Präsentation zu Web2.0 und Social Network Analysis
10. Juni 2007 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner Stephan Baumann („Head of Competence Center Computational Culture (C4)“ der FH Kaiserslautern) hat in seinem Blog Computational Culture Charts zum Thema „Social Web: Web2.0 and Social Network Analysis“ veröffentlicht. Der Titel sagt eigentlich alles. Es werden darin interessante SNA-Projekte zum Thema Web2.0 inkl. einer Reihe von beeindruckenden Netzwerkdiagrammen vorgestellt. Jene wurden mit Tools erstellt, von denen ich zwei herausheben möchte:
Beides kostenlose Open Source-Frameworks, für die es schon eine Reihe von Erweiterungen gibt. Leider – wie so häufig bei solchen Tools – setzt die Bedienung der Anwendungen das Erlernen von irgendwelchen kryptischen Befehlen voraus. Aber ok: Dafür können die was.
Template-Download zu „Presenting to win“ – Powerpoint-Vorbereitung
10. Juni 2007 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
In meinem vorletzten Beitrag (Buchtipp: Presenting to win) habe ich mich über die Vorbereitungstemplates zum Buch beschwert. Also habe ich mich hingesetzt und selber eines gebastelt. So richtig verständlich wird das natürlich erst, wenn man das Buch kennt… Nun, hier ist es:
Buchtipp: „Presenting to win“ von Jerry Weissman
7. Juni 2007 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Untertitel: „The Art of telling your story“
Kurzverdikt: Lesenswert.
In „Presenting to win“ geht Weissman darauf ein, wie man (Powerpoint-)Präsentationen besser vorbereiten und strukturieren sollte. Aus dem Inhalt: Die Zieldefinition, der richtige Aufhänger bzw. Einstieg, die USP für den Zuhörer, Strukturierungsalternativen bis hin zu Tipps zu Sprache und dem Einsatz von Grafiken.
Ein typisches Ratgeber-Buch, aber eines, das auch Menschen, die häufig präsentieren, viele neue Anregungen und Tipps gibt und typische Fehler noch einmal unter die Nase reibt. Das Buch ist sehr kurzweilig beschrieben, zahlreiche Beispiele aus der Präsentationspraxis von Weissman veranschaulichen das, was er vorschlägt. Die Checkliste am Ende des Buches fasst alles noch mal zusammen und ist sehr hilfreich, die downloadbaren Vorbereitungstemplates finde ich jedoch etwas enttäuschend.
Weissman hat sich als TV-Produzent und Drehbuchautor einen Namen gemacht, bevor er sich auf das Coachen bzw. Vorbereiten von Präsentationen z.B. für IPOs (u.a. Cisco, Yahoo), für Produktneueinführungen (u.a. Microsoft) spezialisiert hat.
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Fundgrube für qualitative Methoden
3. Mai 2007 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Ich bin beeindruckt von Jeff Axups Ph.D.Thesenpapier zum Thema „Methods of Understanding and Designing for Mobile Communities“: In diesem über 370-seitigen Papier dokumentiert Jeff ausführlich, wie er Mobilkommunikationsverhalten (und Verhalten, welches mobil-kommunizierbar wäre) von Backpackern in Australien untersucht hat.
Die Methoden stehen dabei mit im Fokus der Arbeit. Diese sind wunderbar dokumentiert und bebildert. Darunter Methoden wie „Field Trips“, „Site surveys and contextual interviews“, „Social Pairing Exercise“, „Contextual postcards“, „Electronic and paper travel diaries“. Sozialwissenschaftliche Experimente treffen auf Ethnographische Methoden. Schöne Anregungen für eigene Kommunikationsstudien, sei es auf „freier Wildbahn“ oder innerhalb von Unternehmen.
Beispielvisualisierungen sind zu bewundern unter http://share.userdesign.com/thesis, die dazugehörigen PDF hat 14,7 MB.
Wie aktiv ist das Web2.0? – Social Technographics-Studie von Forrester
30. April 2007 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Gefunden über einen Post von Joe McKendrick auf dem FastForward-Blog: Über eine Studie „Social Technographics“ hat Forrester 9.000 Erwachsene und Jugendliche befragt darüber, wie stark sie im Web aktiv sind, d.h. mitposten, kommentieren – oder einfach nur lesen.
Heraus kam eine interessante Übersicht, in der gezeigt wird, dass schon ein relativ grosser Teil der Nutzer aktiv sind (wenn auch nicht die Mehrheit):
- “Creators” (13%): Veröffentlichen Websites, Blogs oder Laden Videos auf YouTube und Co.
- “Critics” (19%): Kommentieren und schreiben Reviews.
- “Collectors” (15%): Nutzen RSS und Taggen.
- “Joiners” (19%): Nutzen social networking sites
- “Spectators” (23%): Konsumieren User-generierten Content
- “Inactives” (52%): Der Rest.
Eine schöne Grafik dazu findet man bei Dan Farber.
Nun sollte man sich noch die Methodik anschauen:
- 50% der Befragten befinden sich in einer Altersgruppe, in der das Engagement in solchen Plattformen sowieso stark überdurchschnittlich ausgeprägt ist. Das drückt den Schnitt natürlich stark nach oben und ist daher nicht repräsentativ für die gesamte Nutzerschaft.
- Eine Befragung könnte diesen Effekt noch verstärken, da ein Engagement bzw. Aktivität als sozial erwünscht wahrgenommen werden könnte, so dass Respondenten vielleicht angeben, superaktive Kommentatoren zu sein, obwohl sie vor zwei Jahren das letzte mal irgendwo eine kurze Review hineingesetzt haben.
Spekulation… Ich habe den Original-Report nicht. So oder so dürften die Zahlen für die Gesamtnutzerschaft geringer ausfallen, für Deutschland allemal. Trotzdem ist der Anteil der Aktiven für meine Erwartungen überraschend hoch.