Buchtipp: Christian Eigner, Helmut Leitner, Peter Nausner. Ursula Schneider: Online-Communities, Weblogs und die soziale Rückeroberung des Netzes
7. August 2005 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner Kurzverdikt: Lesenswert Dieser Band widmet sich dem Thema „Online Communities“ weder primär aus einer wirtschaftlichen, noch aus einer soziologischen Perspektive, sondern – irgendwie – dazwischen. Was macht Communities aus? Wie konstituieren sie sich als soziales System? Warum funktionieren manche und manche nicht? Welches sind Motivatoren für Mitglieder solcher Communities und was kann schief gehen? Kann man Geld damit verdienen? Was ist ihr ökonomischer Wert? Geschrieben von Leuten, die nachweislich erfolgreich Communites initiiert haben und die sich gleichzeitig intensiv Gedanken über das Wesen solcher Communities gemacht haben. Das Thema Weblogs wird nur kurz behandelt (auf ca. 10 Seiten): Dadurch, dass der Text 2003 geschrieben wurde, ist er noch unberührt vom aktuellen Hype um das Blogging. Der Beitrag erhellt die Medieneigenschaften von Blogs und wie diese auf die Inhalteproduktion wirken und wiederum beeinflusst werden. Kurz, erhellend. Das Buch ist als „FastBook“ konzipiert, d.h. man schafft es, es in kurzer Zeit zu lesen, weil es nicht sehr umfangreich ist. Das Format passt in eine Jackentasche und es eignet sich hervorragend als U-Bahn-Lektüre.
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Weitere InformationenGoogle Ranking Factors – Die Liste
29. Juli 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
In Steve Rubels Blog „Micropersusasion“ gefunden / verlinkt: Die über 100 Ranking-Faktoren, die bei Google eine Rolle spielen. Sehr lesenswert, sehr nützlich, aber ein hässliches Design. Egal…
Der Link: http://www.vaughns-1-pagers.com/internet/google-ranking-factors.htm
„Das E-Mailing ist noch lange nicht am Ende“?
22. Juli 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Heute beim PR-Blogger (http://klauseck.typepad.com/prblogger, kann ich nur empfehlen, very thoughtful) gelesen: „Das E-Mailing ist noch lange nicht am Ende“. So würde ich den Satz auch unterschreiben.
Aber beim Unterstellen eines Brandingeffektes werde ich etwas unsicher und frage mich: Warum lese ich solche Studien zur E-mail-Wirksamkeit nur von solchen Unternehmen (in diesem Falle eCircle und Ferrero), die auch entsprechende Dienstleistungen anbieten und verkaufen wollen? Oder an den Leser: Lasst es mich wissen, wenn Ihr über entsprechende unabhängige Studien stolpert. Ich würde es einfach gerne mal von jemand anderem lesen…
Ergebnisse des Corporate Blogging Survey: Customer involvement oder nicht?
21. Juli 2005 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Autor: Jörg Hoewner
Die Agentur BackBoneMedia hat per Online-Umfrage und individuellen Interviews Blogger (u.a. von IBM, Macromedia nach ihren Erfahrungen gefragt, hinsichtlich Veränderungen durch Customer Feedback, der internen Kultur, etc.. Interessant ist, dass die Unternehmen teilweise enttäuscht waren, weil zu wenig Feedback kam, andere wiederum berichten sehr positiv über ihre Erfahrungen. Auf jeden Fall kann man daraus lernen. Die Studienergebnisse gibt es unter http://www.backbonemedia.com/blogsurvey/blogsurvey2005.pdf
Gefunden habe ich den Hinweis im Blog CorporateBlogging.info. Empfehlenswert. Jetzt herrscht dort allerdings Sommerpause.
Buchtipp: Peter Metzinger: Business Campaigning
20. Juli 2005 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · 1 Kommentar
Was Unternehmen von Greenpeace und amerikanischen Wahlkämpfern lernen können.
Autor: Jörg Hoewner
Kurzverdikt: Sehr lesenswert.
Immer, wenn ich meinen Kollegen vom Metzinger erzähle, scheinen sie ihn schon zu kennen und schauen mich an, nach dem Motto „Is doch nix Neues mehr“. Aha. Hmm. Äh, und warum handelt dann keiner so?
Metzingers These: Kommunikation ist in der Wirkung nicht effizient. Nur, wenn alle Medien vernetzt sind und wenn begleitend zur Kommunikation real „interventiert“ wird (das können die berühmten Fabriktorketten-Aktionen sein, aber auch konkrete Prozessveränderungen in einem Unternehmen), kann die optimiale Wirkung bei überschaubarem Mitteleinsatz entfalten. Und alles funktioniert nur, wenn man die relevanten Stakeholder involviert (nicht nur informiert). Womit mir bei meinem Lieblingsthema wären: Stakeholder Involvement.
Metzinger liefert dazu allerlei Checklisten und Anleitungen, die ich ganz gelungen finde, weil sie wirklich helfen können, eine 360Grad-Analyse zu fahren und einen entsprechenden Prozess aufzusetzen.
An manchen Stellen finde ich seine Beispiele allzu wiederholend, im letzten Drittel des Buches fehlte mir der Sinn und die Struktur ein bisschen, vieles schien, als sei es dort hingeschrieben worden, weil es woanders nicht mehr inhaltlich hinpasste. Wie auch immer: Lesenswert.
Peter Metzinger arbeitet jetzt für die anderen, mit seiner Beratung „4C Business Campaigning“.
Ergänzung: Und an einem neuen Buch hat er mitgewirkt: „Handbuch Nachhaltigkeitskommunikation.“ Mehr dazu, siehe Link unten (hab ich noch nicht gelesen).
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