Tipps

Buchtipp: „Leitfaden Online-PR“ von Werner Bogula

22. Oktober 2007 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner Kurzverdikt: Lesenswert. Wenn mich jemand fragen würde, ob ich ihm/ ihr ein Buch empfehlen könne, um sich über Online Relations/ Online-PR zu informieren, würde ich ihm dieses hier nennen. Auf 210 reichliche illustrierten Seiten wird umfassend und auf dem neuesten Stand in das Thema eingeführt: Behandelt werden „Zielgruppen“, „Die Unternehmenswebsite“, „Der Pressebereich“, „Online-Texte“, „Multimedia“-Formate, „E-mail-Kommunikation und Newsletter“, „Online-Dialog-Instrumente“, Themen-Setting und Web2.0. Alles recht übersichtlich, wenig redundant und gut bebildert. Gut zum Stöbern und gut zum Nachschlagen und das zu einem fairen Preis 24,90 EUR. Wenn ich einen Nachteil nennen mag, dann vielleicht, dass es halt nicht so in die Tiefe gehen kann, da naturgemäß bei 210 Seiten viele Themen nur zusammenfassend betrachtet werden können. Aber das ist ok so.

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Weitere Informationen

Masterarbeit: Visual Tools for the Socio-Semantic Web

9. Oktober 2007 · von Joerg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Moritz Stefaner hat seine – inzwischen prämierte – Masterarbeit „Visual Tools for the Socio-Semantic Web“ im Web zugänglich gemacht (Download, PDF, 12MB).

Das Werk ist ein Fundgrube für alle, die sich mit der Visualisierung und Kategorisierung des sogenannten Web2.0 auseinandersetzen und einfach eine Freude anzuschauen und durchzuscrollen.

Höhepunkt der Arbeit sind, eigene experimentelle Ansätze zur Web2.0-Visualisierung, darunter „Konduit“, ein Modell für eine „Web-Feed-Hub“-Anwendung.

Darüber hinaus führt Moritz Stefaner ein beachtenswertes Weblog zum Thema („Well-formed data“).

Übrigens: Wer sich mit dem Thema Web2.0-Visualisierung auseinandersetzt, ist vielleicht auch schon auf diese beiden übersichtlichen und reichhaltigen Seiten gestossen:

Beide im Smashing Magazine.

Kleine Quellenliste zum Thema „Innovation“

30. September 2007 · von Joerg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Wir schreiben gerade an einer Publikation zum Thema Innovation und Kommunikation, die im Herbst veröffentlicht werden wird. Für meine Beiträge darin waren die folgenden Quellen besonders nützlich (möchte ich also hiermit nicht vorenthalten):

Literatur:

James A. Schwarz (2007): The A to Z of Idea Management

Patricia B. Seybold (2006): Outside Innovation. Harper Collins.

Eric v. Hippel (2005): Democratizing Innovation. MIT Press.

angdon Morris (2006): Permanent Innovat!on. The definitive Guide to the Principles, Strategies, and Methods of Successfull Innovators. Kostenloser Download als E-book: http://www.permanentinnovation.com

Alexander Raabe (2007): Social Software im Unternehmen. Wikis und Weblogs für Wissensmanagement und Kommunikation. VDM Verlag Dr. Müller. (Wird demnächst hier rezensiert)

Everett M. Rogers (2003): Diffusion of Innovations. 5th Ed.. Free Press/ Simon&Schuster. (Rezension? Dafür brauche ich noch ein bisschen)

Blogs:

http://venture2.typepad.com/
innovation.net: Schwerpunkt sind Hilfestellungen bei der Einführung von Open Innovation.

http://mass-customization.blogs.com/
Mass Customization & Open Innovation News: Eins der führenden deutschsprachigen Blogs zum Thema „Crowdsourcing“ und Open Innovation.

http://innovateonpurpose.blogspot.com/
Innovate on Purpose: Fokus auf nachhaltige Innovationsfähigkeit.

http://www.innovationcreators.com/wp/
Innovation Creators-Blog: „Successful innovation is not about the ideas or inventions; it’s about the people“. Eins der führenden Blogs zum Thema.

Onlinequellen:

http://www.openinnovators.de
Open Innovator: Community für Open Innovation im deutschsprachigen Raum
https://www.innoscore.de
Das kostenlose Internet-Portal zur Selbstbewertung der Innovationsfähigkeit. „Dieses Selbstbewertungsinstrument ist ein Ergebnis des Forschungs- und Entwicklungsprojektes InnoKMU „Verfahren zur Bewertung und Steigerung der Innovationsfähigkeit produzierender KMU“ und wurde unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) konzipiert.

Open Innovation Plattformen:

http://www.innocentive.com
http://www.fellowforce.com
http://www.ninesigma.com

Mehr zu diesen Plattformen, hier.

Impactwatch angeschaut

24. September 2007 · von Joerg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · 2 Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

The Bivings Group betreibt mit ImpactWatch einen Online-Monitoring-Service, der sich speziell an PR- und Corporate Communications-Fachleute richtet.

Im Rahmen von Recherchen habe ich mir mal einen kostenlosen Demo-Account bestellt, da ich die Screenshots auf der Homepage von Impact Watch sehr vielversprechend fand. Habe mich also eingeloggt:

Impactwatch Medianübersicht

Wie bei anderen Monitoring-Anbietern auch, landet man auf einer Startseite mit aktuellen Treffern und einer Filterfunktion, nach der man die Treffer selektieren kann. Daneben gibt es die üblichen Exportfunktionen (vermailen, Auswahl als PDF abspeichern usw.). Was mir bei denen gut gefällt:

  • „Sentiments“ (Meinungstendenzen) werden direkt angezeigt und man kann die Beiträge danach filtern.
  • Beiträge sind getaggt (mit Schlagworten versehen) – auf diese kann man klicken und bekommt so nur Beiträge zum Schlagwort. Genau so sind Mediennamen und Autorennamen verlinkt. D.h. man klickt auf den Namen eines Journalisten und erhält alle Beiträge von ihm. Das ist sehr nützlich, um herauszufinden, über was wer schreibt.
  • Key Medien werden in einer Rubrik „Most influential“ zusammengefasst.
  • Es gibt Statistikfunktionen und zahlreiche Grafiken, diese visualisieren Themen und Unterthemen, Anzahl der Beiträge sortiert nach Themen und medienspezifische Informationen (z.B. ist die Berichterstattung in der Washington Post positiv, negativ, neutral? Welche Themen bearbeitet die Post? Welche Journalisten schreiben dort zum Thema?). Diese Grafiken sind anklickbar. Beispiel: Klickt man in der Grafik unten auf das Tortenstückchen „negative“, erhält man genau die Beiträge der Chicago Tribune, deren Tendenz negativ ist, usw..

Impactwatch Medianansicht

  • Ergebnisse können via RSS abonniert werden
  • Leistungsfähige Suchfunktion mit allerlei Filtern (nach Autor, Publikation, Stichworten, Zeitraum, Tags, …)

Unklar bleiben die Informationen auf der Website bzgl. Abdeckung europäischer Onlinemedien, Social Media, Einbau von Print-Medienbeobachtung oder der Preisstruktur.

Fazit: Für hiesige Bedürfnisse gibt es agile, fähige und bezahlbare Anbieter wie newsradar.de – aber ein paar Funktionen von Impactwatch machen einfach Spaß und wünschte ich mir auch bei den alternativen Monitoring-Lösungen.