Schokoladenseiten
28. Juli 2010 · von Carina Waldhoff · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Das Thema „Corporate Blogs“ kam mir in den letzten Monaten etwas stiefmütterlich behandelt vor. Umso mehr freue ich mich, mal wieder über positive Erfahrungen mit einem offensichtlich gut durchdachten und sorgsam gepflegten Blog-Projekt zu lesen, und zwar von der betreuenden Agentur: Tobias Spörer von Elbkind berichtet im PR-Blogger über die fast organische Entwicklung des Ritter Sport-Blogs. Glaubwürdig und überzeugend, sagt der Schokoladen Junkie (und verehrt einen Sonderpreis an Klaus Eck für den besten Disclaimer ever: „10 Kilo Schokolade zum Verteilen an Influencer“ – weißer Neid!)
Social Media Monitoring: Alles für die Tonne?
28. Juli 2010 · von Carina Waldhoff · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Selbstverständlich nicht. Aber gleich zwei Autoren teilten in letzter Zeit mein Unbehagen ob schöner, bunter, aber sinnfreier Monitoring-Dashboards für Social Media:
Jed Hallam (dessen Headline ich hier geklaut habe) prangert die Bequemlichkeit vieler Unternehmen an, sich inhaltlich mit dem, was sie messen, auseinanderzusetzen. Dann wird’s tatsächlich „absolutely pointless„.
Und MetricsMan Don Bartholomew gibt ein paar konkrete Beispiele für mögliche Kennzahlen und Messziele – selbstverständlich ist es ein unterschied, ob zum Beispiel das CRM in Social Media verbessert werden soll oder die Bekanntheit eines Produktes gesteigert werden soll.
Nur, um nicht falsch verstanden zu werden: Nichts spricht gegen eine gute Visualisierung von Ergebnissen, Dashboards, die den Verantwortlichen im Unternehmen „ihre“ Daten verdeutlichen. Aber die Tools müssen dies gewärleisten (Radian 6 zum Beispiel ermöglicht eine individuelle Gewichtung verschiedener Kennzahlen wie Anzahl der Kommentare etc.) und vor allem müssen Unternehmen und ihre Agenturen sie entsprechend füttern.
Form follows function, nicht umgekehrt.
Empfehlung: Web 2.0-Praxisleitfaden für Lern- und Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen
20. Juli 2010 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Eine wunderbare Publikation vom „Deutsches Netzwerk der E-learning Akteure e.V.“. Der Titel suggeriert zwar eine Fokussierung auf Lern- und Wissensmanagement, aber inhaltlich ist vieles verallgemeinerbar. Besonders gut gefallen mir die Kästen „Wie geht man vor?“, in denen nachvollziehbar Tipps für Konzeption und Umsetzung von internen und externen Social Media-Anwendungen vermittelt werden. Lesen, runterladen, verbreiten:
LERNET 2.0 Praxisleitfaden: Web 2.0 für Lern- u. Wissensmanagement in KMU
Buchtipp: „Wikimanagement“ von Ayelt Komus und Franziska Wauch
31. März 2010 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Untertitel: „Was Unternehmen von Social Software und Web 2.0 lernen können“
Kurzverdikt: Lesenswert
Dieses Buch gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil geht es um die Phänomene, die das Web 2.0 ausmachen. Neben der obligatorischen Darstellung unterschiedlicher Plattform-Arten, geht es schwerpunktmässig um Wikipedia und die dahinter liegenden Prinzipien. Zum Beispiel um die Funktionsweisen, Machtstrukturen, um Regen und die Themen Qualität, Vandalimus und Missbrauch.
Im zweiten Teil werden Organisationsansätze aus den Managementwissenschaften denen aus Wikipedia entgegengestellt und versucht, Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Die Bandbreite der Organisationsansätze reicht dabei vom Tailorismus bis hin zu systemischen Ansätzen. Nicht schwer vorzustellen, dass die Gemeinsamkeiten zwischen Web 2.0 und systemischen Ansätzen eher vorhanden sind….
Im dritten Teil schliesslich geht es um die Anwendungsfelder von Social Software in Unternehmen. Zum Beispiel beim Erstellen von Dokumentationen, beim Innovationsmanagement oder bei Change Prozessen.
Insgesamt ist das Buch sehr systematisch aufgebaut und bietet einen breiten Überblick über die theoretischen Vor- und Nachteile von Social Software im Unternehmenskontext – das, was gemeinhin unter Enterprise 2.0 gefasst wird.
Aber gerade da, wo es einigermaßen praxisrelevant werden sollte, finden sich vornehmlich die häufig zu lesenden Thesen zum Thema Enterprise 2.0, die sich um Komplexe wie Offenheit, Stakeholder Engagement usw. drehen. Das ist erst einmal nicht schlimm, aber eben sehr theoretisch. Es fehlt mir auch in diesem Buch dazu an Belegen, empirischen Belegen zu den Erfolgsfaktoren von E2.0-Einsätzen. An vielen Stellen scheint mir die fachliche Diskussion schon weiter als in diesem Buch beschrieben, gerade vor dem Hintergrund konkreter Projekte, die eben nicht selten auch mal nicht funktionieren.
Trotzdem lesenswert. Ich hoffe, daher sehr auf eine überarbeitete Auflage zum Werk.
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Whitepaper: Twitter & Co. im Unternehmen
21. Januar 2010 · von Carina Waldhoff · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Willms Buhse, Enterprise 2.0-Experte und Gründer von doubleyuu, hat just ein lesenswertes Whitepaper online gestellt: „Twitter Co. im Unternehmen – Höhere Produktivität durch Microblogging“ heißt das Werk, für das er aus seinem Erfahrungsschatz schöpfte. Unterstützt würde er dabei von Communardo, deren Microblogging-Service Communote wir selbst nutzen (und in Sachen Pressearbeit unterstützen).