Veränderungskommunikation

Grenzen und Schwächen von Wikis in Organisationen

12. Juni 2007 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner Dennis Schoeneborn & Florian L. Mayer (Uni Weimar/ Uni Bamberg) bieten ihre Folien zum Thema „WikiWebsWikiWebsund die und die Organisation von Wissen. Anwendungsfelder und Wirkungsweisen eines neuen Mediums der öffentlichen und organisationsinternen Kommunikation.“ zum Download an. Neben vielen einführenden Charts, wird es ab Chart 18 interessant („Besonderheiten des Wiki-Einsatzes in Organisationen“), Charts 19/20 („Schwächen und Grenzen“) und die Implikationen (Chart 26ff):

  1. Wiki-basierte Kommunikationsformen schaffen eine Beobachtbarkeit des Entstehungsprozesses organisationalen Handelns
  2. WikiWebs verändern das Verhältnis der Organisation zur eigenen Geschichtlichkeit
  3. Der Einsatz von WikiWebs verändert die kommunikative Legitimation von Entscheidung in Organisationen
Verwandte Beiträge zum Umgang mit den Herausforderungen vom Enterprise 2.0-Einsatz:

>>Präsentation: “Enterprise 2.0 – Web2.0-Technologien in Unternehmen aus Sicht der Kommunikation” zum Download

Zum Herunterladen: Präsentation Herausforderung „Web2.0 in der internen und externen Kommunikation“

7. Juni 2007 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 2 Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Untertitel: Kommunikative Herausforderungen und wie man damit umgeht 

Den Vortrag habe ich vor dem AMC am 5.6. gehalten. Schwerpunkt meiner Ausführungen liegen im Bereich interner Kommunikation.

Die Datei ist ziemlich gross (13,5 MB). Download hier.

War in den letzten Tagen ein bisschen überlastet (davor Urlaub) und kam daher nicht zum Schreiben. Jetzt geht es wie gewohnt weiter. 😉

Verändert Web2.0 im Unternehmen die Unternehmenskultur?

23. Mai 2007 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Autor: Jörg Hoewner

Bei den Enterprise 2.0-Experten wird zur Zeit heftig darüber diskutiert, inwieweit Web2.0 im Unternehmen wirklich die Kultur eines Unternehmens verändern mag. Ausgangspunkt war ein Beitrag von Tom Davenport (Bekannt durch „The Attention Economy“), dessen zentrale Passage so geht:

 „The absence of participative technologies in the past is not the only reason that organizations and expertise are hierarchical. Enterprise 2.0 software and the Internet won’t make organizational hierarchy and politics go away. They won’t make the ideas of the front-line worker in corporations as influential as those of the CEO. Most of the barriers that prevent knowledge from flowing freely in organizations – power differentials, lack of trust, missing incentives, unsupportive cultures, and the general busyness of employees today – won’t be addressed or substantially changed by technology alone. For a set of technologies to bring about such changes, they would have to be truly magical, and Enterprise 2.0 tools fall short of magic.“

Natürlich ändert sich durch neue Tools die Kultur nicht mit einem Wisch grundsätzlich, aber es ändern sich Wissensverhältnisse und damit – langsam – Machtverhältnisse. Und in der Tat sehe ich in kleinen, agilen Unternehmen größere Möglichkeiten. Oder umgekehrt: Eine Offenheit und Durchlässigkeit ist Voraussetzung für die Einführung von Enterprise 2.0, ohne diese Voraussetzung keinen Erfolg, ohne Erfolg verkümmern E2.0-Ansätze und dann wird es auch nix mit der Veränderung. Q.E.D.: Davenport hat (irgendwie) Recht.

Trotzdem gefällt mir die Replik auf Davenport von Hinchcliff hier. Bin ja (noch) Optimist.

Neue Definition von Produktivität: Burst

13. Mai 2007 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Ein Beitrag, der mir aus dem Herzen spricht: „Burst! New Definitions of ‘Productivity’ in the Age of Enterprise 2.0“ von Jon McKendrick.  Dabei geht es darum, wie die traditionelle Wahrnehmung von Arbeitsproduktivität im Zeitalter des „Always on“ sich wandelt, oder besser: sich wandeln sollte.

Ich erlebe durchaus noch, wie Arbeitszeit in der Wahrnehmung anderer mit der Zeit verwechselt wird, die man im Büro sitzt (ich verbringe z.B. ca. 20% meiner Arbeitszeit zu Hause). Und aus dieser Erwartungswahrnehmung heraus ertappe ich mich, wie ich aus schlechtem Gewissen meine Bürozeit ausdehne, obwohl ich gut und gerne besser eine Stunde Pause machen könnte, um mich dann später noch mal an den Rechner zu setzen. Schwachsinn, sowas. Aber wahrscheinlich ziemlich Deutsch.

Lesen.

Qualitätsprobleme durch Multinationalität?

7. Mai 2007 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Autor: Jörg Hoewner

Wir unterstützen gerade einen großen Geschäftsbereich (ca. 13.000 Mitarbeiter) eines internationalen Unternehmens bei der Einführung eines neuen SAP-Systems. Natürlich nicht bei der SAP-Einführung selbst (das können wir nicht), sondern bei der begleitenden Kommunikation und beim Change Management.

Offizielle Geschäftssprache im Unternehmen ist Englisch und somit wird auch die kommende SAP-Generation – so wie die jetzt genutzten SAP-Anwendungen – englischsprachig laufen, egal, ob der Anwender in Deutschland, Schweden oder Tschechien sitzt. So weit, so gut.

In einem Termin mit einzelnen Standortkoordinatoren aus Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Schweden sagte einer, dass sie festgestellt haben, dass ein Grossteil der Bedienfehler (daraus resultierend natürlich auch Prozessfehler) einen einfachen Grund haben: Selbst Mitarbeiter in Ländern wie Holland oder Schweden, deren Bevölkerungen überdurchschnittlich gute Englischkenntnisse haben, wissen einfach viele englischsprachige Fach- oder Softwarevokabeln nicht und handeln häufig auf Basis von Mutmaßungen darüber, was welches Wort bedeutet. Und das führt natürlich hin und wieder zu Fehlern.

Diese Fragen sind mir sofort in den Sinn gekommen: Wie viel Reibungs- und Qualitätsverluste entstehen eigentlich in multinationalen Unternehmen (im Vergleich zu einem nur einem Land basierten Unternehmen?) einfach durch simple Sprachprobleme (von den anderen Unterschieden ganz zu schweigen)? Sind rein „nationale“ Unternehmen dadurch effizienter? Welche Mechanismen können helfen, um dem entgegenzuwirken?