Social Media Business Intelligence – unternehmensintern
10. Oktober 2009 · von Jörg Hoewner · 2 Minuten Lesedauer · Keine Kommentare
Auf ein völlig neues Thema bin ich über diverse Blogposts aufmerksam geworden. Darin geht es darum, wie über das Mining von Nutzerverhalten in Intranets und in Enterprise2.0-Lösungen relevante Themen, Multiplikatoren usw. in Echtzeit beobachtet werden können. Als Produkt bietet SocialCase hier die Lösung Social Business Intelligence an. Was sich so schön anhört, klingt im ReadWriteWeb eher nach Schöner Neuer Welt: „Here are more ways that Socialcast analyzes the information:
- Socialcast uses organizational theory to identify the informal connections between individuals and groups.
- Posting, commenting and „liking“ activity over time can be analyzed for insights into response behaviors and the ways conversations are initiated.
- The analytics show lurking and listening activity as compared to active posting.
- SBI illustrates interactivity patterns between users. The analytics offers insights into proactive- and reactive-type relationships in the social graph.
- SBI looks at moments of transition from passive to active usage, allowing companies to find people and topics that ignite conversations.
- Cool graphics provide interactive visualization of all community discussions.“
Die Anwendungen sind natürlich interessant und können bei der Organisationsentwicklung, bei Change-Prozessen etc. sinnvolle Dienste leisten. Aber es ist auch ein Schritt in Richtung „Gläserner Mitarbeiter“. Trittbrettfahrer z.B., die sich nicht aktiv am Wissensbildungsprozess beteiligen wollen, werden identifizierbar gemacht.
Englisch macht plastisch
4. September 2009 · von Carina Waldhoff · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Online PR is all about Community from RealWire on Vimeo. Schöne kleine Einführung in die (nicht so) neue Welt der Online PR. Die Beispiele treffen’s sehr gut. Ich mag die englische Sprache ja unter anderem sehr gerne wegen ihrer Pragmatik – auf den Punkt kommen, ohne „harsh“ zu wirken.
Mit Dank an Lars G. aus OWL für den Hinweis.
Guten Appetit – Social Media Marketing ohne Zusatzstoffe
2. September 2009 · von Carina Waldhoff · 2 Minuten Lesedauer · 2 Kommentare
Klaus Eck hat gestern im PR-Blogger eine gute Zusammenfassung aller Vorteile von Social Media Marketing geliefert („Unternehmen wollen in Social Media nicht nur spielen„). Zu den Auswirkungen guter oder ungelenker Social Media-Aktivitäten für die PR, von den Kommentatoren teilweise vermisst oder ergänzt, äußert Eck sich ja immer mal wieder.
Zu seinem ersten Punkt – Marktforschung zu minimalen Kosten – bin ich direkt anschließend auf ein schönes Beispiel gestoßen: Frosta hat neben seiner etwas hausbackenen TV-Werbung mit Peter von Frosta eine „Extended Version“ gedreht, die das Thema „Zusatzstoffe“ mal wirklich plastisch und auch einen guten Tuck mutiger angeht. Zwar gehe ich davon aus, dass hier die Mediapläne auf Monate im Voraus standen – dennoch eine gute Möglichkeit, frühzeitig direktes Verbraucher-Feedback einzuholen und entsprechend nachzujustieren: Kommt’s gut an, wird Media-Budget draufgelegt, ist die Resonanz mau bis mies, wird gebremst was gebremst werden kann.
Debakel á la Motrin (gute Zusammenfassung hier), wo der Aufschrei in Blogs und Twitter eine Kampagne zwar de facto innerhalb kürzester Zeit killte, Plakate und Zeitschriftenanzeigen aber scheinbar noch Wochen weiter liefen, ließen sich so zumindest eindämmen. Voraussetzung dafür ist aber, dass sich Unternehmen trauen, auf Augenhöhe mit ihren Konsumenten zu kommunizieren. Frosta ist in meinen Augen DAS deutsche Paradebeispiel für clevere und glaubwürdige Social Media Kommunikation. ((Non-)Disclaimer: Nachdem ich das Beispiel schon so häufig als Benchmark präsentiert habe, muss ich wohl mal erwähnen, dass wir tatsächlich keinerlei geschäftliche Beziehungen zu Frosta haben 😉
Gibt es eigentlich deutsche Beispiele für Unternehmen, die ganze Kampagnen konsequent in Social Media testen, bevor sie sie in großem Stil ausrollen?
Neue Koop-Studie online: „Kooperative Technologien – Forschungsprojekt zu internetbasierten Formen der Zusammenarbeit“
18. August 2009 · von Jörg Hoewner · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
Ein nahezu monumentales Werk (335 Seiten), die Christiane Schulzki-Haddouti da zum Thema vorgestellt hat und zum Download anbietet. 😉
Für das Werk wurde ich – neben vielen anderen – zum Thema Wissensmanagement interviewt. Umgekehrt habe ich Christiane an dieser Stelle zum Projekt befragt, in diesem Interview geht es um Ausgangslage und Aufgabe der Studie.
Ich hoffe jedenfalls, dass das oben zitierte Kooptech-Blog trotz Projektabschluss weitergeführt wird. Es ist auf jeden Fall ein Schatz unter den vielen Social-Media-thematischen Blogs in Deutschland.
Dringende Leseempfehlung …
3. August 2009 · von Carina Waldhoff · 1 Minute Lesedauer · Keine Kommentare
… exzellenter Artikel über die Fragmentarisierung und weitere Ökonomisierung der Medienlandschaft, wunderbar kühl analysiert von Andreas Göldi auf netzwertig.com. Macht mir grad eine Schreibblockade 😉