Digital & Online

Empfehlung: Web 2.0-Praxisleitfaden für Lern- und Wissensmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen

20. Juli 2010 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Eine wunderbare Publikation vom „Deutsches Netzwerk der E-learning Akteure e.V.“. Der Titel suggeriert zwar eine Fokussierung auf Lern- und Wissensmanagement, aber inhaltlich ist vieles verallgemeinerbar. Besonders gut gefallen mir die Kästen „Wie geht man vor?“, in denen nachvollziehbar Tipps für Konzeption und Umsetzung von internen und externen Social Media-Anwendungen vermittelt werden. Lesen, runterladen, verbreiten:
LERNET 2.0 Praxisleitfaden: Web 2.0 für Lern- u. Wissensmanagement in KMU

„Apps it yourself“ – Tools für iphone, ipad, augmented reality apps

19. Juli 2010 · von Joerg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Es hat ja nun doch einige Zeit gedauert bis endlich Tools angeboten werden, mit denen auch Nicht-Tekkies zumindest einfache Anwendungen für iPhone, andere Smartphones, sowie iPad entwickeln können. Während man für die iPhone-App-Entwicklung zumindest Kenntnisse der Programmiersprache C voraussetzen muss, benötigt man mit diesen Tools nur ein Konzept und eine Idee, Inhalte und eine vernünftige Gestaltung.

Doch eines vorab: Richtig innovative, coole, individuelle Anwendungen, die die Möglichkeiten der neuartigen Endgeräte ausnutzen, sind damit nicht möglich. Hier muss man dann doch wieder richtig programmieren. Aber für erste Gehversuche sind die Mittel auf jeden Fall einen Blick wert:

  • GameSalad (dank an Sofian für den Tipp) ist eine Software (99 US $), mit der man relativ easy eigene Casual Games entwickeln kann, d.h. Spiele im Arcade-Style. Mitgeliefert wird eine Entwicklungsumgebung, die stark an den Automator von Apple erinnert und mit der Verhaltensweisen z.B. von Objekten aufgrund physikalischer Eigenschaften (beschleunigen, fallen, kollidieren, etc.) definieren kann. Für kleine Marketing-Spielchen, die man sonst eher in Flash umsetzen würde, eine interessante Plattform.
  • Mit MagCloud lassen sich aus PDF-basierten Publikationen iPad-optimierte Publikationen erstellen. Aber erst mit den scheinbar geplanten multimedialen Featues lassen sich iPad-Magazine erstellen, die medienadäquat reizvoll sind. Mehr zu den Möglichkeiten, siehe ReadWriteWeb.
  • Hoppala! Jetzt komm ich. Nein, das ist kein Scherz, sondern eine Anwendung, mit der Nutzer mobil (also unterwegs und nicht am Desk-/Laptop) Inhalte für den Layar-Browser erstellen können. Den gibt es für iOS und Android. Das Demo (siehe Link) verspricht, dass die Software einfach zu bedienen ist.
  • E-Composer: Eine für alle, bzw. richtig vielversprechend klingt die Pressemeldung vom Fraunhofer ESK, die den E-Composer ankündigt: „Auf der IFA 2010 stellt die Fraunhofer ESK den E-Composer vor: Mit dem Editor erstellt man mobile Applikationen ohne zu programmieren. Text, Audio und Video werden mit einem Baukastensystem individuell zu einer Anwendung zusammen gestellt. Dabei können die vom Handy erfassten Sensordaten, z.B. der jeweilige Standort, in die App einbezogen werden. Der E-Composer generiert die eigene Applikation wahlweise in Flash oder HTML 5 und macht sie damit automatisch für alle gängigen Smartphones kompatibel.“ Man muss sich immer wundern, was aus dem Laden Fraunhofer für innovatives Zeug kommt. Ich will den E-Composer kaufen. Jetzt.

Social Media in Redaktionen angekommen

20. Juni 2010 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Der Medien-Trendmonitor von newsaktuell untersucht in regelmässigen Abständen unter anderem die Nutzung von neuen Medien durch Journalisten. Nachdem in den vergangenen Jahren die Akzeptanz des Web 2.0 im Journalismus eher verhalten war, diffundiert das Soziale Web nun auch in diese eher konservative Gruppe:

„Journalisten attestieren Social Media eine „hohe“ (47 Prozent) oder gar „sehr hohe“ Relevanz (acht Prozent) für die redaktionelle Arbeit. Trotzdem ist der Anteil der Skeptiker in den Redaktionen aber immer noch relativ hoch. Ein gutes Drittel schreibt Twitter, Facebook & Co eine „geringe“ (32 Prozent) oder sogar „gar keine“ (drei Prozent) Relevanz zu. Anders sieht es beim journalistischen Nachwuchs aus. Drei Viertel der Volontäre sagen, dass die sozialen Netzwerke eine „hohe“ oder sogar „sehr hohe“ Relevanz haben („hohe“ 53 Prozent; „sehr hohe“ 20 Prozent). Ähnlich sieht es erwartungsgemäß bei den Online-Redakteuren aus. Auch hier ist man überdurchschnittlich aufgeschlossen gegenüber Informationen aus dem Web 2.0. Doppelt so viele Web-Journalisten halten im Vergleich zur Gesamtheit die Relevanz von Social Media für „sehr hoch“ (16 Prozent). Am meisten setzen die deutschen Journalisten auf YouTube (38 Prozent), knapp dahinter folgen mit je 37 Prozent XING und Facebook. Twitter ist überraschenderweise nicht unter den Top Drei. Weniger als jeder Dritte zwitschert im Job oder recherchiert dort für Artikel und Beiträge (29 Prozent). In Bezug auf Twitter lohnt aber ein Blick auf die einzelnen Mediengattungen. Redakteure, die für Online und Multimedia arbeiten, setzen sich spürbar vom Durchschnitt ab. Sie arbeiten am meisten mit Twitter (56 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen bei dieser Gruppe Facebook mit 52 Prozent und XING mit 49 Prozent. Am wenigsten twittern Journalisten, die bei Zeitschriften arbeiten. Nur knapp jeder fünfte (19 Prozent) nutzt den Dienst mit dem blauen Vogel.“

Die Studie zum Anschauen:

Im Angebot: Workshops/ Vorträge zu „Social Media Controlling“, „Online-PR-Controlling“ und „Online-PR“

16. März 2010 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

An denen wir beteiligt sind, in nächster Zeit (bitte kommen!):

  • „Social Media Controlling: Herausforderungen und Lösungsansätze. Am 17.3.2010 in Düsseldorf.
    Mehr Infos dazu.
  • „Online-PR-Erfolgskontrolle“ für newsaktuell,am 5.5.2010 in Düsseldorf und am 19.10.2010 in Hamburg.