Digital & Online

White papers zu Social Interaction Design und Enterprise 2.0 (Stichwort: SuiteTwo)

24. April 2007 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

  • Schon was älter:  Die „Social Interaction Design White Papers“ von Gravity. 76 Seiten Inspiration für alle, die Online Communities oder Web2.0-Anwendungen auf ihrer To-do-Liste stehen haben.
  • Für SuiteTwo-Interessenten, der Enterprise2.0-Anwendung von Intel, gibt es für eine Registrierung schicke Downloads:
    • Ergebnisse einer Forrester-Umfrage unter CIOs zu Web2.0
    • Auszug aus dem Buch „Wikinomics“
    • Whitepaper zu Enterprise 2.0
    • Interview mitDon Tapscott
    • und natürlich das SuiteTwo-Starter-Kit
    Wenn man Lust hat, kann man für 9.995 EUR auch das ganze Paket inkl. Server-Hard- und Software ordern.

Social Media Newsroom Template

2. April 2007 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Shift Communications führt das Konzept der Social Media News Release weiter und entwirft einen Vorschlag zum Social Media Newsroom, quasi der Social-Variante des Pressebereichs einer Website.

Es sind einige ganz nette Ideen drin, wie z.B.

  • Links auf unternehmensrelevante delicious-Tags
  • Verwendung von RSS-Feeds für alle möglichen häufig aktualisierten Inhalte (wie das z.B. Sun Microsystems jetzt schon macht)
  • Verweis auf Kontaktmöglichkeiten via Instant Messaging, LinkedIn (das Xing-Pendant in den USA)
  • Tag Cloud
  • Verarbeitungsmöglichkeiten für Pressemitteilungen via Technorati etc..

Was man am Beispiel auch schön sieht, ist, dass es noch nicht wirklich Standards gibt für die Social Media-Weiterverarbeitung. Ok, Technorati und delicious sind in ihrem Bereich führend, aber deswegen alle anderen Services ignorieren? Wie ist das z.B. mit Digg.com? Wo zieht man die Grenze?

Umgekehrt führt die Formatvielfalt eben zu unübersichtlichen (irgendwann unnutzbaren), bunten Oberflächen mit 700 Icons für 700 unterschiedliche Services – angedeutet in der Kontaktecke, wo sich für alle möglichen Kommunikationsservices von Skype bis AOL IM jeweils ein Icon befindet.

Idee, jemand?

Verwandte Beiträge dazu:

>>Edelman auch auf Pressemitteilung 2.0: Die Social Media News Release… bzw. StoryCrafter
>>Conosco: Erste Pressemitteilung 2.0 on line
>>Die Zukunft der Pressemitteilung? Press release 2.0

Paper von Olaf Nitz: Blogger Relations – Neue Aufgaben für die Unternehmenskommunikation

1. April 2007 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar

Autor: Jörg Hoewner

Olaf Nitz („Social Software und so“) hat seine Diplomarbeit zu einem sehr lesbaren, interessanten Paper zum Thema „Blogger Relations“ komprimiert. Das 14-seitige PDF lässt sich hier downloaden.

„Die Hauptaussage: Es ergeben sich durch Blogs neue Aufgaben für die Unternehmenskommunikation, die in drei Kategorien zusammengefasst werden können.“ Die Kategorien sind gleichzeitig die Gliederung für das Paper:

  1. „Zuhören: Durch Blog Monitoring erfahren, was die Blogosphäre zu sagen hat
  2. Verstehen: Durch Analyse Blogs und Blogger bewerten können
  3. Handeln: Blogger Relations Strategien“

Laden. Lesen.

Social Media Analyse: Große Unternehmen und Social Bookmarking zur Marktforschung

2. März 2007 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Wir haben heute die Ergebnisse eines Social Media-Monitoring und einer daraus abgeleiteten Themenanalyse einem Kunden vorgestellt (ein DAX-Unternehmen). Unsere Ansprechpartner kommen aus dem Marketing und sind stark in Kommunikationsprozesse und -kampagnen eingebunden. Was mich überrascht hat:

  •  Das Thema Social Media steht noch nicht wirklich auf der Agenda, zumindest im Marketing hat man sich noch nicht viel damit beschäftigt.
  • Ob sich die PR- oder eine Research-Abteilung damit beschäftigt oder ob es ein institutionalisiertes Monitoring gibt, ist nicht bekannt. Umkehrschluss: Wenn es Leute gibt, die sich damit beschäftigen, kommunizieren sie es schlecht nach innen.
  • Gleichwohl gibt es in der Blogosphäre eine hohe Aufmerksamkeit für das Unternehmen. Offensichtlich existiert hier ein blinder (zumindest unterbelichteter) Fleck.

In diesem Zusammenhang haben wir eine inhaltliche Auswertung von Social Bookmarks durchgeführt. Was dabei herauskam, war sicherlich interessant und hilft bei der Entwicklung von Ideen von Themen oder Serviceleistungen. Auf der anderen Seite würde ich das Potential von Social Bookmarks für die Marktforschung nicht überbewerten (so wie es hier Jeremiah Owyang macht), es steckt einfach nicht so viel drin.

Expertenrunde „Zukunft Online-PR“ in Dieburg (Bericht, Teil 3): Social Software bei Edelman

8. Februar 2007 · von Jörg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Verwendung von Social Software bei Edelman (Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach von Edelman PR)

  • Wolfgang L.-R. startet mit einer Ankündigung einer Replik auf Robert Basics Themen. 😉 Bin gespannt.
  • Vorstellung des Konzepts „Online Conversations“
  • Ausgangspunkt: Richard Edelman hat irgendwann vor zwei Jahren angefangen zu bloggen; er war es auch, der das Thema vorangetrieben und ein entsprechendes Team gebildet hat! (Anm: Hier sieht man wieder einmal, dass treibende Personen geben muss…)
  • PR 1.0 = PR ohne (bzw. mit wenig) Rückkanal
  • Danach: Auszug aus dem „Global Trust Barometer“. Aussage: Public Activists und Social Networkers sind diejenigen, die für die Verbreitung von Informationen, Images, Markenbildern besonders relevant sind. PR 2.0 will diese Leute erreichen.
  • Umkehrschluss: Für die anderen bleibt PR 1.0 wichtig.
  • Elemente der Partizipation: „Vertical Channels“, „Inside Out“ (Öffnung nach aussen, transparent), „The long tail“
  • Formate, die Edelman hier anbietet: Hosted Conversations (A „hub“ with the client´s topic on the web; Beispiel: Road Warrior Journal), Widgets (Enable users to enrich their websites), Video, FAQs (Engage visitors…), ContentAds (Einbinden von Web-Inhalten innerhalb von Werbeformaten), StoryCrafter (Social Media Press Release)
  • Interessant an der Social Media News Release ist, dass es dem normalen Arbeitsablauf entspricht.
  • Weitere Präsentationen zum Thema finden sich bei Slideshare.
  • Second life-Erfahrung von Edelman: Erst mal Erfahrungen sammeln; Experimentieren; Nur, wenn man dort aktiv ist (nicht nur Insel reinsetzen) und dem Nutzer Mehrwert bietet, bekommt man Aufmerksamkeit. Beispiel: Edelman hat Business Plan-Wettbewerb organisiert…
  • Bedingungen für das Engagement von Unternehmen in Fremdblogs: Erst mal zuhören; Frage: Sind Leute interessiert an Diskussionen? Oder nur am „monologisieren“? Im zweiten Fall ist Engagement kontraproduktiv.
  • Bisher hat Edelman wegen der Blogger-Kritik noch keine Nachteile gehabt; Kunden scheinen das noch nicht wahrzunehmen; die läsen eher Business Week.
  • Anmerkung: Sehr lebhafter Vortragsstil. Jedenfalls wird der Punkt ganz gut vermittelt…
  • Beitrag dazu auf pr-fundsachen (lesen).