K12

Kreativ, mutig, leidenschaftlich: unsere Social-Media-Kommunikation

6. Juli 2021 · von Verena Waldbröl · 1 Kommentar

Von Delia West

Einfach mal machen. So halten wir es schon von Anfang an mit unseren Social-Media-Kanälen. Sie sind unsere persönliche Spielwiese, um Neues auszuprobieren, Bewährtes zu hinterfragen und Standards zu verfeinern. Erst für uns, später dann auch für unsere Kunden.

Aktuell nutzen wir LinkedIn, Instagram, Twitter und Facebook für unsere Social-Media-Kommunikation. Die Kanäle werden von Kolleg:innen betreut, die neben der täglichen Kunden- und Projektarbeit Lust und Zeit für das Thema digitale Kommunikation mitbringen. Gestartet sind wir vor einigen Jahren eher rudimentär mit grundsätzlichen Zielen, wie zum Beispiel der Steigerung unserer Reputation und Positionierung als Expert:innen.

Mit dem Auf- und Ausbau des Social-Media- und Content-Marketing-Teams – viele kluge Köpfe, die hinter den Kulissen ihre Expertise einfließen lassen – haben wir uns weiter professionalisiert. Dabei lernen wir auch von den vielen Social-Media-Projekten, die wir betreuen: Im Laufe der Zeit haben wir neue Impulse oder technische Möglichkeiten in unsere Herangehensweise integriert und Prozesse und Vorgehensweisen etabliert, die zu Standards für uns geworden sind.

Na, aber wie machen wir’s denn nun?

Unsere Content- und Kanalstrategie

Schon von Anfang an, bis heute, orientieren wir uns stark an Themen, die wir für relevant halten. Das Spektrum der Themen und ihre Gewichtung in den jeweiligen Kanälen ist historisch gewachsen. Trotzdem wissen alle Beteiligten, welcher Inhalt für welchen Kanal geeignet ist. Das beruht natürlich auf der Expertise jedes und jeder Einzelnen, aber vor allem auf der Erfahrung einiger Jahre, in denen wir Formate oder Inhalte getestet und entweder für gut oder weniger gut geeignet befunden haben. Auf den verschiedenen Plattformen haben wir unsere Zielgruppen genau im Blick. Was kommt an, was läuft nicht so gut? Ähnlich wie bei Kundenprojekten nutzen wir beispielsweise A/B-Testings, um mit noch mehr Informationen in unsere künftigen Themenplanungen einsteigen zu können.

Bei der Veröffentlichung und Themenauswahl steht der Inhalt immer an erster Stelle. Das heißt, wir planen nicht aus dem Gedanken heraus: „Auf Instagram müssten wir mal wieder etwas veröffentlichen …“ Wir melden uns nur zu Wort, wenn wir etwas zu sagen haben, nicht aus Zeitdruck. Denn mit unseren Social-Media-Aktivitäten verfolgen wir übergeordnete Kommunikationsziele, die wir regelmäßig evaluieren und die langfristig eine wichtige Rolle in der Inhaltserstellung spielen. Die Evaluation hilft uns, zu justieren und beispielsweise aus gut funktionierenden Inhalten Format-Serien zu entwickeln.

Redaktionsplanung

Apropos Inhaltserstellung: Wir haben uns schon vor einiger Zeit entschlossen, unsere Redaktionsplanung zentral in Trello abzubilden und uns alle zwei Wochen zu einer Redaktionssitzung zu treffen. Was einmal mit wenigen Kolleg:innen aus dem Social-Media- und Content-Marketing-Team begann, ist inzwischen zu einer großen Runde mit Vertreter:innen aus den Teams bei K12 gewachsen. Uns ist wichtig, dass die Vielfalt von K12 auch in den Kanälen sichtbar wird, beispielsweise durch Insights oder Take-Overs der Mitarbeiter:innen, spannende und lehrreiche Kund:innen-Projekte oder kleine, aber wirkungsvolle Tipps aus den Teams.

In Trello arbeiten wir mit einer Master-Karte, in der ein standardisierter Redaktionsprozess abgebildet ist. Daran kann sich jede:r im Team orientieren und jederzeit den aktuellen Stand nachvollziehen. Der Redaktionsprozess umfasst unter anderem folgende Schritte: die korrekte Benennung der Karte, die Erstellung der Teasertexte und abschließend auch, ob der Beitrag vorausgeplant oder bereits veröffentlicht ist.

Auch hier gilt: Standards können sich weiterentwickeln. Wenn wir merken, dass sich die Umstände verändern – sei es durch neue Kanäle oder die Erweiterung unseres Redaktionsprozesses – ist das Tool (und sind auch wir) flexibel genug, um Anpassungen vorzunehmen. Für uns hat sich dieses Vorgehen bewährt. Generell sollte die Entscheidung für ein Tool individuell gefällt werden, auch weil die Features und Kosten solcher Hilfsmittel sehr stark variieren.

Unsere Redaktionsplanung in trello (Beispiel)

In unserer Redaktionssitzung sprechen wir über schon vorhandene Inhalte oder entwickeln gemeinsam Ideen, wie wir ein Thema beleuchten wollen, sodass es zu uns und unseren Zielen passt. Für die Inhalte auf unserem Trello-Board hat sich eine Art Themenpatenschaft etabliert, damit die Koordination der Inhaltserstellung auf mehrere Kolleg:innen verteilt wird. Das bedeutet, dass die einzelnen Karten im Idealfall immer einer oder mehreren Personen zugewiesen sind, die entweder ihre Expertise mit einfließen lassen oder einfach Spaß an der Bearbeitung des Themas haben. In Abstimmung mit der Redaktion und Kreation werden dann die Ideen zum Thema umgesetzt. In unserem Blogbeitrag haben wir die wichtigsten Kriterien zusammengefasst, die einen guten Social-Media-Beitrag ausmachen.

Für uns eine Spielwiese, für Kundenprojekte wertvoll

Oft beschreiben wir die Möglichkeiten in unserer Eigenvermarktung als „Spielwiese“, weil wir Ideen und Formate einfach ausprobieren können. Ganz ohne Rechtfertigung im nächsten Reporting, wieso der Beitrag nicht so gelaufen ist wie gedacht. Das wiederum macht unser eigenes Social-Media-Marketing so wertvoll für die Arbeit auf Kundenprojekten: Wir können aus jedem Beitrag, erfolgreich oder nicht, viel Lehrreiches für unsere alltägliche Projektarbeit mitnehmen.

Mit unserem Social-Media-Marketing haben wir uns eine Umgebung geschaffen, die unsere Kommunikationsziele unterstützt und gleichzeitig als eine Art Testgelände funktioniert, auf dem wir neue Ideen für uns und unsere Kund:innen ausprobieren können. Aktuell arbeiten wir daran, unser bestehendes Social-Media-Design zu überarbeiten. Wieso es sinnvoll ist, eine eigene Social CI zu entwickeln, könnt ihr in Folge #10 unseres Podcasts – Social Media Expertenwissen – nachhören.

Autor: Verena Waldbröl

Verena Waldbröl ist Redakteurin bei K12 – Agentur für Kommunikation und Innovation in Düsseldorf. Ob Interne oder Externe Kommunikation, Change Kommunikation oder Social Media – schöne Worte findet sie für alles. Am liebsten aber weckt sie bei den KollegInnen die Lust am kreativen Schreiben.

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