Tipps

Trendwatch: Personal Annual Report

9. Februar 2006 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · 1 Kommentar

Autor: Jörg Hoewner Ist das ein Trend? Nicholas Feltron hat seinen persönlichen Geschäftsbericht 2005 abgeliefert, in dem er Rechenschaft ablegt:

  • Arbeitszeit vs Freizeit
  • Reisen (Distance Mond-Erde, Anzahl der Tage im Ausland, etc.)
  • Musik (Anzahl der gespielten iTunes-Songs)
  • Gemachte Fotos
  • Bücher
  • Essen & Trinken („Favorite Refreshment: Stella Artois“)
  • Miscellany (z.B. Anzahl gelaufener Meilen)

Das Projekt lässt sich hier betrachten. Abgesehen davon, dass ich die Idee originell finde und diese schön umgesetzt ist: Wäre es nicht auch sinnvoll, wenn Führungspersonen wie CEOs, Politiker, etc. Ähnliches veröffentlichen würden? Das würde eventuell die Akzeptanz fördern, wenn klar würde, wie viel diese Personengruppen geleistet haben (oder auch nicht?).

Linktipp: Gebrauchstauglichkeit von Software

7. Februar 2006 · von Jörg Hoewner · 3 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Kann man Website-Usability anhand von ISO-Normen (genauer 9241, Teile 10 und 11) überprüfen? Nachdem ich nun damit Erfahrungen sammeln konnte, würde ich sagen: „Man kann.“. Es gibt eine umfangreiche Diskussion darüber, wie sinnvoll diese Norm für Usability-Überprüfung denn ist (Zum An- und Einlesen: http://www.fit-fuer-usability.de/1×1/uebersicht.html und http://www.kommdesign.de/texte/din.htm). Das Problem der Anwendbarkeit der Norm besteht aus meiner Sicht darin:

  1. Die Norm ist für die Gebrauchstauglichkeit (amtsdeutsche Übersetzung von „Usability“) von Softwareanwendungen allgemein entwickelt worden, d.h. eine Übertragbarkeit von Prüfkriterien und Leitfragen auf Website-Usability ist erst einmal mit Aufwand verbunden und nirgendwo wirklich dokumentiert (Na ja, ich hab´s jetzt schon mal).
  2. Die Norm ist selber erst einmal wenig „usable“. Das liegt zum einen an der (Un-)Übersichtlichkeit der Dokumentationen, die es dazu gibt. Zum anderen daran, dass eine 1:1 Umsetzung richtig, richtig aufwendig und teuer wäre, da es viele Formalia zu beachten gibt.

Hier hilft ein Verfahren zur Konformitätsprüfung von Software auf der Grundlage von DIN EN ISO 9241 (10/11) mit Namen „ErgoNorm“. Hiermit liegt seit einiger Zeit ein Vorschlag vor, das Thema „usable“ zu machen. Die Arbeit hat sich ein Autorenteam rund um Wolfgang Dzida (GMD), von Mitarbeitern des TÜV und von Redtenbacher-Software gemacht. Herausgekommen ist eine Dokumentation, die entsprechende Prüfverfahren in Form von Prozessmodellen, Erhebungsbögen, Checklisten und Methoden-Leitfäden verfügbar macht.
Gut daran ist, dass allerlei Downloadversionen davon kursieren, die sich alle nur in Details unterscheiden, aber im Grunde nutzbar sind. Eine finale Version findet sich hier (PDF!).
Im Rahmen der „Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin“ ist darüber hinaus eine Buchversion verfügbar. Leider habe ich das Buch im Verzeichnis des NW-Verlages, wo es zu beziehen sein soll, nicht mehr gefunden. Da hatte ich es allerdings her. Kann sein, dass es neu aufgelegt wird…
Verwandte Beiträge dazu:
>>
Linktipp: Journal of Usability Studies

In Kampagnen denken – Aufmerksamkeit erzeugen – Authentizität für die Marke schaffen

6. Februar 2006 · von Frederik Bernard · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Frederik Bernard | FBKB

Kampagnen sind das, was gute Werbung von schlechter, wirkungsloser Werbung unterscheidet. Kampagnen sind die Klammer, das verbindende Element einzelner Maßnahmen. Erst durch die thematische Bündelung dieser Einzelmaßnahmen erfüllt eine Kampagne die Aufgabe des Verstärkers. In Kampagnen denken, bedeutet, eben nicht in Einzelmotiven, in Einzelaktionen gefangen zu bleiben. Denn nur so kann sich das Potential guter Kampagnen durchsetzen. Kampagnen, die den Markenkern authentisch abbilden und so verstärken – durch die Kraft der Kampagne.

Mehr dazu in der aktuellen Online-Ausgabe des PR-Guide unter www.pr-guide.de

Buchtipp: Web site measurement hacks von Eric T. Peterson

1. Februar 2006 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Kurzverdikt: Sehr lesenswert

100 Tricks für besseres Web Measurement. In diesem Buch geht es weniger um wirtschaftliche Hintergründe, sondern der Fokus liegt auf der technischen Basis, um sinnvolles und aussagekräftige Webanalysen fahren zu können. Das Buch ist sehr übersichtlich gegliedert und bietet eine Reihe von Skripten an, wie man Standard-Anwendungen (Analyseanwendungen) aufbohren kann. Inhaltlich und technisch sind die Hacks state-of-the-art. Einige Highlights:

  • Wie evaluiert man RSS-Feeds?
  • User-Segmentierung
  • Downloads akkurat (!) messen
  • Cross-sell data auswerten
  • Benchmarking
  • Ein eigenes Reportingcenter aufbauen
  • und 94 weitere Hacks

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Verwandte Beiträge dazu:
>>Buchtipp: Web Metrics von Jim Sterne

Zehn Tipps, wie man Social Bookmarking, Tagging und Folksonomien in den Corporate Communications nutzen kann

30. Januar 2006 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare

Autor: Jörg Hoewner

Meinem Gefühl nach noch weit entfernt von der deutschen PR-Praxis, gibt Elisabeth Albrycht (New Communications Review) schon mal 10 Tipps, wie man Social Software produktiv im PR-Alltag einsetzen kann: Vom Trendwatching / Monitoring bis hin zum Einsatz  in eigenen Onlineangeboten sind ein paar interessante Ansätze dabei. Lesen.