und hat einige Papers dazu veröffentlicht. Z.T. Harte, mathematische Kost, aber wer´s will…. Für die Kommunikationsarbeit ergeben sich im Ergebnis Ansatzpunkte: Auf welche Stakeholder konzentriere ich meine Ressourcen? Welche Stakeholder muss ich besonders intensiv beobachten? Etc. Ich habe vor einiger Zeit auf einen vergleichbaren Ansatz von Onalytica aufmerksam gemacht, der schon automatisiert funktioniert, allerdings weniger auf den Zeitfaktor eingeht. . Mal sehen, was draus wird. Ich bleib dran. Verwandte Beiträge dazu: >>Stakeholder-Einfluss messen: Ein Ansatz
Trendwatch: Personal Annual Report
9. Februar 2006 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar
Autor: Jörg Hoewner
Ist das ein Trend? Nicholas Feltron hat seinen persönlichen Geschäftsbericht 2005 abgeliefert, in dem er Rechenschaft ablegt:
- Arbeitszeit vs Freizeit
- Reisen (Distance Mond-Erde, Anzahl der Tage im Ausland, etc.)
- Musik (Anzahl der gespielten iTunes-Songs)
- Gemachte Fotos
- Bücher
- Essen & Trinken („Favorite Refreshment: Stella Artois“)
- Miscellany (z.B. Anzahl gelaufener Meilen)
Das Projekt lässt sich hier betrachten.
Abgesehen davon, dass ich die Idee originell finde und diese schön umgesetzt ist: Wäre es nicht auch sinnvoll, wenn Führungspersonen wie CEOs, Politiker, etc. Ähnliches veröffentlichen würden? Das würde eventuell die Akzeptanz fördern, wenn klar würde, wie viel diese Personengruppen geleistet haben (oder auch nicht?).
Zehn Tipps, wie man Social Bookmarking, Tagging und Folksonomien in den Corporate Communications nutzen kann
30. Januar 2006 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Meinem Gefühl nach noch weit entfernt von der deutschen PR-Praxis, gibt Elisabeth Albrycht (New Communications Review) schon mal 10 Tipps, wie man Social Software produktiv im PR-Alltag einsetzen kann: Vom Trendwatching / Monitoring bis hin zum Einsatz in eigenen Onlineangeboten sind ein paar interessante Ansätze dabei. Lesen.
Web 2.0 – Compilation
24. Januar 2006 · von Frederik Bernard · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Frederik Bernard | FBKB
Für alle, die sich einmal einen – zugegebenermaßen – technisch angehauchten Überblick über aktuelle Möglichkeiten und Konzepte für Web 2.0 informieren wollen, hat John Musser eine schicke Website ins Netz gestellt. Unter www.programmableweb.com findet der Besucher Beiträge und Links zu Themen wie RSS, Weblog, Ajax, XML-RPC und und und … Schön sind die zahlreichen Links auf die Web 2.0 Apis von diversen Anbietern … Also, für Freunde der gehobenen Programmierung – besuchenswert!
Das Ende von “Consumer generated content” in Deutschland? Teil II
19. Januar 2006 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar
Autor: Jörg Hoewner
Nachdem das Betreiben von Foren in Deutschland zu einer riskanten (oder kostspieligen) Unternehmung geworden ist (siehe „Das Ende von “Consumer generated content” in Deutschland?“), droht nun auch Gefahr für ein Projekt wie „Wikipedia“: Der Spiegel Online berichtet von einer einstweiligen Verfügung gegen Wikipedia in Deutschland, die den Effekt hat, dass die Domain Wikipedia.de vorläufig nicht genutzt werden kann. Nun sind einstweilige Verfügungen noch keine Urteile.
Aber es ist wieder einmal ein Signal mehr ins In- und Ausland: Sollte man das Risiko eingehen, ausgerechnet in Deutschland innovative Anwendungen und/oder Businessmodelle aufzubauen, hier zu hosten, etc.?
Oder mache ich das gleich im Ausland, in Sicherheit vor den deutschen Behörden? Dem deutschen User ist das nicht so wichtig – so lange er auf solche Angebote zugreifen kann. Nun ist ja auch das Zugänglichmachen von „illegalen“ Inhalten rechtlich nicht umumstritten: Muss bald auch mein Provider den Zugriff auf de.wikipedia.org sperren, weil dort Inhalte zugänglich sind, die hier nicht rechtskonform sind? Sehe ich zu schwarz?
Verwandte Beiträge dazu:
>>Das Ende von “Consumer generated content” in Deutschland?