Digital & Online

Whitepaper: Mobile Analytics

16. Juni 2009 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Web Analytics ist ein Thema, bei dem es laufend neue Entwicklungen gibt und bei dem viele Unternehmen noch weit hinter dem Gebotenen und dem Möglichen hinterherhinken. Bei zunehmender Mobile Internet-Nutzung stellt sich natürlich die Frage nach Mobile Analytics. Zwar gibt es bei Tools wie Google Analytics und etracker eigene Funktionen zum Messen mobiler Nutzung, aber insgesamt stehen wir hier doch noch sehr am Start, insbesondere, was das Kampagnentracking angeht. Ein sehr (!) lesbares Whitepaper dazu hat nun der Web Analytics-Anbieter Nedstat vorgelegt, in dem mit Vorurteilen zum Thema (z.B. „Mobile Analytics ist ungenau“) aufgeräumt wird. Mitverfasst hat das Whitepaper niemand Geringeres als Eric T.Peterson, Autor von „Web Site measurement hacks“ und Mitdenker zum Thema Social Media Measurement. Das Whitepaper kann gegen Registrierung kostenlos downgeloadet werden. Hinweis gefunden bei ibusiness.de.

Buchtipp: „Erfolg im Web: worauf es ankommt“

31. Mai 2009 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Untertitel: Tipps und Tricks der besten Webagenturen der Welt.

Autoren: Rob Ford/ Julius Wiedemann.

Kurzverdikt: Durchblätternswert. Aber nicht lesens-wert.

Der anspruchsvolle Titel hat mit sehr neugierig gemacht. Zusammengetragen werden sollen Tipps und Tricks zu unterschiedlichen Aspekten der Websiteentwicklung, die Themenbereiche untergliedern sich in „Interface & Design“, „Marketing  & Communication“, „Technology & Programming“, „Technical Advice“, „Content/ Content Management“, „E-commerce“. Jeder Bereich ist noch mal untergliedert, bei Technical Advice gibt es zum Beispiel Tipps zum Aliasing oder zu Sprachauswahl.

Zu jedem dieser Unterthemen gibt es ein ganz kurze Einführung und dann Do´s and Don´ts, die von Entwicklern, Designern und Konzeptionern zusammengestellt wurden. Daraufhin folgen jeweils einige Seiten Screenshots von Websites, bei denen der jeweilige Aspekt herausragend umgesetzt wurde.

Um es kurz zu machen:

  • Die Website-Beispiele sind hervorragend ausgewählt, schön auf Papier reproduziert und inspirierend. Eine Fundgrube für Ideen.
  • Den Textteil, insbesondere die Do´s and Dont´s kann man zu 95% in die Tonne kloppen. Papierverschwendung. Kostprobe: „Verstecken Sie das Suchfunktionsfeld nicht“ (Don´t: Suchfunktion) oder „Vergessen Sie nicht, auf Benutzerfreundlichkeit zu achten“ (Don´t: Webstandard & CSS).

Ok, nicht alle sind soo flach. Aber Überraschendes habe ich nicht gefunden.

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Beerdigt: Pleon Online Relations

31. Mai 2009 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 4 Kommentare

Letzten Freitag wurde der Online-Bereich von Pleon aufgelöst, die verbliebenen der vor wenigen Jahren noch 35 Mitarbeiter auf die „klassischen“ Kundenteams verteilt. Ein bisschen wehmütig werde ich da schon, obwohl ich seit inzwischen fünf Jahren da raus bin. Aber ich habe diesen Bereich lange mitentwickelt und hatte dort schöne und anregende Arbeitsjahre.

Zur Geschichte: KohtesKlewes (also jetzt Pleon) hat 1995 als erste PR-Agentur in Deutschland ein Onlineteam gegründet, war als erste deutsche PR-Agentur im Web aktiv, der Onlinebereich war zumindest in diesem Jahrzehnt durchgängig (zum Teil sehr) profitabel. Nun muss man sich fragen, wie und warum es zu dieser Entwicklung gekommen ist. Vielleicht ist Pleon auch hier anderen voraus (wie damals)? Während andere Agenturen ihre Online- und Web2.0-Aktivitäten ausbauen? Hmm, dazu schreibe ich jetzt nichts.

1a-Tauchgang: Social Media Marketing

29. April 2009 · von Carina Waldhoff · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Jeremiah Owyang hat auf seinem Blog ein Storyboard zu Social Media Marketing erstellt, in dem er das komplexe Geschehen in und die Industrie um Social Media mit dem Ökosystem „Riff“ gleichsetzt. Während der Zugang zu dieser Parabel nicht allen Betrachtern leicht fallen dürfte (bei mir hat er damit ganz leichtes Spiel ;-), ist es dennoch interessant zu sehen, wie intensiv sich z.B. die Kommentatoren damit auseinandergesetzt haben. Sehr schön finde ich die Erklärung, wie es zur Assoziation von Agenturen und Seesternen kam:

„Starfish are usually hunters able to hunt prey that is much larger than its mouth would seem to allow. Agencies and consultants can usually take on clients who are much larger in size than the agency or a one-person consultant. They are able to regenerate lost arms, just as an agency might bring in new staff or start new departments/niche offerings/verticals.“

Nice job!

Social Media Governance: Richtlinien für twitternde/ bloggende Mitarbeiter

27. April 2009 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Auf diese exzellente Liste von „Social Media Policies“ bin ich heute bei Laurel Papworth gestoßen:

„Enterprise: List of 40 Social Media Staff Guidelines“

Schön finde ich den Hinweis: „Anyway, you could just read ONE – IBM’s (love the “don’t forget your day job”) OR you can read all these:“, worauf die 40 anderen Beispiele folgen…

Das „Air Force Assessment“ (die Grafik findet sich ebenfalls in Laurels Post) ist eigentlich gar nicht so schlecht und durchaus auf Unternehmensbedürfnisse übertragbar.