Tipps

wie wir werbung wollen: rowohlt rocks!

3. November 2008 · von Carina Waldhoff · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autorin: Carina Waldhoff Da hat mich meine Medienlese-Lektüre doch glatt an den noch ungeschriebenen Blogeintrag erinnert, in dem ich mich vor Begeisterung vor dem Rowohlt’schen Ansatz in den Sand werfen wollte: Ich bin nämlich neulich über einen Banner auf SPON auf die Video-Lesung von Heinz Strunk’s „Zunge Europas“ geraten (ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich überhaupt das letzte Mal freiwillig auf Online-Werbung geclickt habe) und war absolut angetan – besser kann man Neuerscheinungen wirklich nicht an den lesenden Mann/die lesende Frau bringen: keine Blurb-Lobhudelei, kein weichgezeichnetes Porträt des Autors als junger Mann, sondern eine Leseprobe mit passendem Charme, also quasi gleich ein bisschen „Event“-Mehrwert-Gefühl obendrauf. Und das (solang man’s bei YouTube belässt) sicher im finanziell überschaubaren Rahmen.  Bitte weitermachen und nachahmen!

Buchtipp: KonsumGuerilla von Birgit Richard und Alexander Ruhl (Hg.)

29. Oktober 2008 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

OK, wir sind auch drin:

Jörg Hoewner, Martina Seefeld (2008): Dialog in der professionellen Kommunikation – Social Media im Unternehmensalltag. In: Birgit Richard/ Alexander Ruhl (Hg.): KonsumGuerilla. Widerstand gegen Massenkultur? campus-Verlag, Frankfurt/ Main. S. 83-96.

Im Vergleich zu den anderen Beiträgen in diesem Band finde ich unseren Beitrag fast schon langweilig. 😉

Ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis (meine Favoriten):

Prosumer, Smart Shopper, Crowdsourcing und Konsumguerilla:
Ein Streifzug zur Einführung
Birgit Richard, Alexander Ruhl, Harry Wolff

Hier Download als Probekapitel!

Konsum und die Ethnographie des Alltags:
Eine fragwürdige Ästhetik der Dinge
Hans Peter Hahn

Konsuminnovationen durch Cultural Hacking:
Das Beispiel Ikea-Hacking
Franz Liebl

Parasitäre Strategien
Sabine Fabo

Happy Prosumer? Do-it-Yourself or Die 2.0
Verena Kuni

Guerilla in Hochkultur: Für eine Typologie des elitären Konsums
Jörg van der Horst, Christoph Jacke

Konsumguerilla im Museum? Die coolhunters:style Studie
Birgit Richard

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Miki = Wiki und Magazin

23. Oktober 2008 · von Jörg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Nach langer Stressphase komme ich endlich mal wieder zum Schreiben.

Anlass? Aus irgendeinem Grunde wurde mir ein Magazin zugesendet: Das „Value Magazin“. Untertitel: „Kommunikation, Produktion, Technologie“. Ich wusste nicht viel damit anzufangen und habe darin geblättert, von Typografie bis Pantone reichen die Themen, schön auf Hochglanzpapier gedruckt. Hängen geblieben bin ich an einem mehrseitigen Artikel, in dem die Firma „Intellimedia“ mit ihrem Miki-Konzept vorgestellt wird:

„Verleger und Chefredakteur in einem sein, spontan und individuell publizieren, das bringt Spaß. Und viele neue Freunde. Darauf setzen Marc Frey und Ralf Greis, die Gründer der IntelliMedia AG. Ihre Idee: ein völlig neues Medienformat, das MIKI, soll eine innovative Onlineplattform bieten, damit jeder sein Magazin im Web zusammenstellen und veröffentlichen kann. Value Magazin stellt exklusiv das neue Konzept vor.“

Klingt interessant. Die Idee, kollaborativ und schwarmintelligent ein Onlinemagazin zu erstellen ist ja grundsätzlich nett. Schön gestaltet, mit Informationswert und unterhaltsam. Wikis sind eher dröge, Blogs zum Teil zu chronologisch und individuell oder gruppenkontrolliert.

Das Miki von Intellimedia bietet denn auch alle Tools, um mit wenigen Handgriffen, Texte zu erstellen, Bilder einzubinden, Webvideos und Audiofiles zu nutzen und das alles in ein Layout zu gießen. Die Oberfläche ist ansprechend und intuitiv, der Output in Form von Flash ist smooth und lädt schnell. Großformatige Bilder sind blitzschnell da und wirken…

ABER: Die Beispielergebnisse erinnern mich ein bisschen an die ersten Produktionen von Nicht-Gestaltern, die ein DTP-Programm in die Hand bekommen. Es fehlt halt das, was ein Magazin auch ausmacht: Das visuelle Erlebnis (ok, bei Gala mag das anders sein). Aber auch: In den Händen von Designern können damit gute Ergebnisse herauskommen.

Für die Nicht-Gestalter unter uns wären einige Themes (a la Apples Pages) nicht schlecht.

Und nun zur eigentlichen Frage: Haben ins Web gebrachte Magazine mit Blätterfunktion eine Zukunft? Bin skeptisch, lasse mich aber gerne überraschen. Die nächste Generation Online-Magazine sind gewiss mehr als ein Printmagazin ins Web gebracht plus Web2.0.

Film im Web ist nun auch mehr als RTL-Filmchen ins Web gebracht, sondern zeitigt so innovative Fusion-Plattformen wie Hobnox.com. Insofern muss das Thema noch neu gedacht werden. Oder habe ich was übersehen?

Das Produkt kann man sich auf http://1about.com anschauen.

Buchtipp: Webwissenschaft – Eine Einführung

9. Oktober 2008 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Autor: Jörg Hoewner

Als Lektüre empfehlen möchte ich dieses Buch nicht allein dadurch, dass einer der Beiträge darin von mir stammt (Im Spiel der Moden? Das Web in der Wirtschaft, die Wirtschaft im Web. In: Konrad Scherfer (Hg.): Webwissenschaft – Eine Einführung. Lt-Verlag, Berlin.S. 212-233.), sondern, weil es eine ganze Reihe von Beiträgen gibt, die z.T. neue Perspektiven auf Web-Themen eröffnen. Eine Auswahl:

  • Ist das Web ein Medium? (Konrad Scherfer)
  • „Diese Site wird nicht mehr gewartet“ – medienanalytische Perspektiven in den Medienwechseln (Rainer Leschke)
  • Emergente Öffentlichkeit? Bausteine zu einer Theorie der Weböffentlichkeit (Christoph Ernst)
  • Das ICH im Web – Auswirkungen virtueller Identitäten auf soziale Beziehungen (Helmut Volpers / Karin Wunder)
  • Technikgeschichte des Webs (Tom Alby)
  • Visuelles Denken im Interaktions- und Webdesign (Cyrus Khazaeli)
  • Das fotografische Bild im Web (Anja Bohnhof / Kolja Kracht)
  • Qualität im Web – Interdisziplinäre Website-Bewertung (David Kratz)
  • Das Web verändert den Journalismus – nicht nur online (Mercedes Bunz)
  • und sechs weitere Beiträge

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