Tipps

Fundstücke zu Change 2.0

11. Februar 2008 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner Zum Thema Einsatz von Social Software im Change Management und in anderen Lebenslagen gibt es einige frische und reichhaltige Quellen:

  • Der Lehrstuhl für Allgemeine BWL und Organisation hat eine Onlinebefragung durchgeführt zum Thema „Neue Medien im Change Management“, deren Ergebnisse bei Slideshare zur Verfügung gestellt werden. Anscheinend scheint man bei dem Thema Web2.0 + Change schon weiter als vermutet. (Danke an Frederik Tautz für den Studienhinweis!)
  • Studienbegleitend wurde das Blog Change 2.0 eingerichtet. Darin zu finden sind ausserdem weitere Leckerbissen, darunter insbesendere „Making Change Work“ von IBM (2007), worin es um die Einführung von Innovationen in Unternehmen geht.
  • Und mit Change News gibt es einen Change Management Podcast mit recht interessanten Beiträgen.

Wettbewerbsbeobachtung mit Rivalmap

8. Februar 2008 · von Joerg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Autor: Jörg Hoewner

Vor einem Jahr habe ich hoffnungsvoll über ein kostenloses Wettbewerbsbeobachtungstool Competitious gepostet („Hoffnungsvoll: Blog- und Wettbewerbermonitoring mit Competitious„). Seitdem habe ich regelmässig nachgeschaut, ob sich das Angebot in der Zwischenzeit verändert oder weiterentwickelt, doch leider ist da nicht viel passiert.

Nun hat der Anbieter ein neues Produkt entwickelt mit Namen „Rivalmap“. Es dient dazu, in Gruppenarbeit (neudeutsch: „kollaborativ“) Wettbewerbsinformationen in Form von Clippings (im Prinzip Links bzw. abgespeicherte Webseiten) zusammenzutragen, zu diskutieren und mit Hilfe von SWOT-Analysen und selbstdefinierten Kriterien zu bewerten.

Das ganze ist inzwischen sehr nutzerfreundlich gestaltet und scheint mir für kleinere und mittlere Unternehmen eine durchaus angemessene Lösung. Hauptkritikpunkt ist nach wie vor, dass in das Tool keine externen Informationsquellen automatisiert eingebunden werden können. Z.B. RSS-Feeds aus News-Aggregatoren, die etwas zu einem Wettbewerber sammeln, lassen sich nicht einbinden. Und das führt dazu, dass man bei der Arbeit mit diesem Tool viel Handarbeit anlegen muss. Dieses Feature muss unbedingt kommen.

Ansonsten gibt es die Basisfunktionen für bis zu drei Nutzern kostenlos. Insofern: Ausprobieren.

rivalmap.jpg

Mentales Update: Überzeugend präsentieren

5. Februar 2008 · von Carina Waldhoff · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autorin: Carina Waldhoff

Über die Kunst des überzeugenden Präsentierens gibt es Abhandlungen en masse – habe aber gerade ein schön kompaktes Mini-Tutorial auf Rohit Bhargavas Influential Marketing Blog gefunden: 9 Ways to stand out… konzentriert sich nämlich aufs Wesentliche, nämlich die Social Skills des Redners – es schadet nicht, daran zu erinnern, dass Dialog mit dem Publikum erfolgversprechender ist als „Frontalunterricht“ und sein Hinweis, nach der Präsentation unbedingt den Kontakt mit den Zuhörern zu suchen statt aus der Veranstaltung zu stürmen ist durchaus eine Erwähnung wert.

Ein persönlicher Favorit ist für mich – wie für alle – ähm, Skeptiker der ausschweifenden Präsentation – sein Hinweis „Ditch the bullet point“. Visuell präsentieren, Raum für eigene Gedanken lassen, dem Publikum Respekt zollen und in seiner Intelligenz ernst nehmen – eben wichtiger als die Reproduktion scheinbar unendlichen Wissens. Beachtenswert.

Nutzer beim Websitedesign einbinden: Wieder IBM

25. Januar 2008 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Da bin eher durch Zufall drauf gestossen: Bei IBM.com werden Nutzer eingeladen, Feedback zu alternativen Homepage-Design-Entwürfen zu geben (http://www.ibm.com/sandbox/homepage/version-a/ und http://www.ibm.com/sandbox/homepage/version-b/). Bedenkt man, wie politisch häufig Entscheidungen rund um die Vergabe von „Screenspace“ an Stakeholder PR, IR, Marketing usw. sind, ist das eine mutige Sache. Man beachte den Sandbox-Button in der linken unteren Ecke des Web-Designs.

IBM Sandbox

A vision of students today

25. Januar 2008 · von Carina Waldhoff · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autorin: Carina Waldhoff

Dieses Video kann ich nur allen empfehlen, die a. in Unternehmen mit Recruitment zu tun haben und irgendwie den Eindruck haben, dass „diese jungen Leute heutzutage“ irgendwie anders ticken als sie selbst, als sie frisch aus der Uni kamen (wobei das gar nicht wirklich lange her sein muss…) oder b. die Lebensumstände  einer Zielgruppe „Studierende“ genauer kennenlernen möchten. Keine Lobeshymne auf die schöne, neue Welt des Web 2.0, sondern ein eindrucksvoller Blick auf die Lebensrealität heutiger Studierender – dass Michael Wesch dieses Video mit Hilfe seiner Studenten in den USA und nicht hier gedreht hat, dürfte keinen großen Unterschied machen. Ansehen, nachdenken.

(Gefunden übrigens über Love it or change it, den Hamburger Blog von Alex Tscheulin und Ralf Appelt, die Web 2.0-Entwicklungen „in pädagogische Kontexte bringen“. Gute Sache!)