Buchtipp: Von den Instrumenten zur Inhaltlichkeit – Interne Kommunikation 1999 vs 2003
24. Juli 2006 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner Ich hatte an diesem Wochenende das Verlangen und Vergnügen, gleich zwei Bücher zum Thema „Interne Kommunikation“ bzw. „Change Management“ zu lesen:
- Egbert Deekeling / Norbert Fiebig: Interne Kommunikation – Erfolgsfaktor im Corporate Change aus dem Jahre 1999 und
- Egbert Deekeling / Dirg Barghop: Kommunikation im Corporate Change – Maßstäbe für eine neue Managementpraxis aus 2003
Beide Bücher bieten zahlreiche Beiträge, Interviews und (gut aufbereiteten) Fallstudien von Experten aus verschiedenen Branchen: Beratung, Pharma, Logistik, Finanzen, Industrie, etc.. in unterschiedlichen Kommunikationskontexten wie Umstrukturierungen, Fusionen, Internationalisierung, Entlassungen, etc.. Das Niveau der einzelnen Beiträge ist unterschiedlich – wie meist bei solchen Compilations mehrerer Autoren. Insgesamt fand ich beide Bücher lesenswert, wobei das Neuere inhaltlich insgesamt mehr Einsichten bietet. Aufschlussreich fand ich die Unterschiede zwischen den beiden Büchern, das Verständnis von Interner Kommunikation im Changeprozess: Während sich die Instrumente nicht wesentlich weiterentwickelt haben in jenen vier Jahren, hat sich der Fokus der Kommunikationsarbeit verändert: Weg vom Betriebsjournalismus zur Prozessbegleitung, weg von der Instrumentenbetrachtung zur Inhaltlichkeit und zur Geschichte, weg von internen Zielgruppen und Denken in Organigrammen hin zum Denken in Netzwerken. Beide Werke haben schon einige Jahre auf dem Buckel, ich bin gespannt was aus dem Hause Deekeling & Arndt Advisors demnächst zum Thema veröffentlicht wird.
Software-Liste: Enterprise 2.0-Software
5. Juli 2006 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar
Autor: Jörg Hoewner
(Spät) gefunden: Zwei umfangreiche Listen mit Social Software, die für den unternehmensinternen Einsatz geeignet sind (also Enterprise 2.0-Software), eine von Dion Hinchcliffe, die andere von Jeff Nolan:
- Dion Hinchcliffe: Running a business on Web-based software
- Jeff Nolan´s Wiki „Web 2.0 in the enterprise“
Verwandte Beiträge dazu:
>>Unternehmensinternes Web 2.0? (2)
>>Enterprise 2.0 – Stand der Dinge
>>Enterprise 2.0 in der Praxis
Einführung in gemischte, quantitative und qualitative Untersuchungsmethoden
16. Juni 2006 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Bei der National Science Foundation (USA) gibt es eine freie, online-verfügbare Einführung in quantitative und qualitative Untersuchungsmethoden: Wann setzt man was ein? Was sind jeweils Stärken und Schwächen? Wie wertet man qualitative Daten aus? Und Beispiel-Untersuchungsbögen. Die Adresse: http://www.ehr.nsf.gov/EHR/REC/pubs/NSF97-153/start.htm
Neue Ad-Chanels / Werben in Blogs, Foren, Podacasts und RSS-Feeds immer beliebter
12. Juni 2006 · von Frederik Bernard · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Frederik Bernard | FBKB
Laut einer Studie von PQ Media sind die neuen „Web 2.0“-Anwendungen Blogs, RSS und Podcasts immer beliebter bei Werbungstreibenden. So fielen beispielsweise bereits über 16 Mio. Dollar in die Werbebudgets für Blogs – eine Steigerung von fast 200% – und immerhin bereits über 3 Mio. Dollar in Podcasts. Mehr dazu gibt es unter www.pqmedia.com.
Die Zukunft der Pressemitteilung? Press release 2.0
6. Juni 2006 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Vor einigen Tagen hat SHIFT Communications, eine Kommunikationsagentur aus San Francisco, den Nachfolger der Pressemitteilung vorgestellt: Die „Social media press release“. Im Prinzip ist das eine Pressemitteilung, die durch social media-features ergänzt wird, wie del.icio.ous-Bookmarks, Technorati-Tags, RSS-Feeds und multimedialen Elementen.
Im Basic Thinking-Blog von Robert Basic hat sich darüber umgehend ein engagierter Diskurs über das Pro und Kontra entwickelt: Die meisten Kommentare sind eher (sehr) skeptisch, ob das bei Redakteuren funktionieren wird, die sich gerade einmal an E-mails gewöhnt haben – wenn überhaupt. Ich sehe das ähnlich – auch, wenn mir die „Pressemitteilung 2.0“ wirklich Spaß machen würde – aber ich bin eben auch ein bisschen Geek…
