Buchtipp: KonsumGuerilla von Birgit Richard und Alexander Ruhl (Hg.)
29. Oktober 2008 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner OK, wir sind auch drin:
Jörg Hoewner, Martina Seefeld (2008): Dialog in der professionellen Kommunikation – Social Media im Unternehmensalltag. In: Birgit Richard/ Alexander Ruhl (Hg.): KonsumGuerilla. Widerstand gegen Massenkultur? campus-Verlag, Frankfurt/ Main. S. 83-96.
Im Vergleich zu den anderen Beiträgen in diesem Band finde ich unseren Beitrag fast schon langweilig. 😉 Ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis (meine Favoriten): Prosumer, Smart Shopper, Crowdsourcing und Konsumguerilla: Ein Streifzug zur Einführung Birgit Richard, Alexander Ruhl, Harry Wolff Hier Download als Probekapitel! Konsum und die Ethnographie des Alltags: Eine fragwürdige Ästhetik der Dinge Hans Peter Hahn Konsuminnovationen durch Cultural Hacking: Das Beispiel Ikea-Hacking Franz Liebl Parasitäre Strategien Sabine Fabo Happy Prosumer? Do-it-Yourself or Die 2.0 Verena Kuni Guerilla in Hochkultur: Für eine Typologie des elitären Konsums Jörg van der Horst, Christoph Jacke Konsumguerilla im Museum? Die coolhunters:style Studie Birgit Richard
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Weitere InformationenWebinare zu Intranet 2.0 bzw. Einführung von Social Computing in Unternehmen
8. Oktober 2008 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Beide Themen hängen eng zusammen: Im einen Seminar (Intranet 2.0) geht es um Fallstudien und Beispiele zur Nutzung von Web2.0 in Intranets, im anderen geht es darum, wie man sie erfolgreich einfügt. Hier sind die Details:
Intranet 2.0: The future of intranets (a sneak preview), versprochen wird: „Learn the real numbers on what is being done (and not done), Case study examples from IBM, Cisco, BT, Sabre and others, Lessons learned and key recommendations for undertaking an Intranet 2.0 initiative“
Der Veranstalter Prescient ist Anbieter von Beratungsleistungen im E2.0-Bereich.
Mehr dazu und Anmeldung (Termin: 17.10., um 14.30 MESZ)
Key Strategies for Successful Enterprise Social Computing Deployments. Wir lernen: „Key strategies for social computing roll-out, Key features of a social networking solution, Demonstration of social networking & collaboration solution“
Veranstalter ist Newsgator, ein Anbieter von Enterprise-RSS-Lösungen.
Awareness: Internes Social Networking zentrales Thema bei Unternehmen
23. September 2008 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Der Enterprise2.0-Software-Anbieter Awareness hat seine Umfrage zur Enterprise2.0-Adoption wiederholt und bietet die zentralen Ergebnisse (gegen Registrierung) zum kostenlosten Download an.
Neben der erwartbaren Tatsache, dass sich E2.0 in Unternehmen verbreitert, finde ich zwei Dinge in dem 13-seitigen Report erwähnenswert:
1. Die meisten in Unternehmen geplanten Anwendungen in diesem Bereich sind nicht Wikis oder Blogs, sondern (interne) Social Networking Anwendungen. Gelbe Seiten war gestern, Facebook ist heute!
2. Zentraler Treiber, um die Akzeptanz und das Engagement bei den Mitarbeiter zu steigern, ist bei den meisten… Reputation und Enthusiasmus und Neugier schüren:
„The most common practices are leveraging participants’ points of enthusiasm and driving
them to related areas (37 percent) and highlighting members based on their activity within
the community (29 percent). By targeting this enthusiasm, companies can use it to its fullest
extent. Highlighting members allows them to receive recognition for their participation and
expertise. For some, taking the time out of their day to participate in a social networking
community is tedious and time consuming. Highlighting participants who offer constructive
comments and add value to the network also helps to promote positive use of the community,
instead of using it as a purely social mechanism.“
Leider sagt die Studie nichts darüber aus, wie lange die das schon so machen und was sonst an Motivatoren genutzt wird. Auf Dauer werden diese Motivatoren allein nur bei einigen Leuten verfangen…
Buchtipps: „Business Anthropology“ (Jordan) und „Grundlagen der Ethnomethodologie“ (Patzelt)
1. September 2008 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
In meinem Urlaub wollte ich mich mit dem Thema „Ethnographie in Unternehmen“ entspannen und habe daher zwei Standardwerke mitgenommen, die ich schon lange auf Halde liegen hatte: „Business Anthropology“ von Ann T. Jordan und Werner Patzelts „Grundlagen der Ethnomethodologie“.
„Business Anthropology“ bietet einen Einstieg darin, in welchen Bereichen der Wirtschaft anthropologische Methoden eingesetzt werden können: Marketingforschung und Konsumentenverhalten, Design und Innovation, Organisationsanthropologie. Alle Bereiche werden kurz behandelt und mit Beispielen hinterlegt. Was fehlt ist ein bisschen Tiefgang. Was auch fehlt ist (viel mehr) Stoff zu den angewandten Methoden. Eine gute Einführung das Buch. Mehr nicht. Für mich war nicht viel Neues drin.
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„Grundlagen der Ethnomethodologie“ bietet allein vom Umfang mehr (380 S.). Eingegangen wird hier auf „Die allgemeine ethnomethodologische Theorie“ (schon mal die Hälfte des Buches), 80 Seiten Empirie, der Rest behandelt die ethnomethodologische Politikanalyse. Ein tiefgehend-theoretisches Werk, in bester deutscher Wissenschaftstradition möglichst kompliziert vermittelt – Zielgruppe: Eher für den wissenschaftlichen Gebrauch. Das ist ok. Aber wer Hilfen sucht zum Thema organisatorische Kulturanalysen o.Ä. für den Berater-Bedarf, der wird hier nicht fündig. Die Zeiten sind vorbei, in denen ich Luhmann zur Bettlektüre vernascht habei. Inzwischen leide ich an internet-induziertem Attention deficit syndrome. Schade, irgendwie. Das Netz macht wohl doch dumm.
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„Silos“ in Unternehmen und Unternehmenskommunikation im Web 2.0
15. Juli 2008 · von Jörg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · 4 Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Nehmen wir an: Ein Unternehmen schafft es, sich aufzustellen, dass die Kommunikationsabteilung ein Stück Kontrolle aufgibt und Mitarbeiter bloggen, Wikis aufsetzen und sozial netzwerkeln lässt. Und nehmen wir an, dass das im Rahmen einer Social Media Governance abläuft, sich die Mitarbeiter an gewisse Regeln halten, usw.. Dann hat man schon ein ziemliches Stück Weg zurückgelegt. Aber:
Wie kann sichergestellt werden, dass die einzelnen Aktivitäten nicht gegeneinander laufen, dass Synergien genutzt werden, dass voneinander gelernt werden kann, etc.. Diese sehr berechtigte Frage stellt Michael Brito (ConversationsMatter) in „The Impact of Organizational Silos on Social Media„. Er beschreibt aus persönlichen Einsichten bei Yahoo oder Hewlett Packard, wie schnell der Überblick über verschiedene Aktivitäten einzelner Abteilungen verloren geht, mit der Folge, (hier zitiert Brito Tom Agan und Scott Siff):
„The results are generally easy to see—as the organization proclaims different messages, based on different strategies, from its various groups and functions. Public relations, advertising, executive speechwriters, sales, and investor relations each tend to create messages that address their respective audiences, but they generally fail to take the extra step and marry them with common themes that best reflect the value and essence of the business in its totality.
The result is that companies rarely speak with one coherent voice. And the consistency of the brand—one of the key drivers of value—is undermined.
And marketing, charged with developing and executing coherent positioning and communications, ends up spending an enormous amount of time struggling against the cacophony of voices within its own company, often begging and pleading with others to get into line.“
Man stelle sich vor, ein Unternehmen wie IBM mit ca. 10.000 Blogs, Aktivitäten in Social Networks, Second Life und Co.. Aber auch bei kleineren Unternehmen: Wie kann man da eine Konsistenz sicherstellen? Oder soll man das gleich sein lassen?
Brito plädiert dafür, erst einmal „interne Online-Konversationen“ zu haben, bevor man sich in die Welt „da draußen“ wagt. In den Kommentaren zum Post werden technische Lösungen vorgeschlagen (Wikis z.B.). Ja und Ja. Wikis und andere Mittel können sicherlich da helfen, um den Überblick zu behalten und mitzubekommen, was andere wo mit welchen Mitteln anstellen. Und eine interne „Konversation“ um Ziele und Kernbotschaften ist ebenfalls wichtig. Aber es befriedigt mich noch nicht wirklich. Let´s think about it.
Anmerkung zum Thema „technische Lösungen“: Hier kann ich mir Themenkanäle a la Rooms@Friendfeed sehr gut vorstellen, also wo Nutzer verfolgen können, was ihre Kollegen zu einem ähnlich gelagerten Thema bookmarken, posten – kurzum – anstellen.
