Digital & Online

Persona: Der Zielgruppe Gestalt geben

16. April 2013 · von Melanie Schwarz · 4 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar

Was würd´ ich als wer anderes wollen? Bzw. wie sieht eigentlich meine Zielgruppe aus? Die wohl berühmtesten Fragen in der Kommunikationsbranche. Dass es sich dabei gewöhnlich seltener um eine Gruppe handelt, sondern um verschiedene Personen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, ist bekannt. Dass diese Bedürfnisse in eine Art Gruppen-Trog zusammengepanscht werden, häufig die Realität. Zusammengebastelt aus Monitoring-Daten, entstehen adoleszente Männer mittleren Alters mit Vorliebe fürs Murmelspielen auf dem Tablet. Korrespondierend dazu: Karrierebewusste Omis mit Sympathie für Tokio Hotel und Leidenschaft fürs Stricken. Mischmasch. Abhelfen können sogenannte Personas. Weiterlesen →

Content Marketing Conference 2013: Links und Ideen

27. März 2013 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Als Besucher der Content Marketing Conference habe ich meine Tweets (Hashtag #contentmc) gleichzeitig als persönliche Reminder betrachtet und möchte Euch hiermit eine Auswahl von Tweets bereitstellen mit guten Content Marketing-Beispielen oder Tools – oder einfach nur Ideen. Den Export der Tweets kann man übrigens gut mit dem Tool twdocs regeln:

  • Coca-Cola: 70-20-10-Strategie. 70% Content für die Massen, 20% für Nischen, 10% Hochrisikocontent.
  • #thereturn : cooles Beispiel für Themensetting via Social Media / Content Marketing
  • Best practice f. Content Marketing: Mercedes-Benz Magazin: https://t.co/rOr8ERfBfd
  • Und wie ist die Verbindung zwischen dem Print-Magazin und mb!? http://t.co/hhnd9pzP7t (mb!)
  • Nun geht es um http://t.co/VnOkX1Enla (Krüger Leben)
  • Favorited tweet von @stephantsch:Media Budget wird mittlerweile durch Promoted Posts auf Facebook aufgefressen #Krügerleben
  • Thorsten Abeln: Redaktionsleitfaden und Themenplanung Grundlage für Content-Strategie.
  • Themenplanung: Vorlauf von 12-15 Wochen Erfahrungswert. THorsten Abeln auf #contentmc
  • Beispiel wird bereitgestelt. RT @stephantsch: Schriftliches Artikelbriefing (DINA4) Seite für externe Autoren als Erfolgsrezept #contentmc”
  • Tipp des Tages: Dark Patterns. UI patterns designed to trick users.  http://t.co/dLS2zsLp6e
  • Schönes Beispiel für CM: http://t.co/5C4uEwUR0f von Vaillant.
  • Interaktive Formate: 63% nehmen Teil, 2,2 Minuten Beschäftigung, 68% Leads, 22% Conversions. Auswertung von 482 Kampagnen.
  • Es wird behauptet, http://t.co/RQH5HpQ6Zz (Animoto.com) gäbe es nicht mehr? Hmm.
  • Noch n Verbreitungstipp: http://t.co/uki5yDVF9W (Pay per Tweet)
  • B2B Content Marketing Studie 2012 zum Download hier: http://t.co/SAR6DwpYBP
  • Gemeint war die Klickrate. Weg vom Beratersprech zu den Inhalten: 64% CTR durch Videoeinsatz bei Marks & Spencer!

Danach war das Netz weg und ich habe meine Notizen per Evernote erfassen müssen. 😉

Linkliste: Relevante Presseportale

21. März 2013 · von Philipp Nilgen · 3 Minuten Lesedauer · 4 Kommentare

Wenn man Pressemitteilungen im Zuge einer PR-Kampagne veröffentlichen möchte, steht man vor der Herausforderung, unter einer Vielzahl von Presseportalen eine Auswahl zu treffen. Um diese Auswahl ein wenig einzugrenzen, habe ich unsere Linkliste der deutschsprachigen Presseportale  aktualisiert. Wie in unserer vorigen Liste mit Presseportalen wird auch hier nach kostenlosen und kostenpflichtigen Presseportalen unterschieden. Die Bedeutung und Reichweite der Portale hängt von der Relevanz für die Zielgruppe sowie von der Länge der Marktpräsenz des Portals ab. (vgl. ADENION GmbH PR-Gateway.de Presseportalreport 2013)

Kostenpflichtige Portale

Bei den kostenpflichtigen Portalen variieren die Preise stark. Die Kosten zur Verbreitung eines einzelnen Textes (ohne Bild- oder Videodaten) liegen zwischen 60,- € und 360,- €.

Kostenlose Portale

Die Liste der kostenlosen Portale besteht aus Webseiten, mit denen wir bei K12 bereits erfolgreich gearbeitet haben, und aus dem Presseportalreport 2013 der ADENION GmbH. Hier wurden die Portale nach dem PageRank, dem Alexa Rank sowie dem Gründungsjahr aufgelistet.

Was alle Portale gemeinsam haben

Alle Portale werben mit hochqualifiziertem Service, enormen Reichweiten sowie einem Pool an Fachjournalisten, Redaktionen und Social Media-Plattformen, an die der Verteiler sendet. Allerdings ist es kaum überprüfbar, wer genau der Empfänger der Mitteilung sein wird. Es ist zwar möglich, die Themenkreise einzugrenzen, in den meisten Fällen jedoch nur grob. Von daher besteht die Gefahr, dass die eigene Nachricht viel an Wirkung verliert bzw. verpufft, wenn sie an nicht relevante Empfänger versendet wird.

Den eigentlichen Einfluss gewinnt die Mitteilung jedoch durch Suchmaschinen. Richtig verschlagwortet, kann diese auch direkt für Kunden und Interessenten relevant werden. Damit die veröffentlichten Texte ihre volle Wirkung entfalten, ist es besonders empfehlenswert, die Texte im Vorfeld nach SEO-Kriterien zu verfassen.

Wer bereits Erfahrungen mit den Portalen gemacht hat bzw. wer Ergänzungen hat, ist dazu eingeladen, die Kommentarfunktion unter dem Blogpost zu nutzen!

Warum ist RSS wichtig? Oder: Hat RSS eine Zukunft?

19. März 2013 · von Jörg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · 2 Kommentare

Letzte Woche hat es die Nachricht, dass Google den Google Reader einstellt, auf die Titelseiten vieler Leitmedien geschafft. Gleichzeitig wurden viele alternative Lösungen genannt, mit denen RSS Feeds gelesen werden können (siehe zum Beispiel diesen Beitrag in derstandard.at). Alles in Butter also?

Mitnichten. Dass gefühlt 95% aller RSS-Reader für Mobilgeräte einen Google Reader Account zur Synchronisierung voraussetzen, mag verschmerzbar und umgehbar zu sein. Aber mit Google hat RSS eben dem prominentesten Unterstützer verloren. Schon Apple hat beim letzten Update des Browsers Safari die RSS-Unterstützung zurückgefahren, also sind es schon zwei der Big Player im Web, die das Format nicht mehr pushen. Facebook ist sowieso außen vor. Ob Google Reader nur vorübergehend tot ist und via Google plus aufersteht, ist erst mal Kaffeesatzleserei. Ich kann das nicht nachvollziehen, warum sollte Google dann auf Tools hinweisen, mit denen die eigenen Feed-Adressen gerettet werden können?

Nun mag man einwenden, was die Aufregung soll, RSS sei sowieso nur ein Standard für eine Minderheit. Leider habe ich keine belastbaren Zahlen zur Nutzung oder Verbreitung gefunden. Ich glaube (!), dass RSS aktiv wirklich nur von einer Minderheit genutzt wird, aber dass die Mehrheit von dieser Nutzung profitiert. Inwiefern? Und:

Warum ist RSS wichtig?

  1. Weil man damit wunderbare Anwendungen bauen kann („Mash ups“), angefangen bei personalisierten Nachrichtenkanälen bis hin zu Monitoringlösungen. Davon profitieren viele Nutzer eher unbewusst, weil über RSS der Nachrichtenaustausch zwischen verschiedenen Plattformen einfach gehandhabt wird. Das steigert die Verfügbarkeit von Informationen, aber eher im Hintergrund. Voraussetzung dafür ist…
  2. …das RSS ein offener Standard ist. Das Protokoll ist offen, relativ flexibel und technisch stabil. Mit stabil meine ich, dass nicht dauernd die Regeln geändert werden: Kritiker von RSS argumentieren, dass die User inzwischen das Gros ihrer Nachrichten via Twitter und Facebook beziehen. Das mag so stimmen, gleichwohl ändern beide Player dauernd die Regeln, eher hin zu mehr Verschlossenheit, wie das Beispiel der zunehmenden Einschränkungen bei der Nutzung der Twitter-APIs zeigt. Will man sich wirklich auf diese Alternativen verlassen?
  3. Der praktische Nutzen ist groß, vor allem für Nutzer, die intensiv oder professionell mit Informationen aus dem Web umgehen und arbeiten müssen. Zum Beispiel, weil sich darüber Fachquellen wesentlich bequemer, übersichtlicher und „nichtflüchtiger“ als z.B. via Twitter beobachten lassen.

Ich persönlich würde den Niedergang von RSS sehr bedauern. Ich hoffe, dass andere wichtige Player wie WordPress & Co. die Unterstützung beibehalten.