Buchtipp: The new rules of PR: How to create a press release strategy for reaching buyers directly von David Meerman Scott
28. Januar 2006 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Nicht direkt ein Buch, sondern ein 21-seitiges E-book über die Weiterentwicklung von Pressemitteilungen, wie wir sie bisher kannten. Nichts Revolutionäres, aber bedenkenswert:
- Pressemitteilungen werden natürlich auch von anderen Menschen als Journalisten gelesen im Web und das sollte man beim Verfassen berücksichtigen
- Wichtig ist daher, dass nicht nur Services (z.B. in Form von weiterführenden Links) angeboten werden, sondern Schlüsselbegriffe verwendet werden, die suchmaschinenkompatibel sind und die möglicherweise von Nutzern in Google etc. genutzt werden (Wie häufig sind Sie schon auf einer Pressemeldung gelandet, wenn Sie was gesucht haben?).
- „Drive people into the sales process with press releases.“
Beim letzten Punkt wäre ich sehr vorsichtig: Wichtig ist, dass man sowohl Journalisten als auch Nicht-Journalisten bedient. Zu hartes „Selling“ stößt bei Journalisten auf wenig Gegenliebe. Daher fasse ich das mal so zusammen und vereinfache:
- Verfasst Pressemitteilungen so, dass auch Leute im Web was damit anfangen können
- Weiterführende Links schaden nicht. Die Linkbeschreibungen sollten deskriptiv ausfallen.
- Beschäftigt Euch kurz mit Suchmaschinen-Rankingfaktoren (siehe Link unten). Ich behaupte, sie nützen auch der Pressemitteilung, denn wenn man einige Regeln befolgt, kommen sie auch dem Leser (nicht nur den Suchmaschinen) zugute:
- Headlines und Zwischenheadlines sagen dann was über den Inhalt aus – sind deskriptiv – und sind weniger „literarisch“ und „schön“, z.T. nichtssagend
- Benutzt Schlüsselbegriffe, aber übertreibt es nicht. Die 732. Wiederholung eines Buzzwords mögen Robots gar nicht, der Leser noch viel weniger.
- Schaut zu, dass auf Eure „PM“ verlinkt wird (aber nicht von „bösen“ Linkfarmen)
- Passt Meta-Tags an
Web 2.0 – Compilation
24. Januar 2006 · von Frederik Bernard · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Frederik Bernard | FBKB
Für alle, die sich einmal einen – zugegebenermaßen – technisch angehauchten Überblick über aktuelle Möglichkeiten und Konzepte für Web 2.0 informieren wollen, hat John Musser eine schicke Website ins Netz gestellt. Unter www.programmableweb.com findet der Besucher Beiträge und Links zu Themen wie RSS, Weblog, Ajax, XML-RPC und und und … Schön sind die zahlreichen Links auf die Web 2.0 Apis von diversen Anbietern … Also, für Freunde der gehobenen Programmierung – besuchenswert!
Web-Advertising wächst!
15. Januar 2006 · von Frederik Bernard · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Frederik Bernard | FBKB
Einer Studie der Credit Suisse First Boston (New York/USA) zufolge wird der amerikanische Online-Werbemarkt in den nächsten Jahren drastisch wachsen. In 2006 soll das Investitionsvolumen um satta 32% wachsen auf knapp 17 Milliarden Dollar! Die bisherigen Wachstumsprognosen von TNS media intelligence (lagen bei 21 Prozent und knapp 15 Milliarden Dollar) wurden damit deutlich nach oben korrigiert. Trendbereiter unter den Werbeformen bei dieser Entwicklung sind mit über 60% interaktive und/oder animierte Formate.
Buchtipp: Christian Belz (Hg.): Logbuch Direktmarketing. Vom Mailing zum Dialog-Marketing
10. Januar 2006 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Kurzverdikt: Lesenswert
Das von einem St.Gallener Autorenteam rund um Christian Belz verfasste Werk, gibt auf über 400 Seiten einen umfassenden und gut strukturierten Überblick über die Einbettung von Direkt- bzw. Dialogmarketing (DiMa) in das Marketing, über Konzepte, CRM, über die Basics von DiMa und das Outsourcing von DiMa. Es ist mit zahlreichen Fallbeispielen angereichert, trotzdem fehlt mir in dem Buch das eigentliche „Fleisch“, wenn es um operatives Direktmarketing geht: Also, welche Instrumente können eingesetzt werden? Welche Vorteile bietet dieses oder jenes Instrument gegenüber anderen? Welche Responseinstrumente lassen sich einsetzen, gibt es Benchmarks? Etc. Diese eher praktisch nutzbaren Fragen werden leider nicht oder nur sehr oberflächlich beantwortet. Daher wird der Anspruch des Buches nicht ganz eingelöst („Orientierung an Visionen sowie an konkreten Nutzenvorteilen für die Praxis“). Aber trotzdem lesenswert.
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Stakeholder-Einfluss messen: Ein Ansatz
7. Januar 2006 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Einen interessanten Ansatz, den Einfluss von Stakeholdern auf Themen, Marken, etc. zu messen, hat das britische Beratungsunternehmen Onalytica erarbeitet. Onalytica ist spezialisiert auf soziologische Netzwerkanalysen und hat dazu ein eigenes Set von Tools entwickelt:
Die Grundidee wurde übernommen von den Zitationsindizes, die man aus dem akademischen Bereich kennt. Kurz zusammengefasst besagen diese, dass diejenigen Wissenschaftler, die häufig zitiert werden, gleichzeitig die Einflussreicheren sind. Übertragen auf den nicht-akademischen Bereich wären also die häufiger zu einem Thema zitierten Stakeholder (z.B. Medien, einzelne Personen, NGOs, Mitarbeiter, Weblogs), die mit dem meisten Einfluss.
Onalytica wertet bei der Stakeholder-Analyse Internetquellen aus, was den ganzen Prozess erst handhabbar macht: Mittels eines Webcrawlers werden Keywörter, Zitate und Links von unterschiedlichsten Quellen erfasst und damit einer statistischen Analyse zugänglich gemacht. Das Ergebnis:
- Stakeholder (von denen man vielleicht noch gar nichts gewusst hat) werden identifiziert
- Deren Einfluss quantifiziert
- Beziehungen zwischen den Diskussionsteilnehmern werden mittels einer „Network Map“ visualisiert
So ergeben sich im Ergebnis neue Ansatzpunkte für die Kommunikationsarbeit: Auf welche Stakeholder konzentriere ich meine Ressourcen? Welche Stakeholder muss ich besonders intensiv beobachten? Etc.
Sicherlich ist die Methode nicht unkritisch: Auch die sog. Zitationsindizes sind ja nicht unumstritten. Auf der anderen Seite gibt es kaum Alternativen und die Methode ist immer noch valider als die damit konkurrierenden subjektiven (und unvollständigen) Einschätzungen von Kommunikationspraktikern darüber, wer nun wichtig / unwichtig bzw. beobachtenswert/nicht beobachtenwert ist.
Einige weiterführende Links zum Ansatz:
- Das Blog von Onalytica
- Das Whitepaper „Measuring the influence of stakeholders on an issue, cause, brand, institution, or company. “ (PDF; 1,1MB)
- Ein sehr interessantes Anwendungsbeispiel: Auf billinfluence dokumentiert Onalytica, welche Stakeholder Gesetzgebungsverfahren in Großbritannien beeinflussen.
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>>Reputationssysteme und Web 2.0 / Reputationsmessung on line