Kommunikationstrends

„Brand Democratisation“ oder „Stakeholder involvement? Oder doch eher „Markendemokratisierung“

27. Dezember 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar

Autor: Jörg Hoewner Neben „Web 1.0“, „Web 2.0“, „Web 3.0“ usw. dreht das Buzzword-Spiel auch im Marketing seine Runden. Eine schöne Liste von Bezeichnungen (und deren Synonymen) von neuen Marketingphänomenen von „Viral Marketing“ bis „Word-of-Mouse“ hat Inga Stephan in ihrem „inga´s blog“ kompiliert und schafft so etwas Überblick. Klicken. Staunen. Verwandte Beiträge dazu: >>Customer Involvement: Consumer generated content ist (trotzdem) wichtig >>Keine Zeit für den Austausch – Schwierigkeiten beim Stakeholder Involvement >>Consumer generated content und Brand Democratisation >>Listening to Online Word-of-Mouth

Huuui… Die Web 3.0-Welle kommt!

18. Dezember 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 3 Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Kaum, dass wir uns das Schlagwort von „Web 2.0“ gewöhnen konnten, steht schon das „Web 3.0“ auf der Matte, so sehen es jedenfalls eine Reihe von Autoren, die momentan bei ZDNet (sicherlich auch woanders) die dritte Webgeneration ausrufen.
Ein Kommentar eines Lesers dazu:

„At this rate, we’ll be at Web 4.0 in no time“

Recht hat er. So schnell dreht sich die Welt. Meine Güte, ich werde alt. Ich bin höchstens bei Web 1.7.

User generated content und social networking: Gather.com

16. Dezember 2005 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Robin Good hat mein Interesse geweckt, in dem er in seinem Blog „Master New Media“ relativ euphorisch über Gather.com schreibt

for now Gather represents an interesting and powerful new example of how well-packaged user generated media can form a powerful publishing resource that appeals to authors, audiences and advertisers alike.

Gather.com ist ein Mix aus Opinio (das Projekt der RP-Online) und einem Verbraucherportal plus Wiki: Laienautoren können zu allen erdenklichen Themen Beiträge veröffentlichen, die wiederum von anderen Nutzern bewertet und anhand der Abrufzahlen gerankt werden. Professionelle Autoren schreiben dort anscheinend ebenfalls mit. Ausserdem gibt es die Möglichkeit, Bilder, Podcasts oder andere multimediale Inhalte mit einzubringen.

Insgesamt ist das ein weiterer, sehr interessanter Ansatz für CGM, allerdings sehe ich einen Schwachpunkt in der Aufbereitung der Inhalte: Lange, graue Texte dominieren das Portal, lange Artikellisten, wenig Schwerpunktsetzung, keine Illustrationen – nicht besonders motivierend….?

Ok, ok, hier sieht es auch nicht viel anders aus, aber es besteht ein Unterschied, in dem wir hier von vornherein über ein relativ abgrenzbares Thema schreiben (man sieht ja als Leser sofort, ob einen die Artikel interessieren oder nicht) – bei Gather.com dagegen muss sich der Nutzer erst einmal durchwühlen.

Aber das ist ja auch noch eine Beta-Version. Und dafür schon sehr beachtlich.

Verwandte Beiträge dazu:
>>Customer Involvement: Consumer generated content ist (trotzdem) wichtig
>>Keine Zeit für den Austausch – Schwierigkeiten beim Stakeholder Involvement
>>Consumer generated content und Brand Democratisation
>>Listening to Online Word-of-Mouth

ibusiness.de: Interaktive Trends 2006

3. Dezember 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

ibusiness berichtet in seiner aktuellen Executive Summary über die Trends 2006 in der „digitalen Wirtschaft“.

Diese sind:

  • Trend 1: Online-Branding
  • Trend 2: Social Software
  • Trend 3: Individualisierbare Produkte
  • Trend 4: Neugründungen von Internet-Startups und Multimedia-Unternehmen
  • Trend 5: Geo-Marketing
  • Trend 6: Handy-TV

Zu jedem einzelnen Trend gibt es auf ibusiness.de (und im dazugehörigen Print-Newsletter) einen vertiefenden Artikel – allerdings nur für Abonnenten. Für Leute, die beruflich in der digitalen Wirtschaft unterwegs sind, lohnt sich ein solches Abo auf jeden Fall – nirgendwo sonst findet man im deutschsprachigen Raum so viel Insiderwissen gebündet, wie bei Joachim Graf und seinem Team.
Hin und lesen!

Verwandte Beiträge dazu:
>>Geobasierte Kommunikation?
>>Marketingtrends 2010

Motor für profitables Wachstum

10. November 2005 · von Jörg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Vorgestern habe ich mir die „absatzwirtschaft“-Sonderausgabe zum deutschen Marketing-Tag 2006 beschafft. Im Blick (beim Durchblättern im Buchladen) hatte ich vor allem zwei Beiträge: „Drei Schritte zum ROI“ (es geht um den Marketing-ROI) von McKinsey und „What´s“ next? Welche Trends die Kommunikation demnächst prägen“. Ich hätte intensiver blättern sollen – vor dem Kauf. Denn die mich interessierenden Artikel enthielten wenig von Substanz. Die Kurzfassungen:

Kurzfassung 1: Drei Schritte zum ROI: Budgettransparenz herstellen, Sicherstellung effektiver / effizienter Budgetverwendung, Konsequente Umsetzung….
— Mir ist bewusst, dass die Implementierung von Marketingcontrolling wesentlich komplexer und schwieriger ist als man es auf wenigen Seiten darstellen kann. Allein, um mir ein McKi („Mäcki“)-Beitrag von geringer Praxis- und Theorierelevanz durchzulesen, bezahle ich nicht gerne 11,50 EUR. Die gibt es kostenlos on line. Und sind umfangreicher. MCKinsey Quarterly ist ja eigentlich auch ganz cool. Aber die Grafik habt Ihr Euch schön ausgedacht, die ist schon beeindruckend.

Kurzfassung 2: Welche Trends die Kommunikation demnächst prägen? Werbung schrumpft. Fernsehen steht „unter enormen Druck“. HDTV ist wichtig. Der demografische Wandel hat Folgen für die Medien.
That´s next? Nothing more?

Aber die Anschaffung hat sich dann doch gelohnt: Im Heft interessant war für mich vor allem der Artikel „CEOs nehmen das Marketing in die Pflicht“ (Autor: Dr. Wendelin Müller von Droege & Comp), weil darin über eine Studie von Droege & Comp berichtet wird, in der Erwartungen von CEOs an das Marketing und von Marketingverantwortlichen an das Marketing beleuchtet werden.
Die Ergebnisse haben es in sich: Denn in den meisten Fällen scheinen CEOs dem Marketing mehr Kompetenz, Einfluss im Hinblick auf Strategie, Produktentwicklung / Produktpolitik zugestehen zu wollen, als die Marketingverantwortlichen haben wollen. Wörtlich:

„Können wir von Unternehmensleitern, denen wir so gerne eine geringe Marketingaffinität zuschreiben, Erwartungen hinsichtlich eines integrierten Marketingmanagements erhoffen, wenn selbst der Marketer sich nur für eine Marketingfacette (gemeint ist die Kommunikation, Anm. d. Verf.) zuständig sieht?“

Das Ist eine rhetorische Frage, oder?