Zur Rolle von Kommunikation bei der Innovation…
6. Oktober 2008 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Kirsten Jantke und Jörg Hoewner … gibt es hierzu ein Interview mit uns auf Business-on.de, dem regionalem Wirtschaftsportal. Darin geben wir auch einen Einblick in unseren Ansatz… Hier lesen.
Awareness: Internes Social Networking zentrales Thema bei Unternehmen
23. September 2008 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Der Enterprise2.0-Software-Anbieter Awareness hat seine Umfrage zur Enterprise2.0-Adoption wiederholt und bietet die zentralen Ergebnisse (gegen Registrierung) zum kostenlosten Download an.
Neben der erwartbaren Tatsache, dass sich E2.0 in Unternehmen verbreitert, finde ich zwei Dinge in dem 13-seitigen Report erwähnenswert:
1. Die meisten in Unternehmen geplanten Anwendungen in diesem Bereich sind nicht Wikis oder Blogs, sondern (interne) Social Networking Anwendungen. Gelbe Seiten war gestern, Facebook ist heute!
2. Zentraler Treiber, um die Akzeptanz und das Engagement bei den Mitarbeiter zu steigern, ist bei den meisten… Reputation und Enthusiasmus und Neugier schüren:
„The most common practices are leveraging participants’ points of enthusiasm and driving
them to related areas (37 percent) and highlighting members based on their activity within
the community (29 percent). By targeting this enthusiasm, companies can use it to its fullest
extent. Highlighting members allows them to receive recognition for their participation and
expertise. For some, taking the time out of their day to participate in a social networking
community is tedious and time consuming. Highlighting participants who offer constructive
comments and add value to the network also helps to promote positive use of the community,
instead of using it as a purely social mechanism.“
Leider sagt die Studie nichts darüber aus, wie lange die das schon so machen und was sonst an Motivatoren genutzt wird. Auf Dauer werden diese Motivatoren allein nur bei einigen Leuten verfangen…
Buchtipp: „Killer Web Content“ von Gerry McGovern
16. September 2008 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Kurzverdikt: Entbehrlich.
Hatte mich eigentlich auf das Buch gefreut, denn es versprach viel. Im Endeffekt deckt es auch alle möglichen Themen ab für Leute, die sich redaktionell/ inhaltlich mit dem Web beschäftigen: Wie konzipiert man Content, wie schreibt man, wie bereitet man das lesbar auf, wie wird man suchmaschinenauffindbar, wie vernetzt man sich. Alles richtig.
Aber eben auf 220 Seiten aufgebläht, was man gut und gerne auch auf 80 Seiten unterbringen. Und das Layout! Ein Graus.
Aufzählungen in fetter roter Schrift in 16 pt.
So viel Betonung darin, dass dabei alles untergeht. Nur was für Leute mit Rot-Fehlsichtigkeit.
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Buchtipps: „Business Anthropology“ (Jordan) und „Grundlagen der Ethnomethodologie“ (Patzelt)
1. September 2008 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
In meinem Urlaub wollte ich mich mit dem Thema „Ethnographie in Unternehmen“ entspannen und habe daher zwei Standardwerke mitgenommen, die ich schon lange auf Halde liegen hatte: „Business Anthropology“ von Ann T. Jordan und Werner Patzelts „Grundlagen der Ethnomethodologie“.
„Business Anthropology“ bietet einen Einstieg darin, in welchen Bereichen der Wirtschaft anthropologische Methoden eingesetzt werden können: Marketingforschung und Konsumentenverhalten, Design und Innovation, Organisationsanthropologie. Alle Bereiche werden kurz behandelt und mit Beispielen hinterlegt. Was fehlt ist ein bisschen Tiefgang. Was auch fehlt ist (viel mehr) Stoff zu den angewandten Methoden. Eine gute Einführung das Buch. Mehr nicht. Für mich war nicht viel Neues drin.
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„Grundlagen der Ethnomethodologie“ bietet allein vom Umfang mehr (380 S.). Eingegangen wird hier auf „Die allgemeine ethnomethodologische Theorie“ (schon mal die Hälfte des Buches), 80 Seiten Empirie, der Rest behandelt die ethnomethodologische Politikanalyse. Ein tiefgehend-theoretisches Werk, in bester deutscher Wissenschaftstradition möglichst kompliziert vermittelt – Zielgruppe: Eher für den wissenschaftlichen Gebrauch. Das ist ok. Aber wer Hilfen sucht zum Thema organisatorische Kulturanalysen o.Ä. für den Berater-Bedarf, der wird hier nicht fündig. Die Zeiten sind vorbei, in denen ich Luhmann zur Bettlektüre vernascht habei. Inzwischen leide ich an internet-induziertem Attention deficit syndrome. Schade, irgendwie. Das Netz macht wohl doch dumm.
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Interne Kommunikation: An die Nase gefasst?
12. August 2008 · von Carina Waldhoff · 1 Minute Lesedauer · 2 Kommentare
Autorin: Carina Waldhoff
Wunderbar: Dieser Spot der australischen „Brand Experience Agency“ ATB bringt miss- und unverstandene Interne Kommunikation fantastisch auf den Punkt. Man beachte den Kunstgriff mit der immer böser werdenden Interviewerin und dem „Cool Kid“ aus dem Marketing, das sich schön trotzig verweigert („Have you seen the new ad? Cost us million, mate, millions!“). Viel Spaß!


