Tipps

Buchtipp: „Praxisbuch Web2.0“ von Vitaly Friedmann

10. Januar 2010 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Kurzverdikt: Sehr lesenswert. Das Buch von Vitaly Friedman bietet eine Tour durch alle möglichen konzeptionellen, technischen und gestalterischen Aspekte zur Entwicklung von Web2.0-Angeboten. Angereichert mit zahlreichen Screenshots, Quellcode-Beispielen, Photoshop-Anleitungen liegt der Schwerpunkt schon auf der Produktion von Web2.0-Angeboten: Typografie und Textgestaltung, Farbgestaltung, Navigation, Formulare, CSS-Einsatz, Ajax, Einsatz von Mashups und Mikroformate nehmen den größten Raum ein im mehr als 800 Seiten umfassende Werk. Daneben werden jedoch auch Themen angesprochen wie Web2.0 Publishing (Podcasts, Vidcasts, Wikis, Weblogs) oder die Designkultur im Web2.0. Insgesamt ein tolles Nachschlagewerk, in dem sehr viele Praxistipps untergebracht sind und von dem man sich konzeptionell inspirieren lassen kann.

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Noch’ne Liebeserklärung

6. Januar 2010 · von Carina Waldhoff · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Jetzt ist es also da, das Kulturhauptstadtjahr – auf allen Kanälen, seit einigen Tagen selbstverständlich (und richtig gut!) auch auf  Twitter.

Die Ruhrbarone stellen heute im Ruhrpiloten viele sehr lesenswerte Beiträge rund um Ruhr.2010 ein,  unter anderem die Bekenntnisse der Muschelschubserin. Sehr schön finde ich auch die Liebeserklärung von Jürgen Lodemann in der Welt auf seine alte Heimat.

Und ich kann nur sagen: Ich freu mich drauf. Sehr. Denn es wird Zeit, dass der Pott sein schräges, seit ewigen Zeiten hinfälliges Image los wird. Und ich habe dem Ruhrgebiet und den Menschen dort viel zu verdanken – so herzlich wie dort damals zum Studium bin ich nie wieder in einer Gegend empfangen worden (als Ostwestfälin – „Man muss ja nicht immer reden“ (Brand Eins Neuland) – ein echter Kulturschock), und bis heute nehme ich an den Entwicklungen dort lebhafter teil als an denen im „Großdorf an der Düssel“, in dem ich jetzt lebe (mea culpa).

Also: Hingehen, mitmachen, drüber reden, auch und gerade in Social Media. Und vielleicht bei allem Lokalpatriotismus auch mal selbstbewusst auf die beiden anderen Kulturhauptstädte Pécs und Istanbul hinweisen.

Gastbeitrag: Versicherungsbranche unterwegs mit neuen Formen der Online-Kommunikation

13. Dezember 2009 · von Joerg Hoewner · 5 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Von Stefan Raake

Mit der neuen Auflage der Studie Die Assekuranz im Internet folgt der AMC den Assekuranz-Sites auf ihren Wegen zu YouTube, es wird getwittert, von Azubis gebloggt und humorvolle Formate bereiten Vergnügen. Damit ist klar: Versicherungen dürfen auch Spaß machen und am Puls der Zeit operieren. Die Unternehmen trauen sich einiges – das belebt die Branche.

Bereits zum dreizehnten Mal analysiert und bewertet der AMC Assekuranz Marketing Circle (www.amc-forum.de) die Internet-Präsenzen der deutschen Assekuranz. In diesem Jahr wurden 125 Versicherungs-Websites kritisch unter die Lupe genommen. Ein wichtiges Ergebnis: Das Trendsetterpotenzial auf Versicherer-Websites hat deutlich zugenommen. Bei den Spitzenreitern haben sich Rich-Media-Formate durchgesetzt. Sound und Video erklären Produkte und Services, Moderatoren begrüßen die Nutzer auf der Website. Besonders innovative Konzepte werden in der Studie gesondert vorgestellt. Rund 100 Einzelkriterien bilden den Bewertungskatalog der Studie. Dabei werden die Bereiche Unternehmenspräsentation, Leistungsspektrum, Beratungs- und Serviceniveau, Einbindung der Vertriebskomponenten sowie Präsentation und Technik eines Auftritts genau analysiert. Für Versicherer liefert die Studie Die Assekuranz im Internet alljährlich wichtige Hinweise.

Die TopTen der 13. Auflage:

  1. DKV – Deutsche Krankenversicherung
  2. Allianz Versicherung
  3. Gothaer Versicherungen
  4. Cosmos Direkt
  5. Westfälische Provinzial
  6. ASSTEL
  7. Hannoversche Leben
  8. Barmenia Versicherungen
  9. Karstadt Quelle Versicherung
  10. Hamburg Mannheimer Versicherung

Mit der DKV hat sich ein neuer Spitzenreiter hervorgetan, mit der Westfälische Provinzial und Karstadt Quelle Versicherung finden sich zwei neue Unternehmen in der TopTen. Die Auftritte überzeugen durch ein gelungenes Gesamtkonzept und innovative Elemente. Und auch die „alten Hasen“ an der Spitze, wie Allianz und Gothaer, legen mit mulitmedialen Anwendungen – vor allem Produktvideos – nochmal einen oben drauf. Gerade bei erklärungbedürftigen Versicherungsprodukten sind Audio und Video hervorragend geeignet. Auch Barmenia, Hannoversche oder Cosmos Direkt testen die neuen Möglichkeiten. Die DKV ist Vorreiter bei Videoportraits ihrer Vertriebspartner. Jetzt kann sich der Interessent vor dem Termin einen Eindruck verschaffen und entscheiden, welcher Berater zu ihm passt.

Versicherungs-Websites müssen nicht zwangsläufig langweilig sein. Innovative und witzige Ansätze wie Fegefeuer.TV der Karstadt Quelle Versicherung oder Calamitates Medicorum – Der Leitfaden für Jungmediziner der Deutschen Ärzteversicherung sind ein echtes Vergnügen.

Seit gut drei Jahren verändert sich das Internet rasant. Die neuen sozialen Netzwerke verändern das Kommunikationsverhalten der Menschen schneller, als vielen von uns bewusst ist. Was früher beispielsweise über persönliches Networking initiiert wurde, kann jetzt über soziale Netzwerke wie Xing schneller und umfangreicher mit Hilfe des Internet realisiert werden. Typische Beispiele sind Anwendungen wie Wikis, Blogs, Foto- und Videoportale wie YouTube, Online-Netzwerke wie StudiVZ, aber auch Tauschbörsen und Preisvergleichsdienste oder Bewertungsportale wie Ciao. Soziale Netzwerke werden langfristig für fast jeden Menschen zum täglichen Kommunikations- und Informationswerkzeug, auf welches kontinuierlich von überall zugegriffen wird. Doch soziale Netzwerke sind nur eine Seite dieser Entwicklung. Die andere Seite sind die neuen multimedialen Möglichkeiten des Netzes. Rich-Media-Applikationen sind allerorten zu finden. Audio und Video sind inzwischen selbstverständlich, viele Unternehmen experimentieren mit Podcasts, Flash und mehr.

Wenn eine Versicherung im Netz präsent ist, definiert sie sich in der Regel immer noch zuerst über ihre Unternehmenswebsite. Hier soll der Traffic generiert werden und hier sollen die Nutzer möglichst Leads erzeugen – zum Beispiel eine Adresse hinterlassen für einen Beratungstermin oder eine Anfrage für einen Abschluss starten. Doch welche Bedeutung hat zukünftig der eigene Videokanal auf YouTube wie ihn beispielsweise die Central Krankenversicherung unter anbietet? Oder die Twitter-Aktivitäten der Asstel? Wie bewertet man die Videos zur Produkterläuterung der Barmenia im Vergleich zu denen der Hamburg-Mannheimer? Und welche Rolle werden künftig Microsites für bestimmte Services oder Erlebniswelten und Community-Angebote spielen? Für die Unternehmenskommunikation bedeutet dies, dass die Prozesse schneller und dynamischer werden. Informationen verbreiten sich online innerhalb von Stunden.

Obige Themen diskutieren wir im AMC seit gut drei Jahren unter anderem in den Arbeitskreisen. Bisher agieren die Versicherungen zurückhaltend, was soziale Medien betrifft. Und das ist sicherlich nicht die schlechteste Vorgehensweise. Denn Aktivitäten in diesem Bereich werden Einfluss auf die Identität, Kultur, Reputation und Infrastruktur in den Unternehmen haben. Kunden tauschen sich untereinander dezentral und ohne Rücksicht auf unternehmensinterne hierarchische Strukturen aus. Ein Widerspruch, der uns noch viele Jahre begleiten wird.

Die Studie kann per eMail (schubert@amc-forum.de) zu einem Preis von 875,- Euro zzgl. MwSt. bei Frau Désirée Schubert bestellt werden.

Aufgabe des AMC ist die Initiierung von Marketing-Gemeinschaftsprojekten für seine Mitglieder, über 60 deutsche Versicherungen.

Kontakt: AMC Assekuranz Marketing Circle, Stefan Raake, Münsterstr. 304, 40470 Düsseldorf, Telefon 0211 / 69 07 50 71, www.amc-forum.de.

Web2.0 noch nicht bei Nutzern angekommen

3. Dezember 2009 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Im Rahmen einer Nutzerumfrage unter Besuchern der Websites eines unserer Kunden, wollten wir wissen, welche Web2.0-Dienste die Leute wirklich nutzen. Komplett ausgefüllt haben den Fragebogen 1.680 Nutzer.

Man muss sagen, dass die Nutzer eher überdurchschnittlich alt sind verglichen mit der bundesdeutschen „Online-Bevölkerung“ insgesamt. Trotzdem: Außer Wikipedia, YouTube und Foren sind Web2.0 noch nicht so weit angekommen. Immerhin ist Twitter wird doch weitreichender genutzt als ich befürchtet habe.

Lesetipp: „Atlas der Globalisierung“ von LeMonde diplomatique

22. November 2009 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar

Die aktuelle Neuauflage des Kartenwerks hat an Umfang noch zugenommen und weckt auf über 200 Seiten mit sehr vielen Karten den Entdeckungstrieb. Der Themen sind da viele, die gestalterisch und inhaltlich sehr anschaulich aufbereitet werden: Klima, Umwelt, Handel, Arbeit, Geopolitik, Energie, Menschenrechte. Dabei wird viel auf Teilthemen eingegangen, wie die chinesischen Investitionen in Afrika, der Situation am kaspischen Meer oder das Thema Steueroasen. So erschliessen sich an die 100 Themen.

Nein, ich bin kein Globalisierungsgegner, nein ich stimme den Texten im Buch nicht immer zu (demnach sind sowieso immer und an allem der Neoliberalismus und die USA Schuld). Trotzdem eine Wissensfundgrube, die unsere täglichen Nachrichten in einen Kontext einordnen hilft.

Kurzverdikt: Must read.

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