Studie: Social Media as an innovative element in health education
27. August 2014 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Im Rahmen eines Pilotprojektes für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) haben wir gemeinsam mit Com.x die Einsatzmöglichkeiten und die Akzeptanz und Rezeption von Social Media-Kommunikationsangeboten in der gesundheitlichen Aufklärung evaluiert. Das Projekt lief über zwei Jahre und nähert sich nun (leider) dem Ende zu. Daher gibt es hier auf der Website der „German Online Research 2014“ erste veröffentlichte Ergebnisse (auf Englisch). Mehr Infos folgen.
Licht und Schatten: Wearables stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen
5. Juni 2014 · von Diana Diroll-Biergans · 7 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar
Viel Wirbel gibt es zurzeit um Google Glass: Die innovative Datenbrille zählt aktuell zu den Top-Themen in den Medien. Dabei ist das Brillenwunder nur ein Beispiel für die vielen Formen tragbarer Computertechnologie mit Internetanschluss. Die sogenannten „Wearables“ verändern unser Leben und eröffnen bisher unbekannte Möglichkeiten in Kommunikation und Marketing. Welche Chancen und Risiken durch die neuen Technologien entstehen können, hat K12 zusammen mit LICHTE Rechtsanwälte und der Kommunikationsagentur navos in einem White Paper aufgezeigt: „Wenn die Brille zur Waffe wird. Chancen und Risiken von Wearable Computing in der Kommunikation.“ Warum Wearables aus juristischer Sicht eine besondere Herausforderung für Unternehmen darstellen, erklärt Dr. Oliver Schäfer, Experte für Urheber-, Medien- und IT-Recht von LICHTE Rechtsanwälte, im Interview.
Herr Dr. Schäfer, Wearables werfen ganz neue Fragen auf, zum Beispiel in punkto Datensicherheit. Bedeutet das, wir brauchen neue Gesetze?Dr. O. Schäfer: Nein, denn durch Wearables ergeben sich keine grundlegend neuen rechtlichen Probleme. Letztendlich geht es dabei um Ansprüche, für die es bereits rechtliche Regelungen gibt: Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Rechte am eigenen Bild oder das Urheberrecht. Auch andere neue Technologiethemen, wie etwa Domains, ließen sich bisher – jedenfalls im Zivilrecht – recht gut in die bestehenden Gesetze integrieren.
Welche Probleme kommen dann auf uns zu?
Dr. O. Schäfer: Wearables fordern immer komplexere Ansätze, um rechtliche Normen durchzusetzen. So ist es zum Beispiel jederzeit möglich, dass ich über die Straße gehe und mich ein vollkommen Unbekannter mit Google Glass filmt und die Aufnahmen von mir weiterverwendet. Teilweise bemerke ich gar nicht, dass ich gerade gefilmt werde – das ist ein großes Problem. Im Grunde genommen werden meine Persönlichkeitsrechte verletzt. Aber um meine Rechte einzufordern, müsste ich erst einmal wissen, dass es passiert. Was die Sache zusätzlich verkompliziert: Die Grenzen zwischen privater und geschäftlicher Nutzung verschwimmen.
Inwiefern?
Dr. O. Schäfer: Es ist faktisch ein großer Unterschied, ob mich das Kamerateam eines Fernsehsenders oder ein Unbekannter filmt. Im ersten Fall bin ich mir der Aufnahmesituation bewusst und kenne den konkreten Ansprechpartner, gegen den ich meine Ansprüche durchsetzen kann, wenn meine Rechte verletzt werden sollten. Bei einer Aufnahme durch Google Glass im Vorbeigehen geht das nicht, da ich gar nicht weiß, ob ich gefilmt werde, wer mich gerade filmt und wofür derjenige die Aufnahmen von mir verwendet. Wearables selbst unterscheiden nicht zwischen Dienst und Freizeit des Trägers, so dass Daten und Bilder in beiden Situationen erfasst werden können. Für den Träger und sein Gegenüber kann diese Grenze bei der Datenerfassung ebenfalls nicht mehr trennscharf gezogen werden.
Wie können Unternehmen sich auf diese Situation vorbereiten?
Dr. O. Schäfer: Unternehmen sollten überlegen, welche Interessen und welches Schutzbedürfnis sie haben und wie sie diese intern und extern rechtlich und tatsächlich umsetzen können. Um eine passende Lösung zu finden, müssen sich Firmen bewusstmachen, welche Risiken ihnen drohen und was die Folgen wären, wenn sie ihre Rechte nicht schützen würden.
Welche Risiken können das sein?
Dr. O. Schäfer: Zum Beispiel, dass geheime Industrieanlagen fotografiert und veröffentlicht werden oder dass andere Betriebsgeheimnisse veröffentlicht oder weitergegeben werden. In solchen Fällen sind Fotoapparate oder Mobiltelefone mit Kamera ohnehin meist auf dem Betriebsgelände verboten. Wenn Mitarbeiter sich nicht an das Verbot halten, drohen ihnen Sanktionen. Bei Besuchern kann sich der Werkschutz darum kümmern, unerwünschte Geräte einzusammeln. Aber schwierig wird es, wenn ein Journalist zur Betriebsbesichtigung Google Glass mit Sehstärke trägt. Ihn einfach nach Hause zu schicken, ist da natürlich keine Lösung. Für Fragen wie diese brauchen Unternehmen Regelungen.
Welche Themen sind außerdem relevant?
Dr. O. Schäfer: Generell der Schutz von Daten oder Inhalten. Zum Beispiel sind Unternehmen dazu verpflichtet, personenbezogene Mitarbeiter- und Bewerberdaten zu schützen. Oder wenn es darum geht, die Inhalte einer internen Besprechung geheim zu halten. Auch große Veranstaltungen, gerade im kulturellen Bereich, können zum Problem werden. Wenn über 1.000 Menschen zusammenkommen, ist es schwer durchzusetzen, dass keine Aufnahmen gemacht und verbreitet werden. Ebenfalls ist zu klären, wie Unternehmen mit personenbezogenen Daten umgehen, die ihre Mitarbeiter mit dienstlich verwendeten Wearables erfasst haben.
Welche Auswirkung hat der Einsatz von Wearables zum Beispiel bei Marketing-Aktionen?
Dr. O. Schäfer: Im Grunde genommen gibt es keinen Unterschied, ob man bei einer Foto-Aktion ein Bild einsendet, das mit Google Glass oder mit einer herkömmlichen Kamera gemacht wurde. Rechtlich gesehen kommt es nicht darauf an, womit etwas aufgenommen wurde, sondern ob der Fotografierte damit einverstanden ist. Nach dem Persönlichkeitsrecht kann jeder selbst bestimmen, ob Bilder von ihm veröffentlicht werden. Das betrifft auch das Urheberrecht. Für beides gibt es natürlich Ausnahmen, aber an diese Vorgabe müssen sich Unternehmen halten und gegebenenfalls Aufklärung betreiben und Einwilligungen einholen.
Wir haben jetzt über die Probleme gesprochen, die Wearables mit sich bringen. Können Unternehmen von dieser Technologie auch profitieren?
Dr. O. Schäfer: Wearables bieten viele Funktionen, die für Unternehmen interessant sind. So sind die über Wearables erfassten Gesundheitswerte für Krankenversicherungen sicherlich höchst aufschlussreich. KFZ-Versicherungen bieten schon Tarife an, bei denen Versicherte ihren Fahrstil per GPS überwachen lassen. Wer besonders sicher fährt, wird etwa mit einen Monat Versicherungsschutz gratis belohnt. Und GPS-Sender und Mobiltelefone können im Ernstfall Leben retten, indem sie zum Beispiel bei einem Chemieunfall anzeigen, ob sich noch Personen in dem Gebäude befinden. Auch Einsatzkräfte können im Rettungsfall damit besser überwacht und gesichert werden. Bildübertragende Geräte wie Google Glass bieten auch bei der Fernwartung von Anlagen große Einsparpotentiale, weil nicht immer ein Experte vor Ort sein muss. Dabei sollte man sich natürlich immer im Klaren darüber sein, wer alles auf die übertragenen Daten Zugriff hat. Gerade kostenlose cloudbasierte Dienste stellen Unternehmen vor ernsthafte Sicherheitsprobleme.
Der richtige Websiteaufbau: Regeln für eine kommunikationsstarke Website – Eine (kleine) Einleitung
3. Juni 2014 · von Jörg Hoewner · 7 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Unter Mitarbeit von Florentin Zumbusch.
Die Startseite einer Website – die „Homepage“ – ist DAS Einstiegstor für die meisten Nutzer, denn über 90% der Nutzer gelangen über die Startseite auf die Inhalte. Sie ist somit die wichtigste Seite in Ihrer gesamten Onlinekommunikation. Aus Nutzersicht muss die Startseite die folgenden Fragen beantworten:
- Finde ich hier die Informationen, nach denen ich suche? Wenn ja, wo?
- Wer ist der Absender? Sind die Informationen glaubwürdig, die ich hier finde?
- Gibt es hier neue Informationen, die ich noch nicht kenne?
Die Entscheidung, ob ein Besucher die Nutzung abbricht, wird innerhalb weniger Sekunden getroffen. Dabei werden Text- und Bildelemente als Indizien genommen, ob eine Website „passt“ und Nutzen verspricht. Insofern muss der Gesamteindruck aus Menübegriffen, Überschriften, Anlesern, Bebilderung und Illustrationen schnell erfassen lassen, was sich inhaltlich auf der Seite verbirgt. Ein kleiner Selbsttest hilft Ihnen dabei, das zu beurteilen: Halten Sie mit einer Hand Ihr Logo auf dem Bildschirm verdeckt und versuchen Sie dann anhand der übrigen Elemente einzuschätzen, ob ein Nutzer Zweck und Inhalt Ihrer Website einschätzen könnte.
Einfache Regeln
Eine grundlegende Qualität Ihrer Website ist mit folgenden einfachen Regeln gewährleistet:
- Für den Besucher ihrer Website müssen sie über das Logo Ihrer Firma und einem entsprechenden Kurztext oder Claim erkennbar sein.
- Überschriften und Anleser sollten den darunter liegenden Inhalt beschreiben; vermeiden Sie daher wenig aussagekräftige Überschriften. Kleine Grafiken oder Icons können das Suchen und Finden der gewünschten Informationen erleichtern.
- Durch klare Informationen und das Vermeiden von unnötigen Fremdwörtern fühlt sich der Nutzer Ihrer Website wohl. Er kann leichter mehr über Sie und Ihre Produkte oder Angebote erfahren. Ebenfalls sollte auf eine gute Lesbarkeit der Schrift geachtet werden.
- Neuigkeiten, Nachrichten und neue Inhalte sollten auf der Startseite angekündigt und verlinkt werden, um Wiederholungsnutzer zur weiteren Recherche anzuregen.
- Bieten Sie außerdem eine Volltextsuchfunktion oder ein Stichwortverzeichnis an, über das Nutzer schnellen Zugriff auf darunter liegende Inhalte bekommen. Wichtig ist auch, dass bei nicht zutreffenden Suchvorschlägen Alternativen angezeigt werden, sonst wechselt der Suchende auf andere Websites.
Die Rolle der Navigation
Eine besondere Rolle innerhalb einer Website kommt den „Navigationselementen“ zu, die dem Nutzer dazu dienen, innerhalb der Website unterschiedliche Informationen bzw. Seiten aufzurufen. Web-Designer oder Web-Agenturen verwenden daher viel Zeit für diesen Aspekt.
Eine gute Navigation vermittelt dem Nutzer einen Überblick über die Gliederung und die darunter liegenden Inhalte und Services der Website. Sie gibt Hinweise auf die wichtigsten Fragen: Wo befinde ich mich innerhalb einer Website? Wie komme ich zurück zum Ausgangspunkt (in der Regel der Startseite)? Wie gelange ich zum gesuchten Inhalt, bzw. wo geht es weiter?
Einige Regeln dazu sind nützlich:
- Erfüllen Sie übliche Gebrauchsmuster oder Erwartungen: In westlich orientierten Ländern sind wesentliche Navigationselemente – die Hauptnavigation – links oder oben platziert. Die Untergliederung der Websites ist in der Regeln hierarchisch, es ist daher nicht falsch (wenn auch nicht besonders kreativ), sich daran zu orientieren, da Besucher auf Ihrer Website kein neues Muster kennenlernen möchten.
- Platzieren Sie auf den unterschiedlichen Seiten wichtige Elemente immer an der selben Stelle, um die Orientierung so zu erleichtern und verwenden Sie verständliche Navigationsbegriffe. Je intuitiver die Navigation durch ihre Seite, desto besser fühlt sich der Nutzer verstanden.
- Lassen Sie Navigationsleisten nicht zu lang werden. Maximal 7 Menübegriffe pro Ebene mag eine Küchenregel sein, aber sie ist psychologisch belegt. Kommt man damit nicht hin, kann man über die Gestaltung oder über eine Gruppierung Strukturen schaffen, die die 7er-Regel durchbrechen. Was auch hilft: Trennen Sie die inhaltliche Navigation (die Themen) von anderen Navigationspunkten (z.B. Kontakt, Über uns, Service in eine Gruppe, Impressum, Datenschutzhinweis etc. in die Fußzeile).
- Popups und Soundeinlagen können irritieren. Manchmal ist weniger mehr.
- Bieten Sie auf häufig abgerufene Inhalte Abkürzungen an, am besten auf der Homepage.
- Nutzen Sie auf Folgeseiten vorgesehene Flächen, z.B. die rechte Spalte, um auf verwandte Inhalte hinzuweisen, die mit dem Thema verwandt sind. Das motiviert Nutzer dazu, noch ein bisschen auf Ihrer Website zu bleiben.
- Illustrationen und Grafiken helfen immer den Inhalt zu veranschaulichen und dadurch verständlicher zu machen.
Responsiveness
Neben der besonderen Rolle der Startseite und der Navigation gibt es noch zwei grundlegende Themen, über die man sich Gedanken machen sollte. Zunehmend nutzen User das Web über Smartphones und Tablet-Geräten. Nicht immer ist jedoch eine Seite so umgesetzt, dass die Bedienung via Handy darauf möglich ist, weil z.B. bestimmte Elemente nicht korrekt angezeigt werden oder Links mit dem Finger schlecht anzuklicken sind. Hier gibt es Lösungen über eine eigens erstellte Mobilversion oder indem die Seite „responsiv“ umgesetzt wird, also so, dass sie sich vom Layout automatisch an das Gerät optimal anpasst, mit dem die Seite aufgerufen wird.
Give me your number
Eine andere, noch grundlegendere Frage ist die nach einer richtigen Internetadresse bzw. „Domain“, wie z.B. ihre-firma.de. Genauer gesagt, spricht man bei allem, was vor einem „.de“ oder einem „.com“ steht, von der Second-Level-Domain. Diese sollte möglichst kurz (je weniger Buchstaben, desto einfacher zu merken, denken Sie an bmw.de) und möglichst aussagekräftig sein. Gattungsbegriffe oder typische Suchbegriffe sind dabei optimal, einerseits, weil Suchmaschinen solche Adressen höher bewerten, andererseits, weil sie immer auch schon über die Adresse den richtigen Inhalt versprechen (z.B. ratgeber-websites.de).
Nicht immer schafft man es, beide Anforderungen miteinander zu kombinieren, häufig sind Adressen auch schon vergeben. Freie Internetdomains können Sie zum Beispiel bequem hier recherchieren, um so zu einer guten Lösung zu kommen:
Website-Entwicklung: Den Nutzer verstehen – Eine (kleine) Einleitung
28. Mai 2014 · von Jörg Hoewner · 6 Minuten Lesedauer · 2 Kommentare
- Auf eine Website kommen Nutzer entweder über Suchmaschinen (ca. 20-60% der Nutzer), über die Direkteinabe einer Adresse (z.B. firma.de) oder über Links in anderen Websites, das können Verzeichnisse sein, redaktionelle Beiträge, Enzyklopädien wie Wikipedia und – zunehmend wichtig – Empfehlungen in Social Media wie Facebook. Hierbei lassen sich verschiedene Anlässe unterscheiden:
- Bei „breiten“ Suchen – nach einem bestimmten Thema oder nach einem einzelnen Begriff – versuchen sich Nutzer einen Überblick zu verschaffen über ein Thema und Informationsquellen dazu. Sie suchen nach ersten Anhaltspunkten, um im nächsten Schritt die Recherche zu verfeinern. Und bleiben dann möglicherweise bei Angeboten, die sich in der Tiefe mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen.
- Nutzer, die einen Anbieter- oder Markennamen eingegeben haben, haben die ersten Schritte schon hinter sich. Sie wollen sich entweder gezielt über bestimmte Angebote informieren oder suchen Serviceinformationen.
- Was gibt es Neues? Wiederkehrende Nutzer informieren sich häufig darüber, welche neuen Inhalte auf einer Seite zu finden sind oder ob es zu einem Thema was Neues gibt.
- Manchmal wird auch nur ein Kontaktinformation, ein Ansprechpartner oder Adresse gesucht. Das Internet ist auch ein Adressbuch.
- Nicht immer suchen Nutzer übrigens gezielt nach Informationen, manchmal lassen sie sich auch mehr oder weniger treiben und folgen Empfehlungen bzw. Links und treffen manchmal so auf interessante Informationen. Das ist wichtig, denn auch solche zufälligen Treffer können gefördert werden.
Bei der Entwicklung einer Website wird ein Fehler besonders häufig gemacht: Es wird aus der Perspektive einer Organisation oder eines Unternehmens heraus gedacht, nicht aus der des Nutzers. Das führt zu weiteren Fehlern: Formulierungen, Überschriften, Menübezeichnungen erscheinen in Fachchinesisch und sind nicht verständlich. Die Struktur der Website mag Abteilungsstrukturen wiederspiegeln, aber sind dadurch aus Nutzersicht häufig nicht logisch.
Daher ist es wichtig, mehr darüber zu erfahren, wie der Nutzer denkt bzw. was ihn interessiert.
Wie erfahre ich mehr darüber, was Nutzer interessiert? Die folgenden Quellen können sehr nützlich sein:
- Nutzungsstatistiken (Web Metrics): Nutzungsstatistiken liegen eigentlich immer vor, fragen Sie Ihren Provider, Ihre IT oder Agentur danach. Wenn sie nicht vorliegt, sollten sie veranlassen, dass Nutzungsdaten gesammelt werden. Das ist meistens unaufwendig. Denn hier finden Sie Informationen, die besonders nützlich sind: Welche Begriffe geben Nutzer ein, bevor sie auf Ihrer Seite landen? Was sind die häufigst nachgefragten Inhalte? Welche anderen Websites haben Nutzer vorher gesucht? Läuft der Zugriff über ein Handy oder über einen PC? All das steht da drin!
- Google Trends: Dieses Werkzeug sagt Ihnen, nach welchen Begriffen Nutzer allgemein in Google suchen, welche Suchkombinationen genutzt werden, ob es saisonale Auffälligkeiten gibt oder regionale Unterschiede im Suchverhalten.
- E-mail und Kontaktanfragen: Wenn Sie Anfragen von Nutzern bekommen, lohnt es sich, genauer auf die Fragen zu schauen: Werden dort bestimmte Fragen / Themen wiederholt angesprochen?
- Nutzerbefragungen: Befragen Sie Nutzer über eine Onlineumfrage. Einfach einzusetzende Mittel wie Surveymonkey helfen schon weiter.
Was machen Sie aus den so gewonnenen Erkenntnissen, wenn Sie vor der Aufgabe stehen, Onlinekommunikationsmaßnahmen wie eine Website zu entwickeln? Sie können daraus diese Fragen und die dazugehörigen Antworten ableiten:
- Wen will ich erreichen? Welche Nutzergruppen lassen sich identifizieren?
- In welchen Nutzungssituationen bewegt sich der Nutzer? Welche Inhalte sind für ihn wichtig?
- Welche Inhalte kann ich anbieten? Gibt es Themen, die ich weiterentwickeln kann?
- Wo muss ich verlinkt und auffindbar sein, damit ich meine Nutzer erreiche?
Das Verständnis für den Nutzer muss Ausgangspunkt jeder Überlegung für die Entwicklung eines Web-Angebots sein.
Wie Sie Nutzungsstatistiken und andere Datenquellen interpretieren können, lernen Sie unter anderem im media workshop „Online-PR Evaluation“.
Workshop: Online-PR-Evaluation am 23.6.
20. Mai 2014 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar
Wer wissen will, wie man sinnvolle und messbare Ziele definiert, operationalisiert und Online-Kommunikations- und Social Media-PR-Maßnahmen evaluiert: Hier wird das Handwerkszeug vermittelt:
Am 23.6. in Hamburg im Rahmen der media workshops. Einen ganzen Tag lang geht es um diese Themen:
- Einführung in die Messbarkeit von Kommunikation
- Argumente für die Evaluation der Online-Medienarbeit
- Datenerhebung: Ziele definieren und messbar machen
- Auswertung: Quantität, Qualität, Bewertung und Interpretation
- Online-Nutzungsstatistiken: Interpretation
- Controlling einzelner Instrumente, wie Pressemeldungen, Newsletter, Corporate Website und soziale Netzwerke
- Evaluation von Social Media-Maßnahmen
Mehr Infos dazu bei den Media Workshops.
PS: Wer am 23.6. nicht kann: Am 10.12. gibt es den nächsten Termin, dann aber in Frankfurt neben Mainz (oder am Main oder so ähnlich).
